Eindrücke eines Wahnsinnsprojekts

Wie berichtet soll in Banja Luka in Bosnien ein 110 Meter hoher Hotelturm das Stadtzentrum verschandeln. Die Bauarbeiten haben begonnen – und erste Eindrücke bestätigen die Skepsis gegenüber diesem Großprojekt.

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Fotos von David Dragičević und Dženan Memić mit Kerzen davor

David läuft die Zeit davon

Im Mordfall David Dragičević läuft in wenigen Tagen eine Verjährungsfrist ab. Die könnte dazu führen, dass ein Prozess zu einem wichtigen Teilaspekt des bosnischen Kriminalfalls ohne Urteil endet. Aktuell stehen zwei Angeklagte vor Gericht, denen vorgeworfen wird, nach dem Mord an dem jungen Mann in Banja Luka Beweismittel vernichtet zu haben.

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Banja Luka muss Tirana werden

In Banja Luka in Bosnien geht ein prestigeträchtiges wie fragwürdiges Großbauprojekt in die nächste Phase: Mitten in der Innenstadt soll in einem 110 Meter hohen Turm ein Hotel entstehen. Die Bewohner der Stadt wurden nicht in die Planungen eingebunden.

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Peron 1, Bahnhof Mostar

Bahnsteig 1 am Bahnhof Mostar zeigt täglich, wie heruntergekommen der Eisenbahnverkehr im gesamten ehemaligen Jugoslawien ist. Verantwortlich sind wie üblich Privatisierungswahn, Korruption und Nationalismus.

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Foto von David Dragičević am Trg Krajine in Banja Luka

Erfährt David Gerechtigkeit?

In Bosniens bekanntesten ungeklärten Mordfall scheint Bewegung zu kommen. Fast sechs Jahre nach dem gewaltsamen Tod von David Dragičević sollen Festnahmen unmittelbar bevorstehen.

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Das große Scheitern

Es ist nicht alles schlecht. McDonald’s hat sich mit 31. Dezember 2022 aus Bosnien zurückgezogen. Alle fünf Filialen blieben zu Silvester zu – auch eine der symbolträchtigsten des Fast Food-Konzerns.

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Ceca, Papierfähnchen und Bokis Strandbücher

Ein Bosnier lebt davon, Bücher am Strand von Herceg Novi zu verkaufen. Eltern gehen mit ihrer gelähmten Tochter ins Meer. Eine Frau bringt ihrem Welpen Schwimmen bei. Drei junge Mädchen hören Turbofolk. Montenegrinische Fahnen sind aus. Reportage vom Ende einer Touristensaison.

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Srđan Aleksić-Preis wird international

Der Srđan Aleksić-Preis für Journalismus wird heuer international ausgeschrieben. Nominiert werden können Journalistinnen und Journalisten aus Bosnien, Serbien, Kroatien und Montenegro. Bislang war der renommierte Preis nur innerhalb Bosniens vergeben werden. Organisiert werden Auswahl und Verleihung von namhaften kritischen Medien und Einrichtungen.

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Beograd, Džordža Vašingtona, June 2022

Serbia’s already radicalized far right seems to be spinning out of control. Graffitis featuring pictures or the name of Ratko Mladić are being sprayed on walls on an unprecedented scale. Most people seem to shrug off this open reverence for the butcher of Srebrenica.

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Ein erster Schritt für Umweltschutz

In Sarajevo lädt die Initiative „I BiH green“ am Wochenende zu ersten größeren Vernetzungsveranstaltung für Umweltiniativen in Bosnien ein. Vorgestellt werden zahlreiche lokale Projekte, die sich um die stark bedrohte Umwelt im Land kümmern – und Initiativen, die besseren gesetzlichen Schutz für die Umwelt fordern.

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Der Protest der Zehntausend

In Sarajevo haben heute bis zu 10.000 Menschen gegen die Vertuschung der Morde an Dženan Memić und David Dragičević demonstriert. Die Morde an den beiden jungen Männern sind in Bosnien zum Symbol für Korruption und Behördenversagen geworden. Menschen aus dem ganzen Land kamen zu einer der größten Demonstrationen in Bosnien seit dem Krieg.

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„Ich hab den einfachsten Beruf der Welt“

Dragan Bursać ist der meistgehasste Mann der Republika Srpska (RS), dem serbisch dominierten bosnischen Teilstaat. Der Journalist nimmt sich als Kritiker von Korruption, Nationalismus und Völkermordleugnung kein Blatt vor den Mund – und sieht sich systematischen Hetzkampagnen bis hin zu Morddrohungen ausgesetzt. Daran, die RS zu verlassen, denkt er nicht. Warum, halt er Balkan Stories erzählt.

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