Der Protest der Zehntausend

In Sarajevo haben heute bis zu 10.000 Menschen gegen die Vertuschung der Morde an Dženan Memić und David Dragičević demonstriert. Die Morde an den beiden jungen Männern sind in Bosnien zum Symbol für Korruption und Behördenversagen geworden. Menschen aus dem ganzen Land kamen zu einer der größten Demonstrationen in Bosnien seit dem Krieg.

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„Ich hab den einfachsten Beruf der Welt“

Dragan Bursać ist der meistgehasste Mann der Republika Srpska (RS), dem serbisch dominierten bosnischen Teilstaat. Der Journalist nimmt sich als Kritiker von Korruption, Nationalismus und Völkermordleugnung kein Blatt vor den Mund – und sieht sich systematischen Hetzkampagnen bis hin zu Morddrohungen ausgesetzt. Daran, die RS zu verlassen, denkt er nicht. Warum, halt er Balkan Stories erzählt.

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Es ist der gleiche Kampf

Sarajevo Pride, das Projekt einer Künstlerin gegen die Blut- und Boden-Rhetorik der politischen Eliten nicht nur am Balkan, das Leugnen des Völkermords von Srebrenica, ein Industrieunfall in Banja Luka und der Kampf eines Vaters, dass der Mord an seinem Sohn aufgeklärt wird. Facetten eines Kampfes, der nur gemeinsam geführt werden kann. Die Performance „Pure Blood“ der bosnischen Künstlerin Smirna Kulenović führt die Stränge zusammen.

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Kunst zieht in Bulgarien

In Bulgarien zieht Kunst im öffentlichen Raum. Und das im Wortsinn. Graffitikünstler Nasimo hat im Auftrag der bulgarischen Staatsbahn BDZ eine Lokomotive gestaltet. Die sieht nicht nur toll aus – der Auftrag signalisiert auch, dass auch in Bulgarien Straßenkunst Anerkennung zuteil wird.

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„Wir müssen gemeinsam kämpfen“

Davor Dragičević, Gründer der Bewegung Pravda za Davida, hat Asyl in Österreich beantragt. In seiner Heimat fürchte er um sein Leben, sagt er gegenüber Balkan Stories. Von Österreich aus will er den Kampf um Gerechtigkeit für seinen ermordeten Sohn David fortführen.

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„Sonst wären wir nicht hier“

In Wiener Neustadt ist das Begräbnis des Mordopfers David Dragičević aus Banja Luka am Freitag zu einer Protestaktion gegen Korruption und Behördenwillkür in Bosnien geworden. Hunderte Menschen nahmen teil, ein Teil reiste aus Bosnien und der Schweiz an. Aus dem Behördenversagen ist die größte Protestbewegung seit der bosnischen Unabhängigkeit geworden.

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Justice for All

The protest movements Pravda za Davida and Pravda za Dženana may help change Bosnia’s dysfunctional system of governance. While they probably will not make the country’s system of corruption disappear anytime soon, they are likely to become a long-term threat to the country’s political establishment.

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Suzanas und Dženitas Kampf

Sie kämpfen auch in der neuen Heimat um Gerechtigkeit für ihre ermordeten Angehörigen in Bosnien: Suzana Radanović und Dženita Memić. In Wien haben sie mit einer Kundgebung der Bewegungen Pravda za Davida (Gerechtigkeit für David) und Pravda za Dženana (Gerechtigkeit für Dženan) auf Korruption und die Unfähigkeit der Behörden in ihrem Geburtsland aufmerksam gemacht.

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Ein Lebenszeichen von Davor

Davor Dragičević, Sprecher der Protestbewegung Pravda za Davida in Banja Luka, hat am Montag das erste öffentliche Lebenszeichen von sich gegeben. Auf Facebook veröffentlichte er ein Video, dass er am Leben und gesund sei. Davor ist seit dem 30. Dezember untergetaucht, nachdem ein Haftbefehl gegen ihn ausgestellt worden war.

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