Wien wird von einer Verbrechenswelle in Angst und Schrecken versetzt. Dass man sich auch tagsüber kaum mehr auf die Straße trauen kann, dokumentiert furchtlos und mit gewohnt scharfem Blick diese Glosse, die sich auch die Frage stellt, ob George Soros Kamikaze-Schwände züchtet.

Heute war es soweit.

Ich habe mir erstmals überlegt, aus Wien wegzuziehen.

Irgendwo ans Land in eine Hütte, wo man die Fenster gut verbarrikadieren kann und die Schrotflinte griffbereit hat.

Du kannst dich in der Stadt nicht mehr auf die Straße trauen.

Da schaust du als normal besorgter Bürger die Pressemeldungen der Polizei an und siehst als Erstes diese Schreckensmeldung

„GEWERBSMÄßIGER KAUMGUMMIDIEB FESTGENOMMEN“

Soweit haben wir es gebracht?

John Gotti war ein Waisenknabe im Vergleich.

So etwas ist kein Einzelfall, wie die Landespolizeidirektion Wien eifrig dokumentiert.

Eine Verbrechenswelle hat die Stadt erfasst, wie sie ohne Vorbild in der Geschichte ist.

Vergesst Chicago 1930.

Wien ist die Hauptstadt des Verbrechens geworden.

Ziegenbaby

Ist denn den Menschen nichts mehr heilig? Nicht einmal mehr Leib und Leben?

Was wunder, dass herrenlose Fässer Panik auslösen und sogar die hierzulande äußerst seriösen und zart besaiteten Boulevardblätter die nahende Apokalypse vermuten. Die sich glücklicherweise als etwas zu früh vorhergesagt herausgestellt hat, wie amtlicherseits hier dokumentiert.

Nicht, dass die Schwerkriminalität hier enden würde. Nicht einmal im eigenen Auto bist du noch sicher.

MOPEDLENKER AUF AUTOBAHN UNTERWEGS, meldet die Exekutive.

Verschlimmert wird das durch Kamikaze-Schwäne. Glücklicherweise scheint dieser eine seinen Auftrag vergessen zu haben.

War sicher eine George-Soros-Verschwörung für die große Umvolkung. Eine andere Erklärung gibt es dafür nicht.

Als ob nicht die Einheimischen gefährlich genug wären, wie diese Pressemeldung der Polizei zeigt.

Wundert es einen ob so vieler Schreckensmeldungen innerhalb weniger Wochen, dass die Österreicher fast so viel Angst vor dem Verbrechen haben wie die Menschen in Mexiko?

Hat sicher nichts mit unserem Qualitätsboulevard zu tun.

Sogar auf die Gefahren aus der Natur macht er uns nur zart zurückhaltend aufmerksam.

Auch die sind größer als man gemeinhin vermutet.

Eigentlich braucht es die Kamikaze-Schwäne von George Soros gar nicht mehr.

Wer könnte bei so viel rücksichtsvoller Berichterstattung auch nur ahnen, dass Rassismus ein immer größeres Problem wird und die Leute Angst um ihr nacktes Leben haben?