Eduardo Risso

Das HSF 19 nimmt Formen an

Das größte Comic-Festival im ehemaligen Jugoslawien, das Hercegnovski Strip Festival, hat vor wenigen Tagen seinen ersten Stargast für die kommende 19. Auflage im September vorgestellt. Mit Eduardo Risso gelingt es den Organisatoren erneut, einen der international bekanntesten Zeichner in die Bucht von Kotor zu bringen.

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Comic von Milo Manara

Ein Wochenende für einen Meister

Das größte Comic-Festival des Balkan hat an diesem Wochenende einen der international wohl bekanntesten Künstler des Genres geehrt: Milo Manara. Der Italiener hat mit erotischen und historischen Comics Weltruhm erlangt. Das Hercegnovski Strip Festival hat seine Werke an diesem Hercegnovski Strip Weekend präsentiert.

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Das DJ-Duo 84Bit auf einer Skipiste

Herceg Novi hat Sarajevo nicht vergessen

Das DJ-Duo 84Bit aus Herceg Novi sorgt mit einem musikalischen Tribut an das Jubiläum der Olympischen Winterspiele in Sarajevo für Aufsehen in der Region – und für viel Zusammengehörigkeitsgefühl. In Rekordzeit haben sie einem Remix des historischen Hits „Ne zaboravi Sarajevo“ von Kornelij Kovač veröffentlicht: „Vergiss Sarajevo nicht“.

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Freude, an den Strand gespült

Auch mehr als einen Monat nach seinem Ende macht das heurige Hercegnovski Strip Festival Menschen Freude. Diesmal nicht in Montenegro sondern an Italiens Stränden. Das liegt an einer liebenswürdigen wie einzigartigen Tradition des größten Comic-Festivals im ehemaligen Jugoslawien.

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Sarajevos Romeo und Julia bekommen ein Denkmal

Boško und Admira bekommen ein Denkmal in ihrer Heimatstadt. Ein serbischer Scharfschütze hatte das Paar 1993 erschossen, als die beiden versuchten, das belagerte Sarajevo zu verlassen. Nach ihrem Tod wurden sie als Sarajevos Romeo und Julia weltbekannt.

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Drei Winter in Wien

Das international gefeierte Drama Tri Zime/Drei Winter von Tena Štivičić hat am Samstag im Burgtheater seine österreichische Uraufführung. Es leuchtet drei Winter in Zagreb aus, die das heutige Kroatien formten – mit all seinen Widersprüchen, Hoffnungen und Abgründen. Im Zentrum stehen vier Generationen der Familie Kos.

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Die vielen Geschichten Prishtinas

Mit dem Buch „Prishtina in 53 Buildings“ hat sich der Münchner Verlag Sorry Press nicht nur an eine ausführliche Dokumentation einer der leider weniger beachteten Städte am Balkan herangewagt sondern unternimmt auch den Versuch, die vielen Nuancen in der Geschichte des heutigen Kosovo und vor allem seiner Hauptstadt herauszuarbeiten. Am Freitag ist das Buch erschienen.

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Wie es Zoe nach Wien verschlagen hat

Zoe Gudović ist eine der bekanntesten und umstrittensten feministischen Künstlerinnen Serbiens. Seit kurzem lebt und arbeitet sie in Wien. In einem WC des Kunstzentrums Brut Nordwest präsentiert sie ihre neueste Installation – und konfrontiert Besucher mit den Folgen von Isolation.

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Endlich wieder Rotes Wien

Die WIENWOCHE hat eine neue Leitung – und die hat sich vorgenommen, dass sich Kunst und Kultur wieder mit den sozialen und wirtschaftlichen Wurzeln der Weltstadt beschäftigen. Und damit, wie die Lektionen des Roten Wien im Klimawandel anzuwenden sind. Entscheidenden Einfluss haben zwei junge Künstlerinnen aus dem ehemaligen Jugoslawien.

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Eine gegen die Klischees

In ihrer Heimat Montenegro ist Mirela Salihović mit ihren Texten zum Star geworden. In Bosnien gilt die 21-Jährige als Nachwuchshoffnung des regionalen Film. Ihr Kurzfilm Šljive hat den Hauptpreis des Jugendfilmfestivals in Zenica gewonnen. Das nächste Projekt wird gerade gedreht. Birgit Schmunk portraitiert die außergewöhnliche Nachwuchskünstlerin in einem Gastbeitrag.

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Es ist der gleiche Kampf

Sarajevo Pride, das Projekt einer Künstlerin gegen die Blut- und Boden-Rhetorik der politischen Eliten nicht nur am Balkan, das Leugnen des Völkermords von Srebrenica, ein Industrieunfall in Banja Luka und der Kampf eines Vaters, dass der Mord an seinem Sohn aufgeklärt wird. Facetten eines Kampfes, der nur gemeinsam geführt werden kann. Die Performance „Pure Blood“ der bosnischen Künstlerin Smirna Kulenović führt die Stränge zusammen.

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Kunst zieht in Bulgarien

In Bulgarien zieht Kunst im öffentlichen Raum. Und das im Wortsinn. Graffitikünstler Nasimo hat im Auftrag der bulgarischen Staatsbahn BDZ eine Lokomotive gestaltet. Die sieht nicht nur toll aus – der Auftrag signalisiert auch, dass auch in Bulgarien Straßenkunst Anerkennung zuteil wird.

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