60 von fünf Millionen

Nicht nur in Beograd sind gestern Menschen gegen Staatspräsident Aleksandar Vučić auf die Straße gegangen. Auch in Wien haben Dijaspora-Serbinnen- und Serben ihre Unzufriedenheit mit den Zuständen in der alten Heimat zum Ausdruck gebracht. Balkan Stories hat einen kleinen Beitrag geleistet.

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Gde je Davor?

Davor Dragičević, Sprecher der bosnischen Protestbewegung Pravda za Davida ist seit Sonntagnacht verschwunden. Zuletzt war er auf einer Großdemonstration der Bewegung gesehen worden, bei der es mehrere Festnahmen gab. Die Polizei dementiert, dass er festgenommen wurde.

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Vier von fünf Millionen

Unter dem Slogan „1od5miliona“ (Einer von fünf Millionen) hat die serbische Zivilgesellschaft die größten Proteste seit Langem organisiert. Diesmal stellt sich auch die Opposition fast geschlossen dahinter. Allein vergangenen Samstag marschierten 40.000 Menschen durch die Beograder Innenstadt. Balkan Stories hat mit mehreren Teilnehmern gesprochen.

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„Ich bin lieber naiv als paranoid“

Seit Tagen ist der kritische Deutsche Welle-Journalist Nemanja Rujević wegen eines griffigen Titels einem Shitstorm in sozialen Medien und der Hetze durch bosnjakisch-nationalistische Nachrichtenseiten ausgesetzt. Eine Verbindung zu regierungsnahen türkischen Kreisen erscheint wahrscheinlich. Balkan Stories hat ihn zu dem Vorfall interviewt. Und Einblick erhalten in die ständigen Anfeindungen, denen kritische Journalisten am Balkan ständig ausgesetzt sind.

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Jenseits der Vernunft

Ein griffiger Titel hat einen Redakteur der BHS-Ausgabe der Deutschen Welle in Bedrängnis gebracht. Ein nationalistisches bosnjakisches Portal hat gegen ihn zum Halali geblasen – und einen Shitstorm ausgelöst. Mit seriöser Kritik hat das nichts mehr zu tun.

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Avas Töchter

Eine Deutsch-Iranerin will ihre Töchter aus dem Iran nach Deutschland bringen. Sarajevo ist für sie Zwischenstation und erste und letzte Hoffnung. Laut österreichischer Regierung dürfte das gar nicht sein. Sie hat angeblich die Balkanroute geschlossen. Eine persönliche Reportage.

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Schnelle Konsequenzen. Und laute Stille.

Die Hitlergrüße und Nazisymbolik bei der Faschistenmesse in Bleiburg hat für einige Betroffene schnelle Konsequenzen. Der erste Angeklagte steht am 19. Juni vor einem Geschworenengericht, wie heute bekannt wurde. Das öffentliche Interesse in Österreich bleibt aus.

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Quergelogen

Österreichs Konservative werden nicht müde, die Verbrechen der Ustaša im Zweiten Weltkrieg zu verharmlosen. Ein besonders übles Beispiel ist der Journalist Karl-Peter Schwarz, dem die konservative Tageszeitung „Die Presse“ mit einem Gastkommentar zu Bleiburg eine Plattform für seinen Revisionismus gibt.

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Wir fordern Aufklärung

Eine Broschüre des Österreichischen Integrationsfonds stellt mit Viertel- bis Halbwahrheiten bosnische Muslime als potentiell islamistisch dar und bläst den zweifellos problematischen saudischen Einfluss in Bosnien zur gezielten Unterwanderung auf. Namhafte Expertinnen und Experten fordern in einem Offenen Brief Aufklärung. Balkan Stories unterstützt die Initiative ausdrücklich.

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Lupiga sagt Danke

In einem Video bedanken sich die Redaktion von Lupiga und Edo Maajka bei den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern, die mit ihren Spenden dem kritische und unabhängige kroatische Medienportal ein Weiterleben ermöglicht haben. Man muss die Sprache nicht besser können als ich, um bei diesem Clip mitzufeiern.

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