Bravo, Zenica!

Eine Plakatserie in mehreren Städten in Bosnien brandmarkt Weihnachten und Neujahr als unislamische und unbosnjakische Sitten. Die Menschen in der zentralbosnischen Stadt Zenica wehren sich gegen diese Übergriffe. Wie, erfahrt ihr hier.

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Die Schande vom Kalemegdan

Serbische Nationalisten haben Montagfrüh das Grabmal der Volkshelden am Kalemegdan in Beograd geschändet. Mit ihren Schmierereien feiern sie Völkermörder Ratko Mladić. Das Datum der Schmieraktion ist kein Zufall: Der 29. November ist Dan Republike, der Tag der Republik.

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Was vom Anfang blieb

Heute ist Dan Republike. Der Tag erinnert an die Neugründung Jugoslawiens durch die antifaschistischen Kräfte in Jajce im Jahr 1943. Es war eine der beiden höchsten Feiertage Jugoslawiens. Ihren Ausgang genommen hatte die Befreiung zwei Jahre davor, in Užice in Serbien. Die Stadt ist bis heute sehr von diesem historischen Erbe geprägt.

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Thou Shalt Not Fear Promaja

The road to the Skakavac Waterfalls has one of Sarajevo’s more unique sights to offer: A makeshift cafe and Ex-YU’s probably only inhabitant who is not afraid of Promaja. Or at least not as much as he is of paved roads. Dragan’s kafana has become a reclusive hangout for the discriminating local nature lover and a select few adventurers from outside. If they manage to find the place.

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Amiras Baby

Die bosnisch-kroatische Grenze ist das Ende der Humanität. Wer als Flüchtling hier strandet, hat Gewalt zu erwarten, Elend und nur wenig Solidarität. Die EU will die Flüchtlinge um jeden Preis draußen halten. Die kroatische Regierung spielt allzugern mit. Die bosnische Regierung will den Schein der Ordnung wahren. Die deutsche Aktivistin Anna-Lena Schulz hat einen Monat versucht, das Elend der Betroffenen zu lindern. In einem Text, den sie Balkan Stories zur Verfügung gestellt hat, verarbeitet sie ihre Erfahrungen.

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Kein Glück für Ratko Mladić

Der serbische Sozialdemokrat Đorđo Žujović hat am Mittwoch die serbische Polizei in Beograd blamiert. Er hat ein Wandgemälde des Völkermörders Ratko Mladić übermalt. Das Gemälde steht unter dem persönlichen Schutz von Innenminister Aleksandar Vulin. Er hatte gestern zwei Menschenrechtsaktivistinnen festnehmen lassen, die das Schandmal mit Eiern beworfen hatten. Das hat die Diskussion um das Wandgemälde erst recht befeuert.

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Freiheit für Aida!

Die serbische Menschenrechtsaktivistin Aida Ćorović ist heute in Beograd festgenommen worden, als sie das Wandgemälde des Völkermörders Ratko Mladić im Stadtzentrum mit Eiern beworfen hat. Der serbische Innenminister Aleksandar Vulin begründet die Festnahme mit Antifaschismus. Die Aktivistin ist mittlerweile auf freiem Fuß, muss aber mit einem Verfahren rechnen.

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Revolution ohne Bahnsteigkarte

In Beograd spielt sich eine Groteske um ein Wandgemälde ab, das den verurteilten Völkermorder Ratko Mladić zeigt. Eine Menschenrechtsorganisation hat bei der Polizei um Genehmigung gebeten, es übermalen zu dürfen. Die Polizei untersagte. Antifaschisten nahmen derweil die Sache in die eigene Hand.

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Mit dem Regen kam die Flut

Teile Bosniens sehen sich der größten Hochwasserkatastrophe seit Jahrzehnten gegenüber. Besonders schwer betroffen sind die Hautpstadt Sarajevo und zumindest das obere Neretva-Tal in der Herzegovina. Dutzende Menschen wurden in ihren Häusern eingeschlossen. Ausgelöst haben die Flut vor allem anhaltend und überraschend starke Regenfälle in der Nacht auf Freitag.

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Auf ins siebte Jahr

Balkan Stories ist sechs geworden. Und zum reichweitenstärksten deutschsprachigen Blog über den Balkan. Danke für eure Treue und die vielen Anregungen, Tipps, Ratschläge und noch viel mehr. Es waren spannende Zeiten. Und werden es hoffentlich bleiben.

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Vinkovci: Rade Šerbedžija darf nicht auftreten

Rade Šerbedžija darf sein Konzert am 15. November in seiner Heimatstadt Vinkovci in Kroatien nicht halten. Das hat der klerikal-nationalistische Bürgermeister Ivan Bosančić bestätigt. Das Verbot sorgt über Kroatien hinaus für Schlagzeilen. Šerbedžija ist als Schauspieler weltbekannt, als Sänger und antinationalistischer Aktivist ist der Sohn ethnischer Serben im gesamten ehemaligen Jugoslawien ausgesprochen beliebt. Die Begründung für das Verbot klingt fragwürdig.

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Wo die Gewalt System hat

Erstmals hat ein Kamerateam der ARD dokumentiert, wie kroatische Polizisten Flüchtlinge gewaltsam und illegal zurück nach Bosnien abschieben. Beweise für diese illegalen Abschiebungen und für Polizeigewalt gegen Flüchtlinge gibt es freilich schon seit Jahren. Das schreibt Srdjan Govedarica, Korrespondent des ARD Studios in Wien auf seiner Facebookseite. Balkan Stories gibt Srdjans beklemmende Dokumentation mit freundlicher Genehmigung des Autors wieder.

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