Baustellenkran

Wen Wien verschlingt. Nachtrag.

Mein Kommentar über die Situation von ex-jugoslawischen Bauarbeitern in Wien nach dem tödlichen Arbeitsunfall Mitte März stößt im ehemaligen Jugoslawien auf großes Interesse. Zwei Seiten haben den Kommentar in Übersetzung veröffentlicht.

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Sarajevo Safari: Bosnien wacht auf. Kommentar.

Nach ersten Ermittlungserfolgen der Mailänder Staatsanwaltschaft in der Causa Sarajevo Safari wachen bosnische Einrichtungen und Behörden langsam auf. Die Stadt Sarajevo will Parteienstellung in dem italienischen Strafverfahren beantragen. Bei der Sarajevo Safari zahlten reiche Ausländer Geld, um Jagd auf Menschen im belagerten Sarajevo zu machen.

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Christoph Baumgarten mit Kappe und Lederjacke

Dinge, die wir nicht wissen

Am Wochenende eskaliert ein Streit unter Ex-Jugos. Ein Bekannter wird erstochen. Vieles ist unbekannt, vieles wird es bleiben. Ein Versuch, mit diesem Umstand zurechtzukommen.

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Die österreichische Kabarettistin Malarina bei einer Aufführung

Ein Spion zerrt Malarina vors Gericht

Egisto Ott hat die aus Serbien stammende österreichische Star-Kabarettistin Malarina vor Gericht gezerrt. Er bezichtigt sie der üblen Nachrede. Warum gerade sie, kann er nicht klarmachen.

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Touristen unter der der Trasse der Seilbahn auf den Trebević in Sarajevo

Nein zur populistischen Abzocke

In einem Kommentar in der Tageszeitung Der Standard fordert Regina Bruckner Rabatte für Einheimische in Tourismusorten. Warum das populistisches Placebo ist, zeigt das Beispiel Sarajevo.

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Der Teenager Petar Šarić aus Banja Luka starb in einem Spital in Wien an einem seltenen Tumor.

Was wir von Petars Tod lernen sollten

Am Wochenende wurde Petar Šarić aus Banja Luka in seiner Heimatstadt begraben. Er war in Wien während einer Therapie wegen eines aggressiven Tumors verstorben. Der Tod des 19-Jährigen hätte sich vielleicht verhindern lassen.

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Die Stunde der Dilettanten

Die Massenproteste in Serbien haben ein Ausmaß erreicht, das auch im Westen nicht mehr ignoriert werden kann. Allerlei Experten und solche, die sich dafür halten, melden sich zu Wort und stiften Verwirrung. Balkan Stories nimmt zwei dieser entbehrlichen Wortmeldungen auseinander.

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Seit Oktober: Korruption tötet mindestens 100 Menschen

Behördenversagen und Korruption haben in nicht einmal einem halben Jahr mehr als 100 Menschen im ehemaligen Jugoslawien getötet. Eine blutige Spur von Wegschauen und Handaufhalten zieht sich von Donja Jablanica bis Kočani.

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Wenn Amateure eine Reise planen. Ein Rant.

Als regelmäßiger Balkanreisender ist man regelmäßig mit den Reiseplänen von Amateuren konfrontiert. Dieser Menschenschlag will alles und nichts zugleich. Man fragt sich, warum diese Leute überhaupt reisen wollen.

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Bohnensuppe und Kulturimperialismus

Die bekannte Seite Taste Atlas sorgt mit einem Ranking für Kopfschütteln in Serbien. Sie hat eine Liste der am schlechtesten bewerteten Speisen des Landes veröffentlicht. Allesamt sind es traditionelle serbische beziehungsweise ex-jugoslawische Gerichte. Man fragt sich, was das soll.

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Das dreckige Geschäft mit der Hoffnung. Video.

Das Glücksspielproblem am Balkan ist noch um einiges größer als im vergangenen Artikel dargestellt – zumindest, wenn man noch genauer hinsieht. Das habe ich mit Hilfe der Redaktion von KOSMO getan. Ein Kommentar.

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Kleine Büste von Draža Mihailović auf einem Souvenirstand am Kalemegdan in Belgrad

Ein Museum für einen Verräter

In Beograd ist vergangene Woche ein Museum für Draža Mihailović eröffnet worden, den Četnik-Führer im Zweiten Weltkrieg. Mit der Huldigungsstätte für den Nazi-Kollaborateur und Kriegsverbrecher erreicht der nationalistische Geschichtsrevisionismus in Serbien einen neuen Höhepunkt.

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