Der Trauernde von Novi Sad

Eineinhalb Jahre nach der Katastrophe vor dem Bahnhof tun sich die Einwohner von Novi Sad schwer, mit den 16 Toten vom 1. November 2024 umzugehen. Sie schwanken zwischen offener Trauer und manchmal Wut, Resignation und Abgestumpftheit.

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Halblustige Zugfahrten. Eine Skizze aus dem Königreich des Aleksandar

Die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Beograd und Budapest ist das prestigeträchtigste Infrastrukturprojekt Serbiens. In welch desaströsem Zustand das serbische Eisenbahnnetz abseits der Propaganda ist, erlebe ich auf mehreren Zugfahrten durch das Königreich des Aleksandar.

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Vom Verbleichen der Großen Zeit

Der „Džudo klub Trudbenik“ war lange eines der sportlichen Aushängeschilder von einem von Jugoslawiens größten Baukonzernen. Bislang trotz er seiner Abwicklung. Reportage.

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Der Kult des Leidens und der Boshaftigkeit. Reblog.

Am Balkan ist ein bizarrer Kult um Anjezë Gonxhe Bojaxhiu entstanden, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Mutter Teresa. Allerdings können selbst ihre größten Verehrer die problematischen Seiten der katholischen Heiligen nicht verstecken.

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Taxi, Taxi: Der Beute-Montenegriner

Eine Zugfahrt von Novi Sad nach Beograd ist mittlerweile so etwas wie eine Leistungsschau der Korruption. Dass sie von einem betrügerischen Hauptstadttaxler gekrönt wird, überrascht allenfalls den unbedarftesten aller Touristen.

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Der Tag der Demokratie. Fotoessay

Mit 300.000 Teilnehmern waren die Proteste in Beograd vergangenen Samstag die größte Demonstration der serbischen Geschichte. Der Wiener Fotograf Kramar erzählt für Balkan Stories diesen Tag in Bildern.

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Seit Oktober: Korruption tötet mindestens 100 Menschen

Behördenversagen und Korruption haben in nicht einmal einem halben Jahr mehr als 100 Menschen im ehemaligen Jugoslawien getötet. Eine blutige Spur von Wegschauen und Handaufhalten zieht sich von Donja Jablanica bis Kočani.

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Protest vor der serbischen Botschaft in Wien

Wien, 11 Uhr 52 am Vormittag

Hunderte Wiener Serben haben am Samstag die parallel laufenden Studentenproteste in der südserbischen Stadt Niš mit einer eigenen Demonstration unterstützt. Vor der serbischen Botschaft forderten sie grundlegende Änderungen in der alten Heimat: Rechtstaatlichkeit, Demokratie und einen entschiedenen Kampf gegen Korruption.

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Polizei vor dem Rathaus von Novi Sad Foto: Zlatko Crnogorac

Serbien entdeckt seine Eier

In Serbien richten sich die Massenproteste in einigen Fällen immer offener direkt gegen die Regierungspartei SNS. Vereinzelt ist die Situation eskaliert -, als Menschenmengen gegen die Bürgermeister von Novi Sad und von Kraljevo protestieren und eine Gemeinderatssitzung in Zaječar verhinderten.

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Protestschild: Korupcija ubija

Der Auftritt der Bauernopfer

In Serbien sind am Mittwoch 15 Verdächtige in einem Korruptionsfall um den staatlichen Energieversorger EPS verhaftet worden. Das soll der Auftakt einer Korruptionsbekämpfungswelle sein – und die laufenden Massenproteste beruhigen. Die Sache hat nur einen Haken: Serbiens Präsident Aleksandar Vučić.

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Mladi su naša budućnost

Proteste wachsen zusammen

In Serbien steuern die Massenproteste einem weiteren Höhepunkt am Samstag in Kragujevac zu. Angefeuert von den Demos im Nachbarland macht sich auch in Bosnien und in Montenegro angestauter Unmut zunehmend auf der Straße Druck.

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Screenshot Informer

Serbiens Regimepresse dreht durch

Nach einem Beinahe-Unfall wegen eines verlorenen Rads am Dienstwagen von Serbiens Präsident Aleksandar Vučić am Wochenende trommeln regimenahe Medien, dass ein Attentat auf den Präsidenten verübt worden sei. Beweise gibt es keine. Das einhellige Trommeln ist vor dem Hintergrund der laufenden Massenproteste im Land zu sehen.

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