Wie es Zoe nach Wien verschlagen hat

Zoe Gudović ist eine der bekanntesten und umstrittensten feministischen Künstlerinnen Serbiens. Seit kurzem lebt und arbeitet sie in Wien. In einem WC des Kunstzentrums Brut Nordwest präsentiert sie ihre neueste Installation – und konfrontiert Besucher mit den Folgen von Isolation.

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Endlich wieder Rotes Wien

Die WIENWOCHE hat eine neue Leitung – und die hat sich vorgenommen, dass sich Kunst und Kultur wieder mit den sozialen und wirtschaftlichen Wurzeln der Weltstadt beschäftigen. Und damit, wie die Lektionen des Roten Wien im Klimawandel anzuwenden sind. Entscheidenden Einfluss haben zwei junge Künstlerinnen aus dem ehemaligen Jugoslawien.

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Die humane Balkanroute beginnt in Wien

Die Situation für tausende Flüchtlinge entlang der Balkanroute hat sich durch die Witterung massiv verschlechtert. Die Hilfsorganisation SOS Balkanroute versucht, Betroffene in Bosnien und Serbien mit dem Nötigsten wie Schlafsäcken und Jacken zu versorgen. Um ausreichend Material zusammenzubekommen, steigt am 12. Februar im Wiener WUK die bisher größte Sammelaktion der Organisation – mit breiter zivilgesellschaftlicher Beteiligung.

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„Wie ein Packerl Müll“

Das Skandalflüchtlingslager von Vučjak bei Bihać in Bosnien ist weder Zu- noch Unfall. Dass Menschen in einem Lager interniert werden, ihnen die Verantwortlichen Wasser und Essen streichen, ist Ergebnis einer langen Eskalationspolitik. Begonnen hat sie mit menschenfeindlicher Rhetorik. In einer aufrüttelnden Rede hat das Aktivist Petar Rosandić (alias Kid Pex) herausgearbeitet. Hier gibt es sie zum Nachsehen.

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Die Stimme erheben

In Wien haben erneut Aktivisten und ehemalige Flüchtlinge gegen die unmenschlichen Zustände im Flüchtlingslager Vučjak bei Bihać in Bosnien demonstriert. Dort sind bekanntlich nicht einmal mehr Essens- und Trinkwasserversorgung sichergestellt. Die noch kleine Protestbewegung scheint langsam Fahrt aufzunehmen.

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„Es könnte jeden von euch treffen“

In Wien haben 60 Menschen vor der bosnischen Botschaft gegen die Zustände im Flüchtlingslager Vučjak auf einer ehemaligen Mülldeponie bei Bihać protestiert. Es sei ein Lager des Todes und eine Schande – nicht nur für Bosnien.

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Austausch auf der Uni

Ivo Andrić – der Autor, den und dessen Werk Nationalisten aller Couleurs in Ex-Jugoslawien am meisten verzerren. Balkan Stories-Leser haben in den vergangenen Jahren mehrere Beispiele zu lesen bekommen. Dem Thema hat sich auch ein Slawistik-Seminar auf der Uni Wien gewidmet. Zu dem war auch ich als Gesprächspartner eingeladen.

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60 von fünf Millionen

Nicht nur in Beograd sind gestern Menschen gegen Staatspräsident Aleksandar Vučić auf die Straße gegangen. Auch in Wien haben Dijaspora-Serbinnen- und Serben ihre Unzufriedenheit mit den Zuständen in der alten Heimat zum Ausdruck gebracht. Balkan Stories hat einen kleinen Beitrag geleistet.

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Warum’s keinen Kindergarten-Nikolo gibt

Alle Jahre wieder – diesmal etwas leiser – erfahren wir von Radaublättern und Rechtsparteien, dass der Nikolo in Wiener Kindergärten verboten worden ist oder gar nicht mehr auftaucht. Balkan Stories hat in hartnäckigen, aufwändigen und geradezu lebensgefährlichen Recherchen herausgefunden, wo der Nikolo hinverschwunden ist, der die Kindergartenkinder beglücken sollte.

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Halbbalkanische Stadtnotiz

Ein graues Haus in Ottakring, am Gürtel. Wo für viele der Balkan beginnt. Eine jung wirkende Frau sitzt davor. Sie zählt nicht zu den Gewinnerinnen unserer Gesellschaft. Sie ist am falschen Ort geboren. Eine wilde Notiz aus sich langsam ordnenden Gedanken.

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