Vučjak: Das Ende von Bosniens Schande?

Das Skandalflüchtlingslager Vučjak bei Bihać wird geschlossen. Mit dieser klaren Aussage ließ am Dienstag der bosnische Sicherheitsminister Dragan Mektić aufhorchen. Wo die aktuell um die 1.000 Flüchtlinge in dem Lager auf einer ehemaligen Mülldeponie hinsollen, konnte er am Dienstag freilich nicht sagen.

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„Wie ein Packerl Müll“

Das Skandalflüchtlingslager von Vučjak bei Bihać in Bosnien ist weder Zu- noch Unfall. Dass Menschen in einem Lager interniert werden, ihnen die Verantwortlichen Wasser und Essen streichen, ist Ergebnis einer langen Eskalationspolitik. Begonnen hat sie mit menschenfeindlicher Rhetorik. In einer aufrüttelnden Rede hat das Aktivist Petar Rosandić (alias Kid Pex) herausgearbeitet. Hier gibt es sie zum Nachsehen.

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Die Stimme erheben

In Wien haben erneut Aktivisten und ehemalige Flüchtlinge gegen die unmenschlichen Zustände im Flüchtlingslager Vučjak bei Bihać in Bosnien demonstriert. Dort sind bekanntlich nicht einmal mehr Essens- und Trinkwasserversorgung sichergestellt. Die noch kleine Protestbewegung scheint langsam Fahrt aufzunehmen.

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Vučjak: Es gibt noch Menschlichkeit

Im Flüchtlingslager Vučjak bei Bihać in Bosnien droht eine humanitäre Katastrophe. Die Stadt hat angekündigt, Essen und Trinkwasser für mittlerweile mehr als 2.000 Flüchtlinge ab Montag zu streichen. Das Rote Kreuz stellt ein Notversorgungsprogramm für die Menschen auf die Beine.

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Behörden schließen einzige medizinische Versorgung

Bosnische Behörden haben die einzige medizinische Versorgung für die knapp 1.000 Bewohner des Flüchtlingslager Vučjak auf einer ehemaligen Mülldeponie bei Bihać geschlossen. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer des bisherigen Lazarettzeltes wurden ausgewiesen. Einzig der deutsche Journalist und Flüchtlingshelfer Dirk Planert darf bleiben. Vorerst.

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Ein Werk der Menschlichkeit auf Deutsch

The Road Before Me Weeps. Die Reportage des BBC-Journalisten Nick Thorpe gilt als Standardwerk über die Menschen auf und entlang der Balkanroute. Der deutsche Verlag danube books aus Ulm will es auch der deutschsprachigen Öffentlichkeit zugänglich machen. Und braucht dafür Unterstützung.

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Bosniens Schande. Die Schande der EU.

Die Flucht in die EU ist für die Betroffenen die Hölle. EU-Regierungen und die der Anrainerstaaten bemühen sich, die Situation so bedrohlich wie möglich zu machen. Im inoffiziellen Camp Vučjak auf der ehemaligen Mülldeponie von Bihać in Bosnien etwa hängt die grundlegende medizinische Versorgung an einer Handvoll Freiwilliger aus Deutschland und Österreich.

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Der Weg in die EU: Über die Müllhalde am Minenfeld vorbei.

Die Situation für Flüchtlinge im inoffiziellen Camp Vučjak auf der ehemaligen Mülldeponie von Bihać in Bosnien ist nach wie vor katastrophal, wie der deutsche Journalist und humanitäre Helfer Dirk Planert schildert. Er ist seit zwei Wochen im Camp und versorgt die Campbewohner medizinisch.

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„Es ist logisch, dass das eskalieren musste“

Die verstörende Reportage von Dirk Planert aus Vučjak bei Bihać hat die Situation von Flüchtlingen in Bosnien wieder zum Thema gemacht. Auf der ehemaligen Mülldeponie hausen auf Anweisung bosnischer Behörden 800 Flüchtlinge. Die Zustände sind katastrophal, die Verantwortlichen überfordert. Mit persönlichem Engagement versucht Dirk Planert, die Situation zu lindern. Balkan Stories hat mit dem erfahrenen Reporter und Krisenhelfer gesprochen.

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Endstation Vučjak

Bosnische Behörden haben 800 Flüchtlinge auf einer ehemaligen Mülldeponie in Vučjak bei Bihać entsorgt. Es gibt im Camp kein Wasser, keine Toiletten, keine medizinische Versorgung. Balkan Stories brachte vor wenigen Tagen eine Reportage von Dirk Planert. Der Fotograf Dino Rekanović hat Dirk begleitet und die katastrophalen Zustände dokumentiert.

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800 Menschen auf ehemaliger Mülldeponie entsorgt

Die Lage im bosnischen Bihać nahe der EU-Grenze ist im Juni dramatisch eskaliert. Vor zwei Wochen ist es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Migrantengruppen auf den Straßen der Stadt gekommen. Die Behörden zwangen daraufhin 800 Flüchtlinge, auf einer Mülldeponie zu campieren.

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„Das Schlimme haben immer die Anderen erlebt“

Mit ihrem Buch „Über/Leben im Krieg“ hat die Wiener Journalistin Adisa Begić sieben Menschen eine Stimme gegeben, die sonst nicht gehört werden. Sieben Menschen, die aus dem Krieg in Bosnien nach Österreich geflüchtet sind. Vergleichbare Werke auf Deutsch gibt es wenige. Balkan Stories hat die Autorin getroffen.

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