Ein Plakat beim Wiener Westbahnhof soll die türkische Community für eine Demonstration zum 1. Mai mobilisieren.

Radikal unjugoslawisch

Das linke Wien mobilisiert für den 1. Mai. Eine von Wiens größten Gruppen wird fehlen: Die 200.000 Menschen aus Ex-Jugoslawien spricht niemand an. Aus Gründen.

„Radikal unjugoslawisch“ weiterlesen

Warten auf Godot

Der versprochene Schnellzug zwischen Wien und Beograd hat schon vor seiner ersten regulären Fahrt einen Monat Verspätung. Nicht viel besser sieht es mit einem Prestigeprojekt des bosnischen Eisenbahnwesens aus.

„Warten auf Godot“ weiterlesen
Baustellenkran

Koga Beč proždire

Nach Lupiga und Žurnal hat das kritische Portal Gerila.info aus Banja Luka die Balkan Stories-Analyse „Wen Wien verschlingt“ wiederveröffentlicht – diesmal in Zusammenfassung. Den Artikel der Kollegen aus Banja Luka lest ihr unten.

„Koga Beč proždire“ weiterlesen

Die Nazis und die Jugos

Beim Prozess gegen eine terroristische Neonaziorganisation bedroht ein Anwalt die Staatsanwaltschaft – und wirft bei der Öffentlichkeit die Frage auf, wie es denn die Nazis mit den Jugos halten und umgekehrt.

„Die Nazis und die Jugos“ weiterlesen

Warum die Menschen wütend sind. Analyse.

Ein tödlicher Straßenbahnunfall lässt die Menschen in Sarajevo seit Tagen auf die Straße gehen. Der tragische Zwischenfall ist zum Punkt geworden, an dem sich jahrzehntelange Wut artikuliert.

„Warum die Menschen wütend sind. Analyse.“ weiterlesen
Domagoj Margetić in einem Video für seine Social Media Accounts

Wie man sich ins Knie schießt

Der kroatische Journalist Domagoj Margetić legt gegen Serbiens Präsidenten Aleksandar Vučić nach. Laut angeblichen Dokumenten sei er eine Schlüsselfigur der Sarajevo Safari gewesen. Auch einen angeblichen Zeugen präsentiert er. Die vorgeblichen Beweise sind äußerst dürftig.

„Wie man sich ins Knie schießt“ weiterlesen
Die Kuppel des serbischen Parlaments in Beograd, fotografiert durch die eingeschlagene Scheibe eines Traktors. Sinnbild für die tiefe politische Krise Serbiens.

Die politische Krise verursacht Halbstille

Offiziell aus Sicherheitsgründen hat die Stadt Beograd das traditionelle Silvester-Open Air-Konzert am Trg Republike abgesagt. Beobachter sehen das als Reaktion auf die tiefe politische Krise im Land.

„Die politische Krise verursacht Halbstille“ weiterlesen
Mural Sarajevo Olympics

Sarajevo Safari: Der MDR vergibt eine Chance

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) hat sich der Sarajevo Safari angenommen. Der Rahmen, den er seiner Mitarbeiterin zur Verfügung gestellt hat, ist leider ungenügend. Eine Rezension.

„Sarajevo Safari: Der MDR vergibt eine Chance“ weiterlesen
Podiumsdiskussion auf den Dani Srđana Aleksića in Zagreb

Das Fundament braucht mehr Arbeit. Und Zeit.

Die Dani Srđana Aleksića vorige Woche in Zagreb zeigen eines: Die Narrative zum Krieg der 1990-er sind so unterschiedlich, dass Initiativen wie diese mehr Zeit und Arbeit brauchen, um zu wirken.

„Das Fundament braucht mehr Arbeit. Und Zeit.“ weiterlesen
Stoppschild mit der nationalistischen Botschaft Srpsko Sarajevo in Istočno Sarajevo.

Vučić und Sarajevo Safari: Die Suppe ist dünn

Die Rolle des heutigen serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić im Bosnien-Krieg ist höchst aufklärungsbedürftig. Die Anzeige aus Kroatien in der Causa Sarajevo Safari wird das nicht vorantreiben. Eine Analyse.

„Vučić und Sarajevo Safari: Die Suppe ist dünn“ weiterlesen
Panoramabild von Sarajevo, aufgenommen von Vratnik.

Sarajevo Safari: Wer sich erklären muss

30 Jahre lang hat niemand ermittelt, wer die Mord-Touristen waren, die Geld zahlten um im belagerten Sarajevo Menschen zu jagen. Warum, ist unklar. Staatsanwaltschaften, Gerichte und Geheimdienste werden sich erklären müssen.

„Sarajevo Safari: Wer sich erklären muss“ weiterlesen

16 Tote. Ein Jahr. Keine Gerechtigkeit.

Die politische Krise in Serbien wird am Samstag einen neuen Höhepunkt erreichen. Es ist der Jahrestag der Katastrophe von Novi Sad. Serbiens Studenten mobilisieren für eine Massendemonstration zum Gedenken an die 16 Opfer des Einsturzes des Vordachs des Novi Sader Bahnhofs.

„16 Tote. Ein Jahr. Keine Gerechtigkeit.“ weiterlesen