Bosniens Großmutter siegt für uns alle

Heute ist der Tag, auf den Fata Orlović 26 Jahre lang gewartet hat. Die serbisch-orthodoxe Kirche, die nach dem Krieg illegal auf ihrem Grundstück bei Bratunac bei Srebrenica errichtet wurde, ist abgerissen worden. Nach einem jahrzehntelangen Rechtsstaat mit dem serbisch dominierten bonischen Teilstaat Republika Srpska. Dieser späte Sieg ist ein Symbol für eine bessere Zukunft für viele Bosnier gleich welcher Religion.

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Die Wunde, die nicht verheilt

Es ist das schlimmste Verbrechen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Der Völkermord in Srebrenica. Im Juli 1995 ermordeten Soldaten der Armee der Republika Srpska 8.372 Muslime. Der Opfer haben am Jahrestag des Völkermords weltweit zahlreiche Menschen gedacht. Auch in Wien. (Video)

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Das Schweigen der Hetzer

Heute jährt sich der Völkermord von Srebrenica. Das offizielle Serbien versucht, das Gedenken an mehr als 8.000 bosnjakischen Mordopfer zu umgehen. Die größte Zeitung für Auslandsserben, Vesti, verschweigt den Jahrestag. Und gibt Hetzern eine Plattform.

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Was Bleiburg und Višegrad verbindet

Bleiburg/Pliberk und Višegrad sind in den vergangenen Tagen wegen nationalistischer bzw. neofaschistischer Umtriebe in die Schlagzeilen geraten. In Bleiburg wird die Gedenkmesse für kroatische Faschisten verboten. In Višegrad sind Neo-Četniks aufmarschiert. Die beiden Ereignisse verbindet mehr, als man denkt.

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Sturm über Russland

Mit einem Youtube-Video verspielt das kroatische Verteidigungsministerium die großen Sympathien für das kroatische Fußballnationalteam in Serbien. Ein Pilot beschwört dort einen „Sturm“ in Russland. Das ist eine Anspielung auf kroatische Kriegsverbrechen im Jugoslawien-Krieg. Ein Gastbeitrag von Max Bitter.

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Kaffee gegen das Vergessen

Am 11. Juli jährt sich der Völkermord von Srebrenica. 1995 ermordete die Armee der Republika Srpska unter dem Kommando von Ratko Mladić mehr als 8.000 Bosnjaken. Mit ihrem nomadischen Denkmal ŠTO TE NEMA will die bosnisch-amerikanische Künstlerin Aida Šehović am Jahrestag des Massakers die Bevölkerung von Zürich einladen, der Opfer zu gedenken. Für die Aktion sucht sie Freiwillige.

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Der Kult der neuen Märtyrer

Der kroatische Kriegsverbrecher Slobodan Praljak wird von Konservativen und Neofaschisten in seiner Heimat wie ein Märtyrer verehrt. An seinem Begräbnis vergangene Woche nahmen zwei Minister teil. Ihnen gilt er als Held wie Ratko Mladić vielen Serben. „Der Kult der neuen Märtyrer“ weiterlesen

Vreme je za drugu Srbiju!

Die offiziellen Vertreter des serbischen Volkes bagatellisieren das Urteil des ICTY gegen Ratko Mladić. Sie verbreiten Verschwörungstheorien und verharmlosen die serbischen Kriegsverbrechen im Jugoslawienkrieg. Mit ihren Aussagen nehmen sie die Serbinnen und Serben in Geiselhaft des nationalistischen Revisionismus. Es ist Zeit, dass das Andere Serbien dagegen aufbegehrt.

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Späte Gerechtigkeit

Schuldig des Völkermords von Srebrenica und Kriegsverbrechen in anderen Teilen Bosniens. So lautet das Urteil des Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) am Mittwoch gegen Ratko Mladić. Mladić war Befehlshaber der Streitkräfte der Republika Srpska während des Bürgerkriegs in Bosnien. Das Schlachten von Srebrenica, dem 8.000 Bosnjaken zum Opfer fielen, hat er selbst angekündigt.

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„Lösen können wir das nur selbst“

Er ist eine lebende Legende: Jovan Divjak. Er hat Sarajevo im Bürgerkriegs vor dem Fall bewahrt und widmet sein Leben seit 20 Jahren den benachteiligten Kindern seines Heimatlandes Bosnien. Im Gespräch mit Balkan Stories spricht Divjak über die Herausforderungen für seine Organisation „Obrazovanje gradi Bosnu i Hercegovinu/Bildung baut Bosnien und Hercegovina“ und darüber, was das Land braucht, um den Krieg zu überwinden.

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The International Criminal Tribunal for Former Yugoslavia (ICTY) in The Hague, Netherlands. Photo: (c) ICTY, obtained under CC license CC BY 2.0

Carla Screwed Up

Today, the International Criminal Tribunal (ICTY) for the former Yugoslavia acquitted Vojislav Šešelj of all charges of war crimes and crimes against humanity. The Prosecution could not prove he was in any way responsible or actively involved in the slaughter, mass rapes and deportation of Bosnjaks and Croats. The verdict has stirred up a lot of rage.

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Radovan ‪Karadžić and Ratko Mladić, who is also indicted for war crimes and genocide, during the Yugoslav war. Photo: AP, obtained at flickr.com by The Advocacy Project under CC license CC BY-NC-ND 2.0

A Just Verdict, A Botched Sentence

The International Criminal Tribune for Former Yugoslavia (ICTY) has found the former President of Republika Srpska, Radovan ‪Karadžić, guilty of war crimes, crimes against humanity and genocide for his role in the civil war in Bosnia in the 90’s. He was sentenced to 40 years imprisonment. A sentence that leaves much to be desired.

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