Wofür man Franjo Tuđman dankbar sein muss
Spätestens seit meinem jüngsten Besuch in Zagreb bin ich Franjo Tuđman in Dankbarkeit verbunden. Es ist nicht, wofür ihr denkt.
„Wofür man Franjo Tuđman dankbar sein muss“ weiterlesen
Spätestens seit meinem jüngsten Besuch in Zagreb bin ich Franjo Tuđman in Dankbarkeit verbunden. Es ist nicht, wofür ihr denkt.
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Kaum eine europäische Gesellschaft ist so zerrissen vom blutigen Erbe des Zweiten Weltkriegs wie die kroatische. Wie sehr zeigt sich an zwei Denkmälern in Zagreb. Eines gedenkt einiger Opfer. Das zweite ehrt einen Kollaborateur des Ustaša-Regimes. Video.
„E le genti che passeranno“ weiterlesen
In Zagreb geschieht Außergewöhnliches: Die Namen von zumindest vier Ustaša sollen aus dem Stadtbild verschwinden. Vier nach ihnen benannte Straßen werden umbenannt. Die klerikalnationalistische HDZ leistet keinen Widerstand.
„Zwischenhalt Entfaschisierung“ weiterlesen
Der Internationale Holocaust-Gedenktag spült auch die kroatische Stunde der Schande wieder an die Oberfläche. Das Ustaša-Regime des „Unabhängigen Staates Kroatien“ war neben den Nazis das einzige Regime, das im Zweiten Weltkrieg einen eigenständigen Völkermord betrieb. Das Historische Archiv Sarajevo dokumentiert, wie es für die Vernichtung der Juden hetzte.
„Kroatiens Stunde der Schande“ weiterlesen
Der klerikalnationale Revisionismus in Kroatien hat einen herben Rückschlag erlitten. Der Papst wird den umstrittenen Zagreber Erzbischof und Kardinal Alojzije Stepinac nicht heiligsprechen. Das berichtet das Magazin KOSMO. Seit Jahrzehnten hatte der rechte Flügel der katholischen Kirche in Kroatien auf die Heiligsprechung des Ustaša-Kollaborateurs Stepinac hingearbeitet.
„Auch die katholische Kirche hat ihre Grenzen“ weiterlesen
Die Diözese Gurk verbietet ab sofort die traditionelle Messe von (Neo-)Ustaša und kroatischen Nationalisten am Loibacher Feld in Bleiburg/Pliberk. Das Verbot ist eine Reaktion auf die Kritik an den offenen neofaschistischen Umtrieben in der und um die Messe herum.
Österreichs Konservative werden nicht müde, die Verbrechen der Ustaša im Zweiten Weltkrieg zu verharmlosen. Ein besonders übles Beispiel ist der Journalist Karl-Peter Schwarz, dem die konservative Tageszeitung „Die Presse“ mit einem Gastkommentar zu Bleiburg eine Plattform für seinen Revisionismus gibt.
Die Gedenkmesse für die 1945 ermordeten Ustaša in Bleiburg ist auch dieses Jahr zu einem Auftrieb für kroatische Nationalisten und Neofaschisten geraten. Unter tatkräftiger Mithilfe der katholischen Kirche. Erstmals formierte sich diesmal Protest. Mit der Hoffnung, dass die Faschistenverehrung in Bleiburg bald der Vergangenheit angehört.
„Die Klagemauer der Kroaten“ weiterlesen
In Bleiburg in Kärnten haben die diözese Klagenfurt und etwa 10.000 kroatische Nationalisten eine Gedenkmesse für die 1945 ermordeten Ustaša gefeiert. Auch wenn sich die Teilnehmer zurückgehalten haben, waren auch diesmal wieder zahlreiche faschistische Abzeichen und Fahnen zu sehen. Mindestens sieben Menschen sind angezeigt worden.
Im Herzen Zagrebs haben fanatische Nationalisten auch dieses Jahr eine Messe für Ustaša-Führer Ante Pavelić gefeiert. Die Journalistin Una Hajdari hat diese Messe für Kroatiens obersten Faschisten für Open Democracy dokumentiert.
Der Zagreber Gemeinderat hat den Trg maršala Tita, den Marschall-Tito-Platz, umbenannt. Das geschah vor allem auf Druck neofaschistischer Aktivisten und Politiker. Die Umbenennung ist Ausdruck der revisionistischen Staatsdoktrin der regierenden konservativen HDZ.
„Der Triumph der Neofaschisten“ weiterlesen
Der Duden hat seine umstrittene, revisionistische, Definition der kroatischen Ustaša in seinem Online-Wörterbuch nach einem Bericht auf Balkan Stories korrigiert. Das ist auch ein Verdienst vieler Menschen, die aufgrund des Berichts und einer Online-Petition den Verlag auf die falsche Definition aufmerksam gemacht haben. Einer, dessen Wort besonders viel Gewicht gehaben haben dürfte, ist der serbischstämmige deutsche Zeithistoriker Dario Vidojković.