Der Sohn des Propheten

Es gilt als neues Pflichtbuch für alle YU-Rock-Fans und Interessierte zeitgenössischer Musikkultur im ehemaligen Jugoslawien: Blagoja Borislav Pešićs Fotoband Long Play. Noch nie hat ein Buch die Künstlerinnen und Künstler so umfangreich dargestellt. Am Donnerstag wurde das Werk in Wien vorgestellt.

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Vučić will nicht, dass du das liest

Dieses Buch wird für Diskussionen sorgen. „Četničke postrojbe u službi Nezavisne Države Hrvatske“. „Četnik-Einheiten im Dienst des Unabhängigen Staates Kroatien“ dokumentiert erstmals, wie Četniks ganz offiziell für die und unter dem Kommando der Ustaša gekämpft haben. Die Studie könnte weniger unschuldig sein als man annimmt.

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Wie Majdas Idee verbindet

Mit ihrem Projekt BookConnect hat die bosnische Künstlerin Majda Turkić in kurzer Zeit Menschen aus aller Welt zusammengebracht. In manchen Fällen wie auf der Motivsuche von Balkan Stories nur für einen kurzen Moment – aber für einen schönen. Die zweitschönste Sache der Welt verbindet eben.

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Ein Klassiker für die Welt

Der US-amerikanische Verlag Lavender Ink wird bis 2020 einen Klassiker der jugoslawischen Literatur einem internationalen Publikum zugänglich machen. Wie der Verlag auf seiner Homepage bekannt gibt, überträgt der renommierte Übersetzer Will Firth Miloš Crnjanskis Roman o Londonu erstmals ins Englische.

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„Das Schlimme haben immer die Anderen erlebt“

Mit ihrem Buch „Über/Leben im Krieg“ hat die Wiener Journalistin Adisa Begić sieben Menschen eine Stimme gegeben, die sonst nicht gehört werden. Sieben Menschen, die aus dem Krieg in Bosnien nach Österreich geflüchtet sind. Vergleichbare Werke auf Deutsch gibt es wenige. Balkan Stories hat die Autorin getroffen.

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Eine persönliche Chronik

Mit „Die zweite Heimat“ hat Josef Trabert eine persönliche Chronik über sein Leben verfasst, seine Kindheit in Südungarn, gewissermaßen am Rand des Balkans, die Vertreibung und seinen Neubeginn in Deutschland. Es ist ein Stück Sozialgeschichte in der Tradition der „Oral History“ und ein Ausflug in eine Welt, die es so nicht mehr gibt.

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Reisen, um davon zu erzählen

Ein Wiener mit bosnischen Wurzeln hat einen der umfangreichsten Reiseführer über sein Heimatland geschrieben. Ohne großen Verlag hat es Amel Salihbašić zum Verkaufserfolg gemacht. Das sagt auch viel über die politische Situation in Bosnien aus.

Es ist eine Mischung aus seiner größten Leidenschaft, dem Reisen, der Liebe zur alten Heimat und Zufall, die Amel Salihbašić zum Buchautoren gemacht hat. Eigentlich hat er nie die Absicht gehabt, ein Buch zu schreiben.

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