Einladung zum Tauchgang aus 20 Perspektiven

Nächste Woche präsentieren Autor Stephan Ozsváth und der Verlag danube books Stephans Wienmenschenportrait „Tschuschenaquarium“ erstmals öffentlich. Damit wird diesem liebevolle, witzige und nachdenkliche Mosaik über eine Weltstadt die Aufmerksamkeit zuteil, die es verdient.

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Umro je Ivica Osim

Ivica Osim ist tot. Der Fußballspieler und Trainer war eine Legende. In seiner Geburtsstadt Sarajevo und in seiner Wahlheimat Graz. Ebendort starb er wenige Tage vor seinem 81. Geburtstag. Um Osim trauern der FK Željezničar, der SK Sturm Graz, ungezählte Fußballfans in Bosnien, Österreich und Japan und alle Bosnier, die an ein friedliches Zusammenleben glauben.

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Wie es Zoe nach Wien verschlagen hat

Zoe Gudović ist eine der bekanntesten und umstrittensten feministischen Künstlerinnen Serbiens. Seit kurzem lebt und arbeitet sie in Wien. In einem WC des Kunstzentrums Brut Nordwest präsentiert sie ihre neueste Installation – und konfrontiert Besucher mit den Folgen von Isolation.

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Wovon Švabos schweigen. Rezension.

Die Volksdeutschen im Zweiten Weltkrieg. Ein nur unzureichend erforschtes und wenig ruhmreiches Kapitel der Geschichte, erstickt von Tabus. Mit ihrem Oral History-Roman „Die Weltreisenden“ versucht die Ethnologin Hilde Link zu ergründen, wie eine Mehrheit der Donauschwaben sich für ein Großdeutsches Reich begeisterte. Nicht nur aus der historischen Perspektive eine spannendes Buch.

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Die humane Balkanroute beginnt in Wien

Die Situation für tausende Flüchtlinge entlang der Balkanroute hat sich durch die Witterung massiv verschlechtert. Die Hilfsorganisation SOS Balkanroute versucht, Betroffene in Bosnien und Serbien mit dem Nötigsten wie Schlafsäcken und Jacken zu versorgen. Um ausreichend Material zusammenzubekommen, steigt am 12. Februar im Wiener WUK die bisher größte Sammelaktion der Organisation – mit breiter zivilgesellschaftlicher Beteiligung.

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Amiras Baby

Die bosnisch-kroatische Grenze ist das Ende der Humanität. Wer als Flüchtling hier strandet, hat Gewalt zu erwarten, Elend und nur wenig Solidarität. Die EU will die Flüchtlinge um jeden Preis draußen halten. Die kroatische Regierung spielt allzugern mit. Die bosnische Regierung will den Schein der Ordnung wahren. Die deutsche Aktivistin Anna-Lena Schulz hat einen Monat versucht, das Elend der Betroffenen zu lindern. In einem Text, den sie Balkan Stories zur Verfügung gestellt hat, verarbeitet sie ihre Erfahrungen.

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Eine Geschichte, die ich nicht erzählen will

Vier tote Passantinnen und Passanten, mehr als ein Dutzend Verletzte. Das islamistische Attentat Montagabend in Wien macht traurig, ratlos, wütend. Die Berichterstattung des Boulevardblatts Österreich ebenso. Ein Kommentar über schwer zu fassendes und das wirklich Schreckliche.

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Die Heimat, die sie meinen

Nachdem türkischstämmige Faschisten von den Grauen Wölfen mehrere friedliche Demonstrationen in Wien angegriffen haben, macht sich die FPÖ wichtig. Die Blauen wollen alle möglichen Leute „in ihre Heimat“ zurückschicken – vor allem die Kurdinnen, Türken, Alevitinnen, Antifaschisten, die für die Freiheit und gegen die Faschisten auf die Straße gegangen sind – oder sich sonstwie gegen Faschismus betätigen. Die Pöbeleien der FPÖ verlangen eine Antwort.

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„Diese Flüchtlinge waren meine Nächsten“

Die ehemalige Lehrerin Eva Novotny setzt sich seit fast 30 Jahren für Menschen ein, die aus ihrer Heimat fliehen müssen. Begonnen hat ihr Engagement während des Kriegs in Bosnien. Das Wiener Magazin KOSMO lässt die Flüchtlingshelferin in einem ausführlichen Interview zu Wort kommen.

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SOS Balkanroute: Höchste Ehrung für Flüchtlingshilfe

SOS Balkanroute ist Ute Bock-Preisträger 2020. Das ist die höchste Auszeichnung für Flüchtlingshelferinnen- und helfer in Österreich. Geehrt wird die Organisation für ihre zahlreichen Hilfstransporte, mit denen sie Flüchtlinge unterstützt, die auf dem Weg in die EU in Bosnien gestrandet sind. Und dafür, dass sie auch nach der Schließung der Grenzen in Corona die Flüchtlinge und ihre örtlichen Helfer nicht im Stich lässt.

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