Die stets man noch zum Unglück zwingt

Mit fünf Gedichten zeichnet die montenegrinisch-kroatische Künstlerin und Architektin Paulina Lanzerotti ein realistisches und verstörendes Bild des Alltags derer, die den Exportweltmeister Deutschland der vergangenen Jahre geschaffen haben. Fabriksarbeiterinnen- und Arbeiter, häufig von Zeitarbeitsfirmen, oft genug mit Migrationshintergrund. Eine Geschichte zum 1. Mai.

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Regierung schuldet auch Zugewanderten Dank

Die Bundesregierung bedankt sich regelmäßig bei den Österreicherinnen und Österreichern, wie gut sie die Corona-Krise bisher bewältigt haben. Die vielen Menschen, die zugewandert sind, und ebenfalls ihre Arbeit leisten, sind bei diesen salbungsvollen Worten bestenfalls mitgemeint. In einem Gastkommentar erinnert Dženita Memić an die Leistungen Zugewanderter. Und fordert ein eindeutiges Danke an alle Menschen, die hier leben.

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Corona, der König und die Klinik

In Serbien gelten einige der strengsten Ausgangsbeschränkungen Europas im Kampf gegen Covid-19. Polizei und Militär kontrollieren nächtliche Ausgangssperren. Während die Regierung bemüht ist, Stärke zu demonstrieren, bringt die Krise fundamentale Probleme der serbischen Gesellschaft genauso zum Vorschein wie westliche Vorurteile.

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Was will die EU am Balkan?

Das Interesse der EU am Balkan scheint abgeflaut zu sein. Albanien und Nordmazedonien werden nicht in den Kreis der Beitrittskandidaten aufgenommen. Die Verhandlungen mit Serbien ziehen sich. Und doch üben EU-Staaten weiter Druck auf den Balkan. Warum das so ist, diskutieren Expertinnen und Experten diese Woche in Berlin.

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800 People Dumped on Former Landfill

Bosnian authorities have dumped 800 refugees atop a former landfill in Vučjak near Bihać. This is the latest escalation in the country’s ongoing refugee crisis, caused by the EU trying to keep refugees out at all costs and the apparent unwillingness of Bosnian government(s) to deal with the situation.

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Im Rennen vorn dabei

Jelena Micić, Künstlerin aus Knjaževac und Studentin an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, ist vorn dabei im Bewerb um das prestigeträchtige Talentestipendium des österreichischen öffentlich-rechtlichen Radiosenders Ö1. Ihre Arbeiten setzen sich unter anderem mit dem Schicksal von Migrantinnen aus dem ehemaligen Jugoslawien auseinander.

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Kriegspropaganda aus Deutschland

Das in Deutschland herausgegebene serbischsprachige Boulevardblatt Vesti schürt dieses Wochenende Angst vor Flüchtlingen in Bosnien – mit einem Artikel, der an Absurdität kaum zu überbieten ist. Man wähnt sich beinahe im Krieg des heldenhaften Serbentums gegen eine muslimische Invasion.

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Goodbye, Selma

One of my best friends will leave Sarajevo on Saturday – for what could be for good. What will hopefully be her gain will be a great loss to Bosnian society. It just doesn’t know it yet.

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Eine Stimme für Tausende

„Bečka perspektiva“ – „Wiener Perspektive“. So heißt ein neuer Song der bosnisch-wienerischen Sängerin Daša Andrić. Das Lied schildert die österreichische Hauptstadt aus Sicht von Studenten aus dem ehemaligen Jugoslawien.

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Rutscht mir doch den Buckel runter

Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) will nicht für den Inhalt des Sammelbandes „Islam europäischer Prägung“ verantwortlich sein. Das sagt die Einrichtung sehr deutlich in einer Antwort auf deutliche Kritik an massiven Fehlern und Irrtümern im Kapitel der Schweizer Romanistin Saïda Keller-Messahli. Der Fall schlägt mittlerweile auch in der Schweiz Wellen.

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Gastarbajteri pričaju

Unter dem Titel Geteilte Geschichte versucht das Wien Museum, den Gastarbeitern der 60-er bis 80-er eine Stimme zu geben. Und zu vermitteln, dass diese Menschen die Stadt entscheidend geprägt haben. Balkan Stories hat eine Migrantin und einen Migranten aus Ex-Jugoslawien begleitet, als sie die Ausstellung besucht haben.

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Das Beinahe-Abenteuer geht weiter

Allen Widrigkeiten zum Trotz hab ich es nach Rožaje in Montenegro geschafft. Eine Stadt, über die ich nichts weiß und in der ich knapp 24 Stunden totzuschlagen habe. Beste Voraussetzungen, um das Beinahe-Abenteuer weitergehen zu lassen.

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