Edo mit den Kugelschreibern

Er zählt zu den fixen Einrichtungen in Sarajevo: Edo, der fahrende Kugelschreiberhändler. Ihn kennen im Stadzentrum der bosnischen Hauptstadt alle. Seinen Namen kennen nur die wenigsten. Das liegt vielleicht daran, dass seine Überlebensstrategie nur allzu typisch ist für bosnische Misere, die schon ein Vierteljahrhundert währt.

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Senada, Šemsa, Sandra, Danis und Mirela brauchen Euch

Senada, Šemsa, Sandra, Danis und Mirela brauchen Euch. Sie sind die Familie von Nazif Mujić aus Bosnien. Der Gewinner des Silbernen Bären der Berlinale 2013 ist im Februar plötzlich verstorben. Seine Familie steht vor dem finanziellen Nichts. Regisseur Zoran Solomun hat ein Spendenkonto eingerichtet, das Nazifs Frau und Kindern zugute kommen soll.

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Wo die Bruchlinien sichtbar werden

Die Märkte am Balkan machen die sozialen Bruchlinien in den Ländern Ex-Jugoslawiens sichtbar. Man muss nur hinsehen. Ganz unten angesiedelt sind Roma. Reportage.

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Die drei Mülltonnen

Gerne würden die Regierungen in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens die drückende Armut verstecken. Das gelingt nicht. Zu groß ist sie, wie eine Reportage aus Beograd von Max Bitter zeigt.

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Ein Bild der Hoffnungslosigkeit

Dieses Foto zeigt die Hoffnungslosigkeit der jungen Menschen in Bosnien. Diese Menschen warten in Banja Luka auf den Bus in die Slowakei. Dort werden sie drei Monate lang in einer Fabrik arbeiten. Um 500 Euro im Monat.

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Wer im Stich lässt seinesgleichen…

Dass die Situation der Arbeitnehmer in den Nachfolgestaaten Ex-Jugoslawiens immer schlechter wird, ist kein Zufall. Internationale Geldgeber und Investoren machen Druck, damit sie mehr zu noch billigeren Löhnen produzieren können. Das geht langfristig auch zu Lasten der Arbeitnehmer reicherer Staaten. Gewerkschaften müssen ihren Kampf gegen diesen Kahlschlag besser koordinieren.

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„210 Euro Mindestlohn sind Politik zu viel“

Sozialabbau, weniger Kollektivverträge, weniger Lohn und weniger Rechte. Das hat die sich selbst als wirtschaftsfreundlich bezeichnende Politik in Bosnien auf internationalen Druck den Menschen gebracht, die von ihrer Arbeit leben müssen. Einer, der gegen diese Politik kämpft, ist Selvedin Šatorović, Vizepräsident des Dachverbands der Gewerkschaften in der Federacija, im bosnisch-kroatischen Teilstaats Bosnien. Balkan Stories hat mit ihm gesprochen.

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Die zwei Wochen des Fardil

Der Schulbeginn ist die Zeit, die viele bosnische Eltern fürchten. Schulbücher sind ruinös teuer. Für Menschen wie Fardil schafft das eine Nische. Er lebt davon, gebrauchte Schulbücher zu verkaufen.

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Der Club von der Zweierlinie

Auf ein Bier mit den Obdachlosen von Beograd, an einer Ecke wo Glanz und Elend aufeinanderprallen. Über das Leben am Rande einer Hauptstadt. Und die Wichtigkeit von Straßenbahnen.

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Party, Life and Santa

Beograd is a city that has gained – and well earned – a reputation as a great place to party at. That most people’s lives aren’t as much fun most of the time is easily forgotten and overlooked. And maybe that’s why people in Beograd love to party as hard as they can.

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Foto: Miloš Milošević

Von Steinen und Menschen

Rassismus gegen Roma wird am Balkan und anderen Teilen Osteuropas offen ausgelebt. Zu der hier beschriebenen Szene im Zentrum von Beograd hätte genauso gut in Sarajevo, Bratislava oder Budapest kommen können.

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The Language Thing

In those successor countries of Ex-YU whose language was formerly known as Serbocroatian, language has often become a means of setting people apart, marking the lines between ethnicites. While most of that primarily concerns bureaucracy and government affair, in Bosnia it is visible in everyday life. Part I of a series of observations.

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