Kroatien: Die Moral der Ustaša

Am Dan Republike hat die kroatische Polizei der Gemeinde Jakšič einem Einwohner verboten, die jugoslawische Fahne zu hissen – und die Flagge gleich einkassiert, zumindest vorübergehend. Mehrere Bürger hätten sich in ihren „moralischen Gefühlen“ verletzt gefühlt, begründete die Polizei ihr Vorgehen. Der Betroffene setzt sich in Interviews zur Wehr.

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Dan Republike: Wo Jugoslawien neugeboren wurde

Am Dienstag ist Dan Republike – der höchste Feiertag im ehemaligen Jugoslawien. Er gedenkt der Wiederrichtung Jugoslawiens am 29. 11. November in Jajce in Bosnien. Balkan Stories hat den Ort besucht, an dem Jugoslawien im Zweiten Weltkrieg wiedergeboren wurde.

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Kroatien: Partisanenfriedhof am Papuk geschändet

In Kroatien ist erneut ein Partisanendenkmal geschändet worden. Unbekannte haben einen abgelegenen Friedhof für die jugoslawischen Freiheitskämpfer aus dem Zweiten Weltkrieg im Naturpark Papuk schwer beschädigt. Dokumentiert hat das Verbrechen ein kroatischer Antifaschist.

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Die Seele Sarajevos verglimmt

Moris Albahari ist tot. Wie die jüdische Gemeinde in Sarajevo mitteilte, starb der beliebte Bürger der bosnischen Hauptstadt vor wenigen Tag im 93. Lebensjahr. Er war einer der letzten Ladino-Sprecher in Bosnien. Seine Sprachkenntnissen verdankt die Besatzung eines abgeschossenen US-Bombers im Zweiten Weltkrieg ihr Leben.

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Die vielen Geschichten Prishtinas

Mit dem Buch „Prishtina in 53 Buildings“ hat sich der Münchner Verlag Sorry Press nicht nur an eine ausführliche Dokumentation einer der leider weniger beachteten Städte am Balkan herangewagt sondern unternimmt auch den Versuch, die vielen Nuancen in der Geschichte des heutigen Kosovo und vor allem seiner Hauptstadt herauszuarbeiten. Am Freitag ist das Buch erschienen.

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Zwei Handstriche gegen falsche Helden

In Novi Sad hat ein Unbekannter aus Ratko Mladić Sraćko Mladić gemacht, Scheiß-Mladić. Was die Anhänger des Völkermörders zu der Verbesserung sagen, war bislang nicht zu eruieren. Dokumentiert hat die Intervention das antifaschistische Vojdoviner Portal Autonomija.

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Der Unvollendete. Zwischen Verdun und Gibraltar.

Sie ist das Wahrzeichen von Serbiens zweitgrößter Stadt Novi Sad: Die Festung Petrovaradin am rechten Donauufer. Dabei wurde das als unbezwingbar geltende Bollwerk in seiner fast 100-jährigen Baugeschichte nie ganz fertiggestellt. Heute ist der Petrovaradin Schauplatz des weltberühmten EXIT-Festivals und Zentrum einer Künstlerkolonie.

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Die Gefahr des selbsterfüllenden Klischees

Am Balkan muss Blut fließen. Alle 40 Jahre gibt es einen Krieg, um die offenen Fragen des jüngsten Krieges zu klären. Das ist ein erschreckend gängiges Klischee im ehemaligen Jugoslawien. Man bekommt es auch von gebildeten Menschen zu hören. Das ist gefährlich.

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Einladung zum Tauchgang aus 20 Perspektiven

Nächste Woche präsentieren Autor Stephan Ozsváth und der Verlag danube books Stephans Wienmenschenportrait „Tschuschenaquarium“ erstmals öffentlich. Damit wird diesem liebevolle, witzige und nachdenkliche Mosaik über eine Weltstadt die Aufmerksamkeit zuteil, die es verdient.

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Dichtkunst in der Pfeife rauchen

Eine neue Shisha-Bar im Stadtzentrum von Sarajevo sorgt für Aufregung. Sie liegt im ehemaligen Wohnhaus von Mak Dizdar, dem wohl bedeutendsten bosnischen Lyriker des 20. Jahrhunderts. Eigentlich hätte dort ein Museum entstehen sollen. Die zuständige Bezirksverwaltung reagiert auf Kritik äußerst aggressiv.

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