Amiras Baby

Die bosnisch-kroatische Grenze ist das Ende der Humanität. Wer als Flüchtling hier strandet, hat Gewalt zu erwarten, Elend und nur wenig Solidarität. Die EU will die Flüchtlinge um jeden Preis draußen halten. Die kroatische Regierung spielt allzugern mit. Die bosnische Regierung will den Schein der Ordnung wahren. Die deutsche Aktivistin Anna-Lena Schulz hat einen Monat versucht, das Elend der Betroffenen zu lindern. In einem Text, den sie Balkan Stories zur Verfügung gestellt hat, verarbeitet sie ihre Erfahrungen.

„Amiras Baby“ weiterlesen

Eine Geschichte, die ich nicht erzählen will

Vier tote Passantinnen und Passanten, mehr als ein Dutzend Verletzte. Das islamistische Attentat Montagabend in Wien macht traurig, ratlos, wütend. Die Berichterstattung des Boulevardblatts Österreich ebenso. Ein Kommentar über schwer zu fassendes und das wirklich Schreckliche.

„Eine Geschichte, die ich nicht erzählen will“ weiterlesen

Die Heimat, die sie meinen

Nachdem türkischstämmige Faschisten von den Grauen Wölfen mehrere friedliche Demonstrationen in Wien angegriffen haben, macht sich die FPÖ wichtig. Die Blauen wollen alle möglichen Leute „in ihre Heimat“ zurückschicken – vor allem die Kurdinnen, Türken, Alevitinnen, Antifaschisten, die für die Freiheit und gegen die Faschisten auf die Straße gegangen sind – oder sich sonstwie gegen Faschismus betätigen. Die Pöbeleien der FPÖ verlangen eine Antwort.

„Die Heimat, die sie meinen“ weiterlesen

„Diese Flüchtlinge waren meine Nächsten“

Die ehemalige Lehrerin Eva Novotny setzt sich seit fast 30 Jahren für Menschen ein, die aus ihrer Heimat fliehen müssen. Begonnen hat ihr Engagement während des Kriegs in Bosnien. Das Wiener Magazin KOSMO lässt die Flüchtlingshelferin in einem ausführlichen Interview zu Wort kommen.

„„Diese Flüchtlinge waren meine Nächsten““ weiterlesen

SOS Balkanroute: Höchste Ehrung für Flüchtlingshilfe

SOS Balkanroute ist Ute Bock-Preisträger 2020. Das ist die höchste Auszeichnung für Flüchtlingshelferinnen- und helfer in Österreich. Geehrt wird die Organisation für ihre zahlreichen Hilfstransporte, mit denen sie Flüchtlinge unterstützt, die auf dem Weg in die EU in Bosnien gestrandet sind. Und dafür, dass sie auch nach der Schließung der Grenzen in Corona die Flüchtlinge und ihre örtlichen Helfer nicht im Stich lässt.

„SOS Balkanroute: Höchste Ehrung für Flüchtlingshilfe“ weiterlesen

Regierung schuldet auch Zugewanderten Dank

Die Bundesregierung bedankt sich regelmäßig bei den Österreicherinnen und Österreichern, wie gut sie die Corona-Krise bisher bewältigt haben. Die vielen Menschen, die zugewandert sind, und ebenfalls ihre Arbeit leisten, sind bei diesen salbungsvollen Worten bestenfalls mitgemeint. In einem Gastkommentar erinnert Dženita Memić an die Leistungen Zugewanderter. Und fordert ein eindeutiges Danke an alle Menschen, die hier leben.

„Regierung schuldet auch Zugewanderten Dank“ weiterlesen

Sretan Osmi Mart!

Zum Internationalen Frauentag präsentiert Balkan Stories exklusiv ein neues Buch aus dem Verlag danube books, das den Einfluss von 64 starken Frauen auf das Leben entlang der Donau von Ulm bis Temesvar vorstellt. danube women stories Vol 2 erscheint in den nächsten Wochen im Buchhandel.

„Sretan Osmi Mart!“ weiterlesen

Portrait eines Verrückten

KOSMO, etabliertes Medium für die ex-YU-Dijaspora in Österreich, stellt Balkan Stories und mich in einem langem Interview dar. Ein bisschen selbstironisch gesehen ist diese sehr nette Geschichte natürlich auch das Portrait eines liebenswerten Verrückten. Aber dazu steh ich. Und KOSMO auch.

„Portrait eines Verrückten“ weiterlesen

Die es nicht gibt

Auch nach der Ära von Langzeit-Machthaber Nikola Gruevski zeigen sich die Mazedonier nicht sonderlich zuversichtlich. Wer kann, wandert aus. Oder denkt zumindest darüber nach. Das Traumziel der meisten Emigranten in spe: Deutschland. Nur laut offiziellen Statistiken ist Mazedonien bereits Einwanderungsland.

„Die es nicht gibt“ weiterlesen