Das dreckige Geschäft mit der Hoffnung. Video.

Das Glücksspielproblem am Balkan ist noch um einiges größer als im vergangenen Artikel dargestellt – zumindest, wenn man noch genauer hinsieht. Das habe ich mit Hilfe der Redaktion von KOSMO getan. Ein Kommentar.

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Kleine Büste von Draža Mihailović auf einem Souvenirstand am Kalemegdan in Belgrad

Ein Museum für einen Verräter

In Beograd ist vergangene Woche ein Museum für Draža Mihailović eröffnet worden, den Četnik-Führer im Zweiten Weltkrieg. Mit der Huldigungsstätte für den Nazi-Kollaborateur und Kriegsverbrecher erreicht der nationalistische Geschichtsrevisionismus in Serbien einen neuen Höhepunkt.

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Der König beißt sich in den Arsch

Auf der Knez Mihajlova sitzt eine Hochschwangere auf dem Steinpflaster und bettelt. Die Kleinstädte huldigen dem Staatsoberhaupt. In Bela Crkva im Banat ist der SNS etwas passiert. Eine Skizze aus dem Königreich des Aleksandar.

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Man kann es nur mehr als Verbrechen bezeichnen

Wie das bosnische Magazin Buka aufdeckt, sind die Gastronomen auf der kroatischen Insel Brač offenbar unter die Diebe gegangen. Wie viel dort eine Portion Ćevape kostet, löst nicht nur in Bosnien Ungläubigkeit und Wutanfälle aus.

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Dazugehören sollen sie nicht

Jeder sechste Arbeitnehmer in Österreich darf hierzulande nicht wählen. In Wien ist es jeder Dritte. Unter Wiener Arbeitern ist es sogar die Mehrheit. Die Republik macht es den Menschen bewusst schwer, die Staatsbürgerschaft zu bekommen. Ein kleiner Rant zum 1. Mai.

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Die feinen Freunde des Herrn Schmidt

Der Bürgermeister von Mostar, Mario Kordić, sorgt mit seinen Angriffen auf die antifaschistische Befreiungsfeier in Mostar am Samstag für bosnienweite Empörung. Zuerst hatte Kordić versucht, Gedenkfeier für die Befreiung der Stadt von der faschistischen Besatzung im Jahr 1945 zu verhindern. Nach der Feier warf er den Antifaschisten vor, „nicht zur zivilisierten und demokratischen Gesellschaft“ zu gehören. Kordić ist Politiker des bosnischen Ablegers der kroatischen klerikalnationalistischen HDZ.

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Die vertane Chance. Novi Sad 2022.

Wie auch das Portrait von Milan Dog zeigt – selbst im traditionell sehr offenen und multikulturellen Novi Sad machen sich unangenehme Tendenzen breit. Serbische Nationalisten versuchen, die Stadt auf Linie zu bringen. Teile des Kulturbetriebs sind ihnen zu Diensten. Am sichtbarsten war das während des Projekts Kulturhauptstadt Europas 2022.

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Die Gefahr des selbsterfüllenden Klischees

Am Balkan muss Blut fließen. Alle 40 Jahre gibt es einen Krieg, um die offenen Fragen des jüngsten Krieges zu klären. Das ist ein erschreckend gängiges Klischee im ehemaligen Jugoslawien. Man bekommt es auch von gebildeten Menschen zu hören. Das ist gefährlich.

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Eine Vereinigung und eine Trennung

Am Dienstag ist die wohl umstrittenste Brücke Kroatiens für den Verkehr freigegeben worden: Die Pelješac-Brücke. Sie verbindet Dubrovnik mit dem Rest des Landes – und schneidet symbolisch das kleine bosnische Küstenstück bei Neum vom Meer ab. Kommentar über das Für und Wider einer Brücke.

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Kosovo: Serbische Nationalisten fühlen sich verraten

Serbische Nationalisten fühlen sich von ihrem großen Vorbild Vladimir Putin verraten. Dieser habe den Kosovo am Dienstag de facto als unabhängigen Staat anerkannt, schäumen die regimetreuen Boulevardmedien. Die Realität ist etwas komplizierter. So oder so: Der innserbischen Spannungen wegen des Ukraine-Kriegs steigen.

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An sich selbst gescheitert

In Serbien und Ungarn bleiben die autoritären Regime an der Macht. Der Opposition ist es in beiden Ländern nicht gelungen, die Machthaber bei den Wahlen am Sonntag zu entthronen. Das lag auch an Fehlern der Oppositionsparteien. Ein Kommentar.

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Revolution ohne Bahnsteigkarte

In Beograd spielt sich eine Groteske um ein Wandgemälde ab, das den verurteilten Völkermorder Ratko Mladić zeigt. Eine Menschenrechtsorganisation hat bei der Polizei um Genehmigung gebeten, es übermalen zu dürfen. Die Polizei untersagte. Antifaschisten nahmen derweil die Sache in die eigene Hand.

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