Der Protest der Zehntausend

In Sarajevo haben heute bis zu 10.000 Menschen gegen die Vertuschung der Morde an Dženan Memić und David Dragičević demonstriert. Die Morde an den beiden jungen Männern sind in Bosnien zum Symbol für Korruption und Behördenversagen geworden. Menschen aus dem ganzen Land kamen zu einer der größten Demonstrationen in Bosnien seit dem Krieg.

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Riki und das Geheimnis der perfekten Carbonara

Die Covid-Pandemie hat den Tourismus weltweit zum Erliegen gebracht. Und Bosniens kleinem Küstenabschnitt die beste Saison bisher beschert. Als einziger Ort an der ex-jugoslawischen Adriaküste war Neum den ganzen Sommer ausgebucht. Vom Tourismusboom profitieren Restaurant- und Hoteleigentümer. Auf dem Rücken der zahlreichen Saisonarbeiterinnen- und arbeiter.

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Der Mann, der Valter rettete

Mit dem Comicladen Agarthi Comics in Sarajevo hat der Pilot Almir Šehalić seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Und ist zu einem Retter von Bosniens bedrohter Alltagskultur geworden. Ein Lokalaugenschein.

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Die es nicht gibt

Auch nach der Ära von Langzeit-Machthaber Nikola Gruevski zeigen sich die Mazedonier nicht sonderlich zuversichtlich. Wer kann, wandert aus. Oder denkt zumindest darüber nach. Das Traumziel der meisten Emigranten in spe: Deutschland. Nur laut offiziellen Statistiken ist Mazedonien bereits Einwanderungsland.

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Die Herzen halb gewonnen

2- bis 3.000 Teilnehmer haben die historische erste Sarajevo Pride zu einem überraschend großen Erfolg gemacht. Verantwortlich für die unerwartet hohe Zahl dürfte auch die Gegenmobilisierung der vergangenen Tage gewesen sein. Bosniens Lesben und Schwule erhoffen sich, dass die Parade ein Stück Normalisierung bringt.

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Im Zeichen des Regenschirms

Der noch ausbaufähige Tourismus am Balkan ist ein Markt mit harter Konkurrenz. Um Kunden anzulocken, setzen viele Agenturen auf „Free Walking Tours“. Das geht mitunter zu Lasten der Fremdenführer. Reportage.

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