Serbien: Die verdrängten Mithelfer

SS, deutsche Wehrmacht und örtliche Kollaborateure ermordeten bis zu 80 Prozent der jüdischen Jugoslawen. Und zehntausende jugoslawische Roma. Vor allem die örtliche Mittäter- und Mithelferschaft wird gerne verdrängt oder schöngeredet. Das ist auch Fehlern in der jugoslawischen Erinnerungspolitik geschuldet. Ein Beitrag von Max Bitter.

„Serbien: Die verdrängten Mithelfer“ weiterlesen

Ivana, die aufrechte Heldin

Nicht nur kroatische Antifaschisten haben eine neue Heldin. Im Netz kursiert ein Schreiben, wie die kroatische Bürgermeisterin Ivana Marković das Bleiburg-Organisationskommittee in die Schranken weist. Es ist einmalig.

„Ivana, die aufrechte Heldin“ weiterlesen

Prokleti lešinari. Verdammte Geier.

Igor Premužić, Antifaschist aus Zagreb, zeichnet zum Tod von Oliver Dragojević eine unbekannte Seite des Sängers. Die des freundlichen, aufrechten Mitmenschen, der seiner Überzeugung treu blieb. Nach seinem Tod würden sich die klerikal-nationalistischen Machthaber und die „patriotischen“ Medien in Kroatien auf seinen Leichnam stürzen und ihn für ihre politische Agenda vereinnahmen.

„Prokleti lešinari. Verdammte Geier.“ weiterlesen

Bleiburger Gedanken

Was man aus der Massenveranstaltung kroatischer Neofaschisten und Nationalisten in Bleiburg lernen kann. Und was sonst dazu gesagt werden muss. „Bleiburger Gedanken“ weiterlesen

Die Klagemauer der Kroaten

Die Gedenkmesse für die 1945 ermordeten Ustaša in Bleiburg ist auch dieses Jahr zu einem Auftrieb für kroatische Nationalisten und Neofaschisten geraten. Unter tatkräftiger Mithilfe der katholischen Kirche. Erstmals formierte sich diesmal Protest. Mit der Hoffnung, dass die Faschistenverehrung in Bleiburg bald der Vergangenheit angehört.

„Die Klagemauer der Kroaten“ weiterlesen

Das albanische Bella Ciao

Zum 8. März, dem Internationalen Frauentag, stellt Balkan Stories das albanische Bella Ciao vor: Nënë Moj Do Pres Gërshetin. Das Lied der albanischen und kosovarischen Partisaninnen ist bis heute beliebt. Und zeigt, dass der antifaschistische Kampf am Balkan in hohem Maß Sache der Frauen war.

„Das albanische Bella Ciao“ weiterlesen

Sie haben es wieder getan

Im Herzen Zagrebs haben fanatische Nationalisten auch dieses Jahr eine Messe für Ustaša-Führer Ante Pavelić gefeiert. Die Journalistin Una Hajdari hat diese Messe für Kroatiens obersten Faschisten für Open Democracy dokumentiert.

„Sie haben es wieder getan“ weiterlesen

Rache für einen Kriegsverbrecher

Eine Welle von Drohungen und Angriffen lähmt seit Tagen Kroatiens Antifaschisten und unabhängige Medien – unter anderem renommierte Seiten wie Lupiga und die Wochenzeitung Novosti. Neben Morddrohungen in Social Media lassen kroatische Faschisten in koordinierten Aktionen Facebook-Auftritte von Medien und Antifaschisten schließen. Sie rächen sich für die Berichterstattung über den Selbstmord eines Kriegsverbrechers.

„Rache für einen Kriegsverbrecher“ weiterlesen

Die Revisionisten vom Dienst

Dass die Gemeinde Zagreb den Trg maršala Tita, den Marschall-Tito-Platz, umbenennt, stößt in deutschsprachigen Ländern auf Beifall. Eine revisionistische Sichtweise der jugoslawischen Geschichte ist hier weit verbreitet. Samt der Bereitschaft, faschistische Regime per Gleichsetzung mit dem Kommunismus zu relativieren.

„Die Revisionisten vom Dienst“ weiterlesen

Der Triumph der Neofaschisten

Der Zagreber Gemeinderat hat den Trg maršala Tita, den Marschall-Tito-Platz, umbenannt. Das geschah vor allem auf Druck neofaschistischer Aktivisten und Politiker. Die Umbenennung ist Ausdruck der revisionistischen Staatsdoktrin der regierenden konservativen HDZ.

„Der Triumph der Neofaschisten“ weiterlesen
Historisches Plakat zum Internationalen Frauentag. Urheberschaft nicht nachvollziehbar.

Zwei Millionen Frauen für die Freiheit

Zum 8. März, dem Internationalen Frauentag, würdigt Balkan Stories ein im Westen weitgehend unbekanntes Kapitel der Geschichte: Die zwei Millionen Frauen, die für die Freiheit Jugoslawiens kämpften

„Zwei Millionen Frauen für die Freiheit“ weiterlesen

Gib die unsichtbare Fahne weiter jetzt!

Heute jährt sich der Tag der Hinrichtung des Freiheitskämpfers Koloman Wallisch. Er war einer der Schlüsselfiguren im letzten Aufbäumen der österreichischen Sozialdemokratie gegen den schleichenden Putsch der Austrofaschisten im Februar 1934. Wallisch war gebürtiger Banater Schwabe. Er stammte vom Balkan – aus der Gegend von Lugoj im heutigen Rumänien.

„Gib die unsichtbare Fahne weiter jetzt!“ weiterlesen