Ein Fest für Kirche und Geier
Ratko Mladić stirbt. Draglojub weint. Suzana salutiert. Nach dem toten Kriegsverbrecher krächzen vor allem Geier und Kirche. Reportage aus Banja Luka.
„Ein Fest für Kirche und Geier“ weiterlesen
Ratko Mladić stirbt. Draglojub weint. Suzana salutiert. Nach dem toten Kriegsverbrecher krächzen vor allem Geier und Kirche. Reportage aus Banja Luka.
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Wohl nirgends im ehemaligen Jugoslawien wird so unverfroren und radikal Geschichte nach nationalistischen Vorstellungen umgeschrieben wie in Peja/Peć im Kosovo. Ein möglicherweise verstörender Lokalaugenschein.
„Die Stadt ohne Serben“ weiterlesen
Seit drei Jahren warten zahlreiche Einwohner Sarajevos auf das versprochene Denkmal für Boško und Admira, zwei der bekanntesten Kriegsopfer der Stadt. Die groß angekündigten Pläne für die Gedenkstätte am Schauplatz ihres Todes wurden offenbar still beerdigt, wie Balkan Stories exklusiv berichtet.
„Schwamm drüber“ weiterlesen
Kaum ein neues Theaterstück hat in der jüngeren Vergangenheit so für Aufsehen gesorgt wie Feđa Štukans „Blank“, das auf seiner gleichnamigen Autobiografie basiert. Balkan Stories hat mit dem Schauspieler und Autor über sein Werk gesprochen, wie er sich für ein besseres Leben für die Menschen nicht nur in Bosnien einsetzt, und was die Theaterversion seines Buchs für ihn geändert hat.
„Warum das Leben wunderbar ist“ weiterlesen
Am Montag mussten sich unabhängig voneinander zwei Faschisten aus Österreich und Italien vor dem Gericht bzw. Staatsanwalt verantworten. Beide stehen in enger Verbindung zum Jugoslawienkrieg in den 1990-ern. Einem werden Kriegsverbrechen vorgeworfen.
„Zwei Faschisten müssen sich verantworten“ weiterlesen
Die Rolle des heutigen serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić im Bosnien-Krieg ist höchst aufklärungsbedürftig. Die Anzeige aus Kroatien in der Causa Sarajevo Safari wird das nicht vorantreiben. Eine Analyse.
„Vučić und Sarajevo Safari: Die Suppe ist dünn“ weiterlesen
30 Jahre nach dem Ende des Kriegs in Bosnien könnte ein Gericht das vielleicht widerwärtstigste Kapitel des blutigen Konflikts mit 100.000 Toten klären. Die Staatsanwaltschaft Mailand ermittelt in der Causa Sarajevo Safari.
„Wird Irinas Mörder vor Gericht stehen?“ weiterlesen
Der Strom russischer Emigranten nach Serbien hält an. Meist sind es Gegner des Regimes von Vladimir Putin. Nach Beograd ist Novi Sad zum bevorzugten Aufenthaltsort geworden. Die Situation ist für die Betroffenen alles andere als einfach.
„Die Russen sind da!“ weiterlesen
Im Historischen Museum in Sarajevo ist die wohl am sehnlichsten erwartete Ausstellung Bosniens des ganzen Jahres eröffnet worden: Sie beschäftigt sich mit Leben und Werk von Jovan Divjak. Der in Beograd geborene General verteidigte Sarajevo im Krieg und wurde danach zu einem der bekanntesten humanitären Aktivisten Bosniens.
„Sarajevo ehrt seinen Onkel Jovo“ weiterlesen
Sarajevo erinnert heute an den vielleicht schönsten Moment seiner Geschichte. Am 8. Februar 1984 wurden dort die Olympischen Winterspiele eröffnet. In keiner anderen Stadt würde ein solcher Jahrestag derart gefeiert. Die Feiern sind der einzig intakte Teil des Erbes des Wintermärchens.
„Was vom Wintermärchen blieb“ weiterlesen
Boško und Admira bekommen ein Denkmal in ihrer Heimatstadt. Ein serbischer Scharfschütze hatte das Paar 1993 erschossen, als die beiden versuchten, das belagerte Sarajevo zu verlassen. Nach ihrem Tod wurden sie als Sarajevos Romeo und Julia weltbekannt.
„Sarajevos Romeo und Julia bekommen ein Denkmal“ weiterlesen
An der Stadtgrenze von Sarajevo provozieren serbische Nationalisten. An der Grenze von Istočno Sarajevo, das in der Republika Srpska liegt, haben sie Eingangsschilder aufstellen lassen, die behaupten, beinahe 160.000 ethnische Serben hätten Sarajevo verlassen müssen. Das ist Geschichtsfälschung.
„Die wundersame Vermehrung der Serben“ weiterlesen