Thoughts on Dodik-Land

As those who caused the war in Bosnia are celebrating the „Day of Republika Srpska“ or Dan Republike Srpske on January 9th, this seems an appropriate occasion to take a look at what they are doing to the country again today. A short essay on Dodik-Land that hopefully helps explain the situation in Bosnia and Hercegovina.

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Den Arabern das Schwert

Eine Statute des serbischen Nationalheiligen Stefan Nemanja soll die Beograder dafür entschädigen, dass ein ganzes Stadtviertel rund um den ehemaligen Hauptbahnhof einem Milliardenspekulationsgeschäft mit Immobilien geopfert wurde. Die Entstehungsgeschichte des offenkundig sündhaft teuren Projekts scheint freilich eine nahtlose Fortsetzung des korruptionsverdächtigen Projekts „Belgrade Waterfront“ zu sein.

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„Ich hab den einfachsten Beruf der Welt“

Dragan Bursać ist der meistgehasste Mann der Republika Srpska (RS), dem serbisch dominierten bosnischen Teilstaat. Der Journalist nimmt sich als Kritiker von Korruption, Nationalismus und Völkermordleugnung kein Blatt vor den Mund – und sieht sich systematischen Hetzkampagnen bis hin zu Morddrohungen ausgesetzt. Daran, die RS zu verlassen, denkt er nicht. Warum, halt er Balkan Stories erzählt.

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Das Schweigen der Hetzer

Heute jährt sich der Völkermord von Srebrenica. Das offizielle Serbien versucht, das Gedenken an mehr als 8.000 bosnjakischen Mordopfer zu umgehen. Die größte Zeitung für Auslandsserben, Vesti, verschweigt den Jahrestag. Und gibt Hetzern eine Plattform.

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Suzanas und Dženitas Kampf

Sie kämpfen auch in der neuen Heimat um Gerechtigkeit für ihre ermordeten Angehörigen in Bosnien: Suzana Radanović und Dženita Memić. In Wien haben sie mit einer Kundgebung der Bewegungen Pravda za Davida (Gerechtigkeit für David) und Pravda za Dženana (Gerechtigkeit für Dženan) auf Korruption und die Unfähigkeit der Behörden in ihrem Geburtsland aufmerksam gemacht.

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Proteste gehen auch ohne Davor weiter

Die Proteste der Bewegung Pravda za Davida in Banja Luka in Bosnien gehen auch nach dem Verschwinden des Sprechers Davor Dragičević weiter – obwohl die Polizei Kundgebungen auflöst. Angeführt werden die Kundgebungen von Suzana Radanović, wie Davor Gründerin der Bewegung und Mutter des Mordopfers David Dragičević. Von Davor gibt es unterdessen ein Lebenszeichen, wie Balkan Stories erfahren hat.

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Davor ist in Freiheit

In Banja Luka in Bosnien hat die Polizei am Mittwoch überraschend Davor Dragičević aus der Haft entlassen. Der Sprecher der Protestbewegung Pravda za Davida war am Dienstag festgenommen worden. Gleichzeitig versucht die Regierung der Republika Srpska weiter, die Protestbewegung zu zerschlagen. Diese Versuche stoßen auf Proteste der Bevölkerung.

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Chaos und Polizeigewalt in Banja Luka

Rund um den Trg Krajine in Banja Luka herrschen Chaos und Polizeigewalt, seitdem die Polizei seit dem Vormittag versucht, die Protestbewegung Pravda za Davida zu zerschlagen. Als der Platz am Nachmittag geräumt wurde, gab es Verletzte. Mehrere Demoteilnehmer wurden festgenommen. Die Aktivisten lassen sich nicht entmutigen.

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Dodiks Rache

Spezialeinheiten der Polizei haben in Banja Luka in Bosnien offenbar begonnen, die Protestbewegung Pravda za Davida (Gerechtigkeit für David) zu zerschlagen. Benannt ist sie nach dem Mordopfer David Dragičević. Davids Vater Davor, Sprecher der Bewegung, und Davids Mutter Suzana wurden am Dienstag in den Morgenstunden festgenommen, ebenso weitere Mitglieder der Protestbewegung.

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„Der größte Fehler meines Lebens“

Die Wahlen in Bosnien haben der Bevölkerung des Balkanstaates vier Jahre weitere Stagnation gebracht. Für die Jugend war der weitgehende Sieg der Nationalisten sie ein Signal, weiter in Massen das Land zu verlassen. In der allgemeinen Perspektivenlosigkeit macht ausgerechnet die Forderung, einen dubiosen Mordfall aufzuklären, Hoffnung.

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