KOSMO, etabliertes Medium für die ex-YU-Dijaspora in Österreich, stellt Balkan Stories und mich in einem langem Interview dar. Ein bisschen selbstironisch gesehen ist diese sehr nette Geschichte natürlich auch das Portrait eines liebenswerten Verrückten. Aber dazu steh ich. Und KOSMO auch.

Balkan Stories hat sich in den vergangenen Jahren zum größten deutsprachigen Balkan-Blog gemausert.

Das liegt sicher daran, dass ich mich ein wenig in den Themenkomplex verbissen habe.

Und halt die Menschen mag und mittlerweile halbwegs versteh.

Ein wenig Verrücktheit gehört da schon dazu, vor allem, wenn man das jahrelang unbezahlt macht.

Ich kann halt nicht anders. Ich muss Geschichten erzählen, die ich für spannend oder wichtig halte.

So ist das halt mit uns Journalisten.

Ich finde, das KOSMO-Interview arbeitet das ganz hervorragend heraus.

Und beantwortet nebenbei wichtige Fragen wie die, warum ich den Zagrebern noch was schuldig bin.

Wer es zur Gänze nachlesen will – siehe HIER.

Man kann mir da natürlich vorwerfen, nicht völlig objektiv zu sein.

Aber entscheidet selbst.

Ich möchte bei der Gelegenheit auch nicht verhehlen, dass es mir Spaß gemacht hat, Pero Rosandić das Interview zu geben.

Überhaupt, KOSMO und Balkan Stories haben in den Vergangenheit immer wieder sehr unkompliziert und hoffentlich erfolgreich zusammengearbeitet.

Das liegt nicht nur daran, dass ich mich mit etlichen Leuten von KOSMO hervorragend persönlich verstehe.

Das sind halt Journalistinnen und Journalisten aus Leidenschaft. Sie bedienen engagiert und professionell eine Nische, für die ich auch brenne.

Reich werden wir alle nicht damit. Aber wir leben halt dafür, Geschichten zu erzählen.

Insofern sind wir alle in einem gewissen Sinn Verrückte.

Titelbild: Ben Owen-Browne.