Die Vertreibung aus dem Paradies

Die Ergebnisse der Volkszählung lassen die Wogen in Kroatien hochgehen. Das Land hat nur mehr 3,9 Millionen Einwohner – so wenige wie nie seit dem Zweiten Weltkrieg. Verantwortlich ist die massive Auswanderung seit dem EU-Beitritt.

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Vučić will nicht, dass du das liest

Dieses Buch wird für Diskussionen sorgen. „Četničke postrojbe u službi Nezavisne Države Hrvatske“. „Četnik-Einheiten im Dienst des Unabhängigen Staates Kroatien“ dokumentiert erstmals, wie Četniks ganz offiziell für die und unter dem Kommando der Ustaša gekämpft haben. Die Studie könnte weniger unschuldig sein als man annimmt.

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1974: A Star Was Born

Heute vor 48 Jahren wurde die bis heute erfolgreichste Band im ehemaligen Jugoslawien in Sarajevo gegründet: Bijelo Dugme. Bijelo Dugme begeistert heute die wohl dritte Generation an Fans. Und keine tiefergehende Reise ins ehemalige Jugoslawien kommt ohne einen Soundtrack aus, in dem diese legendäre Formation eine tragende Rolle spielt.

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Die Schande vom Kalemegdan

Serbische Nationalisten haben Montagfrüh das Grabmal der Volkshelden am Kalemegdan in Beograd geschändet. Mit ihren Schmierereien feiern sie Völkermörder Ratko Mladić. Das Datum der Schmieraktion ist kein Zufall: Der 29. November ist Dan Republike, der Tag der Republik.

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Was vom Anfang blieb

Heute ist Dan Republike. Der Tag erinnert an die Neugründung Jugoslawiens durch die antifaschistischen Kräfte in Jajce im Jahr 1943. Es war eine der beiden höchsten Feiertage Jugoslawiens. Ihren Ausgang genommen hatte die Befreiung zwei Jahre davor, in Užice in Serbien. Die Stadt ist bis heute sehr von diesem historischen Erbe geprägt.

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Vinkovci: Rade Šerbedžija darf nicht auftreten

Rade Šerbedžija darf sein Konzert am 15. November in seiner Heimatstadt Vinkovci in Kroatien nicht halten. Das hat der klerikal-nationalistische Bürgermeister Ivan Bosančić bestätigt. Das Verbot sorgt über Kroatien hinaus für Schlagzeilen. Šerbedžija ist als Schauspieler weltbekannt, als Sänger und antinationalistischer Aktivist ist der Sohn ethnischer Serben im gesamten ehemaligen Jugoslawien ausgesprochen beliebt. Die Begründung für das Verbot klingt fragwürdig.

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Žiles neues Zuhause

Der serbische Straßenhund Žile hat ein neues Zuhause gefunden. Bei seiner neuen Besitzerin Saška. Und an einem Ort, an dem man einen ehemaligen Streuner wahrscheinlich nicht zuallererst vermuten würde. Und wo der freundliche Rüde vielen Menschen eine Freude macht. Außer vielleicht einer Katze.

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A Belgradian in Sarajevo

Writer and playwright Filip Grujić from Beograd just spent a month in Sarajevo as part of a residency program for young writers from the Western Balkans region. He tells Balkan Stories how he has experienced his stay in Bosnia’s capital, what Sarajevo, Beograd and his native city Novi Sad have in common – or not – and what real challenges the young generation in former Yugoslavia faces.

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Šta kaže onaj drugi Beograd

Nicht nur in Bosnien lässt der Vorschlag von Beograds Vizebürgermeister Goran Vesić die Wogen hochgehen, die Sarajevoer Straße in der serbischen Hauptstadt umzubenennen. Der Politiker der serbischen Regierungspartei SNS will alle topographischen Spuren des ehemaligen Jugoslawien aus dem Stadtplan tilgen. Auch bei den Einwohnern Beograds stößt das auf unerwartet heftigen Widerstand. Balkan Stories hat einige dieser Stimmen zusammengetragen.

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Plan: Die Metropole als Provinzhauptstadt

Die serbische Regierungspartei SNS hat am Wochenende Pläne vorgestellt, die aus Beograd eine Provinzhauptstadt mit arabischen Grundstücksspekulanten machen sollen. Jede Erinnerung, dass die Stadt einst Hauptstadt Jugoslawiens war soll restlos aus dem Stadtplan verbannt werden, kündigte der Vizebürgermeister der serbischen Hauptstadt an. Neue Namen sollen etwa die Sarajevoer und die Zagreber Straße bekommen.

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