Ko je ubio Irinu?

Mit seinem Dokumentarfilm „Sarajevo Safari“ zeigt der slowenische Regisseur Miran Zupanič das vielleicht verstörendste Kapitel der Belagerung von Sarajevo auf. Ausländische Touristen sollen serbischen Truppen Geld gezahlt haben, um auf die Bewohner der belagerten bosnischen Hauptstadt zu schießen. Schon vor der Veröffentlichung sorgt der Film für Aufregung.

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Was uns Annie Leibovitz über uns sagt

Die ästhetisierenden Fotos der ukrainischen First Lady Olena Zelenska von Starfotografin Annie Leiobvitz für Vogue haben sehr viel Kritik ausgelöst. Kaum eine Analyse freilich ist so fundiert wie die des in Kroatien lebenden Schriftstellers Miljenko Jergović, eines der wohl bedeutendsten zeitgenössischen Autoren des ehemaligen Jugoslawien.

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Der Unvollendete. Zwischen Verdun und Gibraltar.

Sie ist das Wahrzeichen von Serbiens zweitgrößter Stadt Novi Sad: Die Festung Petrovaradin am rechten Donauufer. Dabei wurde das als unbezwingbar geltende Bollwerk in seiner fast 100-jährigen Baugeschichte nie ganz fertiggestellt. Heute ist der Petrovaradin Schauplatz des weltberühmten EXIT-Festivals und Zentrum einer Künstlerkolonie.

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Die Gefahr des selbsterfüllenden Klischees

Am Balkan muss Blut fließen. Alle 40 Jahre gibt es einen Krieg, um die offenen Fragen des jüngsten Krieges zu klären. Das ist ein erschreckend gängiges Klischee im ehemaligen Jugoslawien. Man bekommt es auch von gebildeten Menschen zu hören. Das ist gefährlich.

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Wie man überlebt

Das renommierte Filmfestival DokuFest in Prizren im Kosovo hat sein heuriges Programm vorgestellt. Unter dem Titel „How To Survive“ werden 109 Dokus und Kurzfilme mit dem Schwerpunkt Ökologie und Menschenrechte gezeigt. Breiten Raum bekommen traditionell Einreichungen aus der Region. DokuFest beginnt am 5. August in Prizren.

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Kosovo: Serbische Nationalisten fühlen sich verraten

Serbische Nationalisten fühlen sich von ihrem großen Vorbild Vladimir Putin verraten. Dieser habe den Kosovo am Dienstag de facto als unabhängigen Staat anerkannt, schäumen die regimetreuen Boulevardmedien. Die Realität ist etwas komplizierter. So oder so: Der innserbischen Spannungen wegen des Ukraine-Kriegs steigen.

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Vinkovci: Rade Šerbedžija darf nicht auftreten

Rade Šerbedžija darf sein Konzert am 15. November in seiner Heimatstadt Vinkovci in Kroatien nicht halten. Das hat der klerikal-nationalistische Bürgermeister Ivan Bosančić bestätigt. Das Verbot sorgt über Kroatien hinaus für Schlagzeilen. Šerbedžija ist als Schauspieler weltbekannt, als Sänger und antinationalistischer Aktivist ist der Sohn ethnischer Serben im gesamten ehemaligen Jugoslawien ausgesprochen beliebt. Die Begründung für das Verbot klingt fragwürdig.

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Bosniens Großmutter siegt für uns alle

Heute ist der Tag, auf den Fata Orlović 26 Jahre lang gewartet hat. Die serbisch-orthodoxe Kirche, die nach dem Krieg illegal auf ihrem Grundstück bei Bratunac bei Srebrenica errichtet wurde, ist abgerissen worden. Nach einem jahrzehntelangen Rechtsstaat mit dem serbisch dominierten bonischen Teilstaat Republika Srpska. Dieser späte Sieg ist ein Symbol für eine bessere Zukunft für viele Bosnier gleich welcher Religion.

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Das Schweigen der Hetzer

Heute jährt sich der Völkermord von Srebrenica. Das offizielle Serbien versucht, das Gedenken an mehr als 8.000 bosnjakischen Mordopfer zu umgehen. Die größte Zeitung für Auslandsserben, Vesti, verschweigt den Jahrestag. Und gibt Hetzern eine Plattform.

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Im Zeichen des Regenschirms

Der noch ausbaufähige Tourismus am Balkan ist ein Markt mit harter Konkurrenz. Um Kunden anzulocken, setzen viele Agenturen auf „Free Walking Tours“. Das geht mitunter zu Lasten der Fremdenführer. Reportage.

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