Die seltenen Freunde der Flüchtlinge

Bei Bihać in Nordbosnien sitzen nach wie vor tausende Menschen aus Kriegs- und Bürgerkriegsgebieten fest. Sie wollen in die EU. Erwischt die kroatische Polizei sie beim illegalen Grenzübertritt, werden sie ausgeraubt, verprügelt, manchmal auch gefoltert. Freunde haben diese Flüchtlinge wenige. Einen hat Balkan Stories bei den Dreharbeiten für eine Reportage aufgestöbert.

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Wie Anđela Menschen zusammenbringt

Die junge Beograder Fotografin Anđela Petrovski hat sich mit ihrer Seite Balkanium ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Sie will die Menschen am Balkan mit Geschichten zusammenbringen, die sie – und vielleicht andere – mit Bildern erzählt. Der Beginn sieht vielversprechend aus.

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Hvala za 2019 – i Sretna Nova Godina

2019 war ein sehr spannendes Jahr für alle, die sich für das ehemalige Jugoslawien interessieren. Und es war das mit Abstand erfolgreichste Jahr für Balkan Stories. Dafür ganz herzlichen Dank an alle – und einen guten Rutsch!

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Wo niemand hinsehen will

Nach wie vor ist das Skandallager Vučjak bei Bihać in Bosnien nur eine Randnotiz der europäischen Politik. Flüchtlingshelferinnen und eine österreichische Politikerin wollen das ändern. Warum das notwendig ist, dokumentiert Balkan Stories in dieser Videoreportage.

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Die Herzen halb gewonnen

2- bis 3.000 Teilnehmer haben die historische erste Sarajevo Pride zu einem überraschend großen Erfolg gemacht. Verantwortlich für die unerwartet hohe Zahl dürfte auch die Gegenmobilisierung der vergangenen Tage gewesen sein. Bosniens Lesben und Schwule erhoffen sich, dass die Parade ein Stück Normalisierung bringt.

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Ich habe das Buch gesehen

Endlich habe ich sie selbst gesehen. Die Legende. Den wertvollsten Schatz des bosnischen Nationalmuseums. Eines der wertvollsten Kulturgüter Bosniens und des Judentums. Die Sarajevo Haggadah.

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Ein Werk der Menschlichkeit auf Deutsch

The Road Before Me Weeps. Die Reportage des BBC-Journalisten Nick Thorpe gilt als Standardwerk über die Menschen auf und entlang der Balkanroute. Der deutsche Verlag danube books aus Ulm will es auch der deutschsprachigen Öffentlichkeit zugänglich machen. Und braucht dafür Unterstützung.

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Der Weg in die EU: Über die Müllhalde am Minenfeld vorbei.

Die Situation für Flüchtlinge im inoffiziellen Camp Vučjak auf der ehemaligen Mülldeponie von Bihać in Bosnien ist nach wie vor katastrophal, wie der deutsche Journalist und humanitäre Helfer Dirk Planert schildert. Er ist seit zwei Wochen im Camp und versorgt die Campbewohner medizinisch.

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800 Menschen auf ehemaliger Mülldeponie entsorgt

Die Lage im bosnischen Bihać nahe der EU-Grenze ist im Juni dramatisch eskaliert. Vor zwei Wochen ist es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Migrantengruppen auf den Straßen der Stadt gekommen. Die Behörden zwangen daraufhin 800 Flüchtlinge, auf einer Mülldeponie zu campieren.

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Nišer Straßenszene. 2019.

Dinge, die man in Europa nicht sehen möchte. Ein Nachmittag in Niš. Der Kampf zwischen einem Kellner und drei Brüdern, im Hinter- und machmal im Vordergrund Straßenhunde. Für die Brüder geht’s ums Überleben.

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verdrängt verachtet diskriminiert

In den Nachfolgestaaten Jugoslawiens sind Roma die am meisten und am brutalsten diskriminierte Minderheit. In meinem neuen Vlog zeige ich die Folgen der Ausgrenzung auf und analysiere einige der Ursachen.

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„Sonst wären wir nicht hier“

In Wiener Neustadt ist das Begräbnis des Mordopfers David Dragičević aus Banja Luka am Freitag zu einer Protestaktion gegen Korruption und Behördenwillkür in Bosnien geworden. Hunderte Menschen nahmen teil, ein Teil reiste aus Bosnien und der Schweiz an. Aus dem Behördenversagen ist die größte Protestbewegung seit der bosnischen Unabhängigkeit geworden.

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