Die Affäre der beiden Studentinnen

Zwei bosnische Studentinnen bekommen Stipendien in Serbien, nachdem sie den Völkermord in Srebrenica geleugnet haben sollen. Der Fall zeigt, wie wenig sich serbische Nationalisten noch genieren. Sie sind nicht die einzigen, die sich in der Affäre fragwürdig verhalten haben.

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Travnik: Wieder Aufregung um Ivo Andrić

Travniks bekanntester Sohn erregt wieder die Gemüter in seiner Heimatstadt: Ivo Andrić, Jugoslawiens bekanntester Schriftsteller. Verantwortlich sind diesmal keine bosnjakischen Nationalisten.

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Die wundersame Vermehrung der Serben

An der Stadtgrenze von Sarajevo provozieren serbische Nationalisten. An der Grenze von Istočno Sarajevo, das in der Republika Srpska liegt, haben sie Eingangsschilder aufstellen lassen, die behaupten, beinahe 160.000 ethnische Serben hätten Sarajevo verlassen müssen. Das ist Geschichtsfälschung.

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The Lesser Sin

Croatia’s right wing government apparently refuses to host a workshop about the Holocaust in Croatia by the local Shoa Academy. One of the historians is deemed too critical of Croatia’s fascist past in WW II. The farce around the workshop is all too typical of revisionist tendencies in the country.

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Dan Mladosti: Politische Spielchen in Sarajevo

In Sarajevos Cafe Tito fällt die traditionelle Feier des Dan Mladosti heuer aus. Die Bezirksverwaltung hat einen Trauertag angeordnet. Um die Opfer des Artillerieangriffs in Tuzla am 25. Mai 1995 geht es freilich nur vordergründig.

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Ovo je pravo srce Beograda

Die Einwohner von Vračar im Stadtzentrum Beograds haben das Schandgemälde aus der Ulica Njegoševa übermalt. Seit eineinhalb Jahren zeigte es das Konterfei von Ratko Mladić, des Schlächters von Srebrenica.

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Das rätselhafte Haus von Jajce

Auf der Ulica Maršala Tita in Jajce steht ein Haus, das einen zum Nachdenken bringt. In dem kleinen Gebäude sind gleich drei politische Parteien untergebracht. Das ist keine gute Idee.

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Der Tod im Exil

Dubravka Ugrešić ist am Freitag in ihrem niederländischen Exil gestorben. Sie war eine der bekanntesten zeitgenössischen Schriftstellerinnen Kroatiens und Jugoslawiens. Ihr Heimatstaat Kroatien verjagte sie wegen ihrer Kompromisslosigkeit in Sachen Menschlichkeit und Kunst.

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Die feinen Freunde des Herrn Schmidt

Der Bürgermeister von Mostar, Mario Kordić, sorgt mit seinen Angriffen auf die antifaschistische Befreiungsfeier in Mostar am Samstag für bosnienweite Empörung. Zuerst hatte Kordić versucht, Gedenkfeier für die Befreiung der Stadt von der faschistischen Besatzung im Jahr 1945 zu verhindern. Nach der Feier warf er den Antifaschisten vor, „nicht zur zivilisierten und demokratischen Gesellschaft“ zu gehören. Kordić ist Politiker des bosnischen Ablegers der kroatischen klerikalnationalistischen HDZ.

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Serbiens stille Heldin

In Serbien eskaliert seit einigen Tagen der Konflikt um die steigende Klerikalisierung des Landes. Hauptopfer ist eine Direktorin einer Volksschule in der Vojvodina. Sie hat versucht, die verfassungsgemäße Trennung von Staat und Kirche beizubehalten. Und sieht sich jetzt einer Hexenjagd ausgesetzt – unter anderem durch den Bildungsminister.

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Meničanin: „Stehe zu meiner Überzeugung“

„Ich stehe zu meiner Überzeugung“. Diese Botschaft hat Velimir Meničanin für Balkan Stories. Die kroatische Polizei hatte ihm am Dan Republike die jugoslawische Fahne konfisziert, die er vor seinem Haus in Jakšič im Bezirk Požega in Slawonien gehisst hatte. Er rechnet damit, dass er eine Strafe bezahlen muss.

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Die Schande von Stolac

Kroatische Nationalisten stören in Stolac in der Hercegovina die Feiern des bosnischen Tags der Staatlichkeit am 25. November. Mit dem Tag gedenkt das Land der Ausrufung Bosniens als eigenständiges politisches Gebilde am 25. 11. 1943. Das scheint die Stadt Stolac zu stören, die von der klerikalnationalistischen HDZ dominiert wird.

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