Beograd, Džordža Vašingtona, June 2022

Serbia’s already radicalized far right seems to be spinning out of control. Graffitis featuring pictures or the name of Ratko Mladić are being sprayed on walls on an unprecedented scale. Most people seem to shrug off this open reverence for the butcher of Srebrenica.

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Kosovo: Serbische Nationalisten fühlen sich verraten

Serbische Nationalisten fühlen sich von ihrem großen Vorbild Vladimir Putin verraten. Dieser habe den Kosovo am Dienstag de facto als unabhängigen Staat anerkannt, schäumen die regimetreuen Boulevardmedien. Die Realität ist etwas komplizierter. So oder so: Der innserbischen Spannungen wegen des Ukraine-Kriegs steigen.

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An sich selbst gescheitert

In Serbien und Ungarn bleiben die autoritären Regime an der Macht. Der Opposition ist es in beiden Ländern nicht gelungen, die Machthaber bei den Wahlen am Sonntag zu entthronen. Das lag auch an Fehlern der Oppositionsparteien. Ein Kommentar.

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„No Room for the Left in Serbia“

The upcoming general elections in Serbia on April 3 do not seem to pose a threat for the regime of President Aleksandar Vučić. Even with a green-liberal opposition alliance born out of ecological protests, there is no credible challenge to the liberal-conservative business friendly politics that have dominated Serbia for decades. As Nationalism reaches ever uglier heights in the election campaign, the absence of a credible Left in Serbia becomes ever more transparent. Balkan Stories has asked the political sociologist Jovo Bakić why that is the case.

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Das Rätsel um eine Raubkopie

In Serbien versucht sich die ehemalige Konservative Partei als Raubkopie der deutschen Grünen. Andere grünnahe Parteien wie Ne Davimo Beograd sehen sie als Fünfte Kolonne des Regimes von Präsident Aleksandar Vučić. Das Büro der deutschen grünen Heinrich Böll-Stiftung in Beograd distanziert sich von der neuen Partei. Die deutschen Grünen reagieren behäbig.

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Vučić will nicht, dass du das liest

Dieses Buch wird für Diskussionen sorgen. „Četničke postrojbe u službi Nezavisne Države Hrvatske“. „Četnik-Einheiten im Dienst des Unabhängigen Staates Kroatien“ dokumentiert erstmals, wie Četniks ganz offiziell für die und unter dem Kommando der Ustaša gekämpft haben. Die Studie könnte weniger unschuldig sein als man annimmt.

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Was vom Anfang blieb

Heute ist Dan Republike. Der Tag erinnert an die Neugründung Jugoslawiens durch die antifaschistischen Kräfte in Jajce im Jahr 1943. Es war eine der beiden höchsten Feiertage Jugoslawiens. Ihren Ausgang genommen hatte die Befreiung zwei Jahre davor, in Užice in Serbien. Die Stadt ist bis heute sehr von diesem historischen Erbe geprägt.

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Kein Glück für Ratko Mladić

Der serbische Sozialdemokrat Đorđo Žujović hat am Mittwoch die serbische Polizei in Beograd blamiert. Er hat ein Wandgemälde des Völkermörders Ratko Mladić übermalt. Das Gemälde steht unter dem persönlichen Schutz von Innenminister Aleksandar Vulin. Er hatte gestern zwei Menschenrechtsaktivistinnen festnehmen lassen, die das Schandmal mit Eiern beworfen hatten. Das hat die Diskussion um das Wandgemälde erst recht befeuert.

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Revolution ohne Bahnsteigkarte

In Beograd spielt sich eine Groteske um ein Wandgemälde ab, das den verurteilten Völkermorder Ratko Mladić zeigt. Eine Menschenrechtsorganisation hat bei der Polizei um Genehmigung gebeten, es übermalen zu dürfen. Die Polizei untersagte. Antifaschisten nahmen derweil die Sache in die eigene Hand.

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Den Arabern das Schwert

Eine Statute des serbischen Nationalheiligen Stefan Nemanja soll die Beograder dafür entschädigen, dass ein ganzes Stadtviertel rund um den ehemaligen Hauptbahnhof einem Milliardenspekulationsgeschäft mit Immobilien geopfert wurde. Die Entstehungsgeschichte des offenkundig sündhaft teuren Projekts scheint freilich eine nahtlose Fortsetzung des korruptionsverdächtigen Projekts „Belgrade Waterfront“ zu sein.

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