Die Schande vom Kalemegdan

Serbische Nationalisten haben Montagfrüh das Grabmal der Volkshelden am Kalemegdan in Beograd geschändet. Mit ihren Schmierereien feiern sie Völkermörder Ratko Mladić. Das Datum der Schmieraktion ist kein Zufall: Der 29. November ist Dan Republike, der Tag der Republik.

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Identity Politics A Genocide Later

Many members of Croatia’s Serb minority feel they are put under pressure to deny what they see as their ethnic and religious identity in the country’s current census. A hitherto unkown group appeals for people to declare themselves to be members of a „Croatian-Orthodox Church“. This brings back memories of WW II, when Croatian Fascists slaughtered hundreds of thousands of Serbs in Europe’s probably cruellest genocide to date.

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Auch die katholische Kirche hat ihre Grenzen

Der klerikalnationale Revisionismus in Kroatien hat einen herben Rückschlag erlitten. Der Papst wird den umstrittenen Zagreber Erzbischof und Kardinal Alojzije Stepinac nicht heiligsprechen. Das berichtet das Magazin KOSMO. Seit Jahrzehnten hatte der rechte Flügel der katholischen Kirche in Kroatien auf die Heiligsprechung des Ustaša-Kollaborateurs Stepinac hingearbeitet.

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Serbien: Die verdrängten Mithelfer

SS, deutsche Wehrmacht und örtliche Kollaborateure ermordeten bis zu 80 Prozent der jüdischen Jugoslawen. Und zehntausende jugoslawische Roma. Vor allem die örtliche Mittäter- und Mithelferschaft wird gerne verdrängt oder schöngeredet. Das ist auch Fehlern in der jugoslawischen Erinnerungspolitik geschuldet. Ein Beitrag von Max Bitter.

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Ivana, die aufrechte Heldin

Nicht nur kroatische Antifaschisten haben eine neue Heldin. Im Netz kursiert ein Schreiben, wie die kroatische Bürgermeisterin Ivana Marković das Bleiburg-Organisationskommittee in die Schranken weist. Es ist einmalig.

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Was Bleiburg und Višegrad verbindet

Bleiburg/Pliberk und Višegrad sind in den vergangenen Tagen wegen nationalistischer bzw. neofaschistischer Umtriebe in die Schlagzeilen geraten. In Bleiburg wird die Gedenkmesse für kroatische Faschisten verboten. In Višegrad sind Neo-Četniks aufmarschiert. Die beiden Ereignisse verbindet mehr, als man denkt.

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Bleiburg: Kroaten wollen Ustaša-Messe retten

Kroatische Nationalisten und Neo-Ustaša wollen die Gedenkmesse für 1945 an die Tito-Partisanen ausgelieferten Ustaša-Truppen in Bleiburg/Pliberk in Kärnten retten. Die Diözese Gurk hatte die Messe am Freitag untersagt. Sie hatte in den vergangenen Jahrzehnten wegen offener faschistischer Umtriebe für Kritik gesorgt. An die Spitze der Rettungsaktion hat sich die kroatische Spitzenpolitik gesetzt.

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Bleiburg: Kirche verbietet Ustaša-Messe

Die Diözese Gurk verbietet ab sofort die traditionelle Messe von (Neo-)Ustaša und kroatischen Nationalisten am Loibacher Feld in Bleiburg/Pliberk. Das Verbot ist eine Reaktion auf die Kritik an den offenen neofaschistischen Umtrieben in der und um die Messe herum.

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Sturm über Russland

Mit einem Youtube-Video verspielt das kroatische Verteidigungsministerium die großen Sympathien für das kroatische Fußballnationalteam in Serbien. Ein Pilot beschwört dort einen „Sturm“ in Russland. Das ist eine Anspielung auf kroatische Kriegsverbrechen im Jugoslawien-Krieg. Ein Gastbeitrag von Max Bitter.

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Das Skandalvideo von Jasenovac

Der australische Brillenhersteller Valley Eye Wear sorgt mit einem Werbevideo für einen Skandal im ehemaligen Jugoslawien. Die Firma hat auf dem Gelände des ehemaligen kroatischen Vernichtungslagers Jasenovac ein Werbevideo gedreht. Sie wusste von der Geschichte des „Auschwitz des Balkan“.

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Schnelle Konsequenzen. Und laute Stille.

Die Hitlergrüße und Nazisymbolik bei der Faschistenmesse in Bleiburg hat für einige Betroffene schnelle Konsequenzen. Der erste Angeklagte steht am 19. Juni vor einem Geschworenengericht, wie heute bekannt wurde. Das öffentliche Interesse in Österreich bleibt aus.

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Quergelogen

Österreichs Konservative werden nicht müde, die Verbrechen der Ustaša im Zweiten Weltkrieg zu verharmlosen. Ein besonders übles Beispiel ist der Journalist Karl-Peter Schwarz, dem die konservative Tageszeitung „Die Presse“ mit einem Gastkommentar zu Bleiburg eine Plattform für seinen Revisionismus gibt.

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