Cover des Gedichtbands "Želim njega, glupana" von Jasmin Porobić

Tipps für Kurzentschlossene

Wer die Vorfreude auf interessante Lektüre über die Feiertage hinaus verlängern möchte, dem seien hier einige Neuerscheinungen und ein Klassiker ans Herz gelegt. Alle haben sie mit dem ehemaligen Jugoslawien zu tun, vor allem mit Bosnien.

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Found in Translation

Das Literaturprojekt Women in Translation hat sein neues Programm vorgestellt. Unter den Werken von Autorinnen aus aller Welt finden sich nicht weniger als vier vom Balkan. Der Schwerpunkt liegt auf Gedichtsammlungen.

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With Absolute Candor

Mit dem soeben erschienen Buch Balkan Beats bieten DJ Robert Šoko und Musikjournalist Robert Rigney einen ausnehmend tiefen Einblick in ein zu Unrecht häufig übersehenes Kapitel Berliner und jugoslawischer Musikgeschichte. Und malen, ganz nebenbei, ein Panoramagemälde einer vergangenen Epoche, die weiterlebt.

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Würdigung eines zu spät Entdeckten

Am Montag erfuhr die Welt, dass Ismail Kadare verstorben ist. Er war der bekannteste zeitgenössische albanische Schriftsteller, und wahrscheinlich international der bedeutendste albanische Autor überhaupt. Entdeckt habe ich ihn leider erst spät, und bislang nur durch ein einziges Buch.

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Der Geruch und die Komik der neuen Heimat

„Der Geruch der kaiserlichen Fassaden“ heißt der neue Roman des serbisch-wienerischen Autors Darko Markov, mit dem er der ersten und der zweiten Gastarbeitergeneration in Wien eine Stimme verleiht – und vor allem denen, die jeder noch so widrigen Situation mit Humor trotzen. Balkan Stories war bei der Präsentation.

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Eine Stadt feiert die Kunst

Es ist das größte Comic-Festival im ehemaligen Jugoslawien: Das Hercegnovski Strip Festival. Wer in Europa einen Namen in Comics, Cartoons und Graphic Novels hat, ist hier. Und weiß, warum. Hier feiert eine ganze Stadt eine Kunstform. Reportage.

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Der Tod im Exil

Dubravka Ugrešić ist am Freitag in ihrem niederländischen Exil gestorben. Sie war eine der bekanntesten zeitgenössischen Schriftstellerinnen Kroatiens und Jugoslawiens. Ihr Heimatstaat Kroatien verjagte sie wegen ihrer Kompromisslosigkeit in Sachen Menschlichkeit und Kunst.

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Sofija macht die Regeln.

Seit zwei Jahren veröffentlicht Sofija Živković mit ihrem Verlag No Rules Publishing in Serbien und für ganz Ex-Jugoslawien vor allem neue und bislang unbekannte Literatur. Auf Buchmessen hat sie mit ihrem sich noch entwickelnden Programm Aufmerksamkeit erregt. Ein Portrait einer Verlegerin.

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Was uns Annie Leibovitz über uns sagt

Die ästhetisierenden Fotos der ukrainischen First Lady Olena Zelenska von Starfotografin Annie Leiobvitz für Vogue haben sehr viel Kritik ausgelöst. Kaum eine Analyse freilich ist so fundiert wie die des in Kroatien lebenden Schriftstellers Miljenko Jergović, eines der wohl bedeutendsten zeitgenössischen Autoren des ehemaligen Jugoslawien.

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Einladung zum Tauchgang aus 20 Perspektiven

Nächste Woche präsentieren Autor Stephan Ozsváth und der Verlag danube books Stephans Wienmenschenportrait „Tschuschenaquarium“ erstmals öffentlich. Damit wird diesem liebevolle, witzige und nachdenkliche Mosaik über eine Weltstadt die Aufmerksamkeit zuteil, die es verdient.

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Wo man den Meister lächeln sieht

Eine kleine Villa in Herceg Novi war jahrelang Ivo Andrićs Rückzugsort. Heute beherbergt sie ein Museum zu Ehren des Literaturnobelpreisträgers. Und zeigt das schwierige Verhältnis zwischen literarischer Würdigung und touristischer Verwertung von Jugoslawiens bedeutendstem Schriftsteller auf.

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Wovon Švabos schweigen. Rezension.

Die Volksdeutschen im Zweiten Weltkrieg. Ein nur unzureichend erforschtes und wenig ruhmreiches Kapitel der Geschichte, erstickt von Tabus. Mit ihrem Oral History-Roman „Die Weltreisenden“ versucht die Ethnologin Hilde Link zu ergründen, wie eine Mehrheit der Donauschwaben sich für ein Großdeutsches Reich begeisterte. Nicht nur aus der historischen Perspektive eine spannendes Buch.

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