„Sonst wären wir nicht hier“

In Wiener Neustadt ist das Begräbnis des Mordopfers David Dragičević aus Banja Luka am Freitag zu einer Protestaktion gegen Korruption und Behördenwillkür in Bosnien geworden. Hunderte Menschen nahmen teil, ein Teil reiste aus Bosnien und der Schweiz an. Aus dem Behördenversagen ist die größte Protestbewegung seit der bosnischen Unabhängigkeit geworden.

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To je Bosna

Ein Unbekannter, die Brücke, deren Namen keiner wirklich weiß und ein paar Fische in der Miljacka. In kaum etwas verkörpern sich la vie bosnienne und vielleicht auch die misere bosnienne so sehr wie in dieser Episode, die Balkan Stories in Sarajevo beobachtet hat.

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Das Ende naht

Mehr als zehn Milliarden Euro hat Kroatien im Vorjahr mit dem Tourismus verdient. Vor allem die Küsten in Istrien und Dalmatien ziehen die Menschen an. Für die Bewohner der betroffenen Städte bringt das viel Geld, einen eigenen Lebensrhythmus – und einige Probleme, wie man etwa in Rovinj sieht.

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Suzanina i Dženitina borba za pravdu

Suzana Radanović i Dženita Memić se u Beču bore za pravdu. Pravda za Davida i Dženana ima potencijal da razbije nacionalistički konsens us u BiH. Ali, kako kaže Suzana, „za to je potrebna pomoć EU“. Übersetzt von DW Bosna i Hercegovina.

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Suzanas und Dženitas Kampf

Sie kämpfen auch in der neuen Heimat um Gerechtigkeit für ihre ermordeten Angehörigen in Bosnien: Suzana Radanović und Dženita Memić. In Wien haben sie mit einer Kundgebung der Bewegungen Pravda za Davida (Gerechtigkeit für David) und Pravda za Dženana (Gerechtigkeit für Dženan) auf Korruption und die Unfähigkeit der Behörden in ihrem Geburtsland aufmerksam gemacht.

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Der Atheist und die Konvertitin

Die jüdische Gemeinde in Novi Sad ist die zweitgrößte Serbiens. Ihre Synagoge fehlt in keinem Reiseführer zur Stadt. Dennoch ist das Überleben der vielfältigen Gemeinde schwierig.

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Halbbalkanische Stadtnotiz

Ein graues Haus in Ottakring, am Gürtel. Wo für viele der Balkan beginnt. Eine jung wirkende Frau sitzt davor. Sie zählt nicht zu den Gewinnerinnen unserer Gesellschaft. Sie ist am falschen Ort geboren. Eine wilde Notiz aus sich langsam ordnenden Gedanken.

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Edo mit den Kugelschreibern

Er zählt zu den fixen Einrichtungen in Sarajevo: Edo, der fahrende Kugelschreiberhändler. Ihn kennen im Stadzentrum der bosnischen Hauptstadt alle. Seinen Namen kennen nur die wenigsten. Das liegt vielleicht daran, dass seine Überlebensstrategie nur allzu typisch ist für bosnische Misere, die schon ein Vierteljahrhundert währt.

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Eine Rose aus Sarajevo

Ich bin wieder mit Petar auf Lokaltour in Beograd. Samt seiner Frau Svetlana und Tochter und einigen Freunden bringt er mich auf einen Splav, ein schwimmendes Restaurant an der Sava. Das hat einige Überraschungen zu bieten.

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Avas Töchter

Eine Deutsch-Iranerin will ihre Töchter aus dem Iran nach Deutschland bringen. Sarajevo ist für sie Zwischenstation und erste und letzte Hoffnung. Laut österreichischer Regierung dürfte das gar nicht sein. Sie hat angeblich die Balkanroute geschlossen. Eine persönliche Reportage.

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Die Party

Wie ich in Banja Koviljača in eine Party von Partizan-Fans gerate. Und ein phänomenales Pilzgericht probiere.

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Die Klagemauer der Kroaten

Die Gedenkmesse für die 1945 ermordeten Ustaša in Bleiburg ist auch dieses Jahr zu einem Auftrieb für kroatische Nationalisten und Neofaschisten geraten. Unter tatkräftiger Mithilfe der katholischen Kirche. Erstmals formierte sich diesmal Protest. Mit der Hoffnung, dass die Faschistenverehrung in Bleiburg bald der Vergangenheit angehört.

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