Eine Geschichte, die ich nicht erzählen will

Vier tote Passantinnen und Passanten, mehr als ein Dutzend Verletzte. Das islamistische Attentat Montagabend in Wien macht traurig, ratlos, wütend. Die Berichterstattung des Boulevardblatts Österreich ebenso. Ein Kommentar über schwer zu fassendes und das wirklich Schreckliche.

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Half A Democracy

Vienna will elect its municipal parliament on Sunday. A third of the city‘s adult population will not be allowed to vote: They do not have Austrian citizenship. Essentially xenophobic laws make it almost impossible for them to be naturalized. The biggest group within the disenfranchised population comes from former Yugoslavia.

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Riki und das Geheimnis der perfekten Carbonara

Die Covid-Pandemie hat den Tourismus weltweit zum Erliegen gebracht. Und Bosniens kleinem Küstenabschnitt die beste Saison bisher beschert. Als einziger Ort an der ex-jugoslawischen Adriaküste war Neum den ganzen Sommer ausgebucht. Vom Tourismusboom profitieren Restaurant- und Hoteleigentümer. Auf dem Rücken der zahlreichen Saisonarbeiterinnen- und arbeiter.

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Die Elenden von Bihać

Nicht nur in Moria auf der griechischen Insel Lesvos sind die EU und ihre Mitgliedsstaaten für Massenelend verantwortlich. Auch in Bosnien sitzen tausende Flüchtlinge fest. Die meisten leben in menschenunwürdigen Umständen. Viele überleben nur dank örtlicher und internationaler Helfer. Balkan Stories hat sie besucht.

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Auch die katholische Kirche hat ihre Grenzen

Der klerikalnationale Revisionismus in Kroatien hat einen herben Rückschlag erlitten. Der Papst wird den umstrittenen Zagreber Erzbischof und Kardinal Alojzije Stepinac nicht heiligsprechen. Das berichtet das Magazin KOSMO. Seit Jahrzehnten hatte der rechte Flügel der katholischen Kirche in Kroatien auf die Heiligsprechung des Ustaša-Kollaborateurs Stepinac hingearbeitet.

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Ein Buch kehrt heim

Mit einer Lesung aus Goran Novakovićs besonderem Stadtführer für Wien haben der kleine Verlag „No Rules Publishing“ und die Österreichische Bibliothek ein ebenso gelobtes wie gerne übersehenes Werk in seine eigentliche Heimat gebracht. Und für internationale Aufmerksamkeit gesorgt.

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Mein kleines Bergabenteuer

Ein kleines Bergabenteuer am Trebević bei Sarajevo hat die schönen Seiten des Balkan gezeigt: Hier lassen einen die Menschen nicht so leicht im Stich. Ohne Einheimische wäre die Sache vielleicht nicht so nett ausgegangen.

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Die seltenen Freunde der Flüchtlinge

Bei Bihać in Nordbosnien sitzen nach wie vor tausende Menschen aus Kriegs- und Bürgerkriegsgebieten fest. Sie wollen in die EU. Erwischt die kroatische Polizei sie beim illegalen Grenzübertritt, werden sie ausgeraubt, verprügelt, manchmal auch gefoltert. Freunde haben diese Flüchtlinge wenige. Einen hat Balkan Stories bei den Dreharbeiten für eine Reportage aufgestöbert.

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Paulinas Erfolg

Mit „Ferse“ (dt.: Spuren) hat die montenegrinisch-kroatische Dichterin Paulina Lanzerotti ihren lange erwarteten Gedichtband vorgestellt – der nicht nur in ihrer Heimat auf Interesse stößt. Kritiker sehen in dem Band nicht nur eine Weiterentwicklung der jungen Schriftstellerin – sondern auch ein Versprechen, dass wichtige Themen wieder Gegenstand der Poesie werden.

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The Time of The Gypsies. Or Not.

Does Albania have a sizeable population of Middle Eastern origin? Official terminology suggests so and regularly confuses an international audience. What may be a local peculiarity highlights the need for scientifically robust terminology when talking about ethnic or national minorities and goes to show that policies protecting their rights aren’t always as simple as they seem.

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Šta kaže onaj drugi Beograd

Nicht nur in Bosnien lässt der Vorschlag von Beograds Vizebürgermeister Goran Vesić die Wogen hochgehen, die Sarajevoer Straße in der serbischen Hauptstadt umzubenennen. Der Politiker der serbischen Regierungspartei SNS will alle topographischen Spuren des ehemaligen Jugoslawien aus dem Stadtplan tilgen. Auch bei den Einwohnern Beograds stößt das auf unerwartet heftigen Widerstand. Balkan Stories hat einige dieser Stimmen zusammengetragen.

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Serbien: Was hinter den Protesten steckt

In Serbien scheinen die Abstände zwischen Massenprotesten immer kürzer zu werden. Vor drei Wochen erst hat die gesundheitsgefährdende Hü-Hott-Politik der Regierung zu Corona in fast allen größeren Städten Zehntausende tagelang auf die Straße getrieben. Was es damit auf sich hat, versucht der Podcast Standpunkt zu ergründen. Er ist ein gemeinsames Projekt der Journalisten Michel Bonvalot und Ako Pire.

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