60 von fünf Millionen

Nicht nur in Beograd sind gestern Menschen gegen Staatspräsident Aleksandar Vučić auf die Straße gegangen. Auch in Wien haben Dijaspora-Serbinnen- und Serben ihre Unzufriedenheit mit den Zuständen in der alten Heimat zum Ausdruck gebracht. Balkan Stories hat einen kleinen Beitrag geleistet.

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Was Bleiburg und Višegrad verbindet

Bleiburg/Pliberk und Višegrad sind in den vergangenen Tagen wegen nationalistischer bzw. neofaschistischer Umtriebe in die Schlagzeilen geraten. In Bleiburg wird die Gedenkmesse für kroatische Faschisten verboten. In Višegrad sind Neo-Četniks aufmarschiert. Die beiden Ereignisse verbindet mehr, als man denkt.

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Bleiburg: Kroaten wollen Ustaša-Messe retten

Kroatische Nationalisten und Neo-Ustaša wollen die Gedenkmesse für 1945 an die Tito-Partisanen ausgelieferten Ustaša-Truppen in Bleiburg/Pliberk in Kärnten retten. Die Diözese Gurk hatte die Messe am Freitag untersagt. Sie hatte in den vergangenen Jahrzehnten wegen offener faschistischer Umtriebe für Kritik gesorgt. An die Spitze der Rettungsaktion hat sich die kroatische Spitzenpolitik gesetzt.

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Bleiburg: Kirche verbietet Ustaša-Messe

Die Diözese Gurk verbietet ab sofort die traditionelle Messe von (Neo-)Ustaša und kroatischen Nationalisten am Loibacher Feld in Bleiburg/Pliberk. Das Verbot ist eine Reaktion auf die Kritik an den offenen neofaschistischen Umtrieben in der und um die Messe herum.

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Das Ende naht

Mehr als zehn Milliarden Euro hat Kroatien im Vorjahr mit dem Tourismus verdient. Vor allem die Küsten in Istrien und Dalmatien ziehen die Menschen an. Für die Bewohner der betroffenen Städte bringt das viel Geld, einen eigenen Lebensrhythmus – und einige Probleme, wie man etwa in Rovinj sieht.

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Suzanina i Dženitina borba za pravdu

Suzana Radanović i Dženita Memić se u Beču bore za pravdu. Pravda za Davida i Dženana ima potencijal da razbije nacionalistički konsens us u BiH. Ali, kako kaže Suzana, „za to je potrebna pomoć EU“. Übersetzt von DW Bosna i Hercegovina.

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Suzanas und Dženitas Kampf

Sie kämpfen auch in der neuen Heimat um Gerechtigkeit für ihre ermordeten Angehörigen in Bosnien: Suzana Radanović und Dženita Memić. In Wien haben sie mit einer Kundgebung der Bewegungen Pravda za Davida (Gerechtigkeit für David) und Pravda za Dženana (Gerechtigkeit für Dženan) auf Korruption und die Unfähigkeit der Behörden in ihrem Geburtsland aufmerksam gemacht.

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Murat feiert das ganze Jahr. Quasi.

Heute ist der 29. November, Dan Republike, nach dem 1. Mai der höchste Feiertag Jugoslawiens. Cafe-Besitzer Murat Ladjar begeht diesen Feiertag quasi das ganze Jahr. Wie und wo, werdet ihr nicht glauben.

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Kroatischer Straßentango

Istrien, heißt es, macht die Menschen offener und spontaner. Und das durchaus in Kombinationen, die man nicht erwarten würde, wie dieser Lokalaugenschein zeigt.

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Im Rennen vorn dabei

Jelena Micić, Künstlerin aus Knjaževac und Studentin an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, ist vorn dabei im Bewerb um das prestigeträchtige Talentestipendium des österreichischen öffentlich-rechtlichen Radiosenders Ö1. Ihre Arbeiten setzen sich unter anderem mit dem Schicksal von Migrantinnen aus dem ehemaligen Jugoslawien auseinander.

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Jenseits der Vernunft

Ein griffiger Titel hat einen Redakteur der BHS-Ausgabe der Deutschen Welle in Bedrängnis gebracht. Ein nationalistisches bosnjakisches Portal hat gegen ihn zum Halali geblasen – und einen Shitstorm ausgelöst. Mit seriöser Kritik hat das nichts mehr zu tun.

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Avas Töchter

Eine Deutsch-Iranerin will ihre Töchter aus dem Iran nach Deutschland bringen. Sarajevo ist für sie Zwischenstation und erste und letzte Hoffnung. Laut österreichischer Regierung dürfte das gar nicht sein. Sie hat angeblich die Balkanroute geschlossen. Eine persönliche Reportage.

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