Srebrenica Rose, Beograd

Lichtblick im Meer des Leugnens

Heute vor 30 Jahren begannen Soldaten der Armee der Republika Srpska, 8.372 muslimische Buben und Männer in Srebrenica zu ermorden. In der Republika Srpska und in Serbien wird der Völkermord bis heute geleugnet oder verharmlost.

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Spomenik in Kozara

Koliko je na Kozari grana


Am Freitag ist Dan Republike, der höchste Feiertag des untergegangenen Jugoslawien. Dass der Staat 1943 überhaupt neu gegründet werden konnte, entschied sich unter anderem im Kozara-Gebirge. Die Gedenkstätte für die Schlacht ist heute weitgehend unbeachtet.

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Aida Ćorović, Kampagnenfoto

Aida Ćorović muss nicht ins Gefängnis

Die serbische Menschenrechtsaktivistin Aida Ćorović muss nicht ins Gefängnis. Dank einer Spendenaktion kann sie eine für serbische Verhältnisse horrende Geldstrafe bezahlen, zu der sie verurteilt worden war, nachdem sie ein Wandgemälde des Kriegsverbrechers Ratko Mladić mit Eiern beworfen hatte.

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Wandgemälde eines Ustaša-Soldaten in Zadar, Kroatien

Der Ustaša-Soldat von Zadar

In Zadar in Kroatien sorgt das Wandgemälde eines Ustaša-Soldaten für Wirbel. Angebracht von den Ultras des Fußballklub NK Zadar ist es zu einer Pilgerstätte für Nationalisten geworden. Ein sozialdemokratischer Gemeinderat, der einsam gegen das Gemälde kämpft, wurde körperlich angegriffen. Der Konflikt zeigt, wie tief gespalten Kroatiens Gesellschaft ist.

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Wer ein Leben rettet

In Tirana erinnert ein Denkmal an das vielleicht herausragendste Kapitel Albaniens im Zweiten Weltkrieg: Wie die Albaner ihre Juden und geflüchtete Juden aus ganz Europa vor den deutschen Besatzern beschützten.

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E le genti che passeranno

Kaum eine europäische Gesellschaft ist so zerrissen vom blutigen Erbe des Zweiten Weltkriegs wie die kroatische. Wie sehr zeigt sich an zwei Denkmälern in Zagreb. Eines gedenkt einiger Opfer. Das zweite ehrt einen Kollaborateur des Ustaša-Regimes. Video.

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Die Affäre der beiden Studentinnen

Zwei bosnische Studentinnen bekommen Stipendien in Serbien, nachdem sie den Völkermord in Srebrenica geleugnet haben sollen. Der Fall zeigt, wie wenig sich serbische Nationalisten noch genieren. Sie sind nicht die einzigen, die sich in der Affäre fragwürdig verhalten haben.

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Was man zu Srebenica sagen muss

Am Dienstag ist der internationale Gedenktag für die Opfer des Völkermords von Srebenica. Soldaten der Armee der Republika Srpska unter Ratko Mladić ermordeten im Juli 1995 unter den Augen von UN-Soldaten 8.372 muslimische Buben und Männer in der ostbosnischen Stadt. Zum Gedenken – und Nicht-Gedenken an dieses Verbrechen gibt es viel zu sagen.

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Ovo je pravo srce Beograda

Die Einwohner von Vračar im Stadtzentrum Beograds haben das Schandgemälde aus der Ulica Njegoševa übermalt. Seit eineinhalb Jahren zeigte es das Konterfei von Ratko Mladić, des Schlächters von Srebrenica.

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Zwischenhalt Entfaschisierung

In Zagreb geschieht Außergewöhnliches: Die Namen von zumindest vier Ustaša sollen aus dem Stadtbild verschwinden. Vier nach ihnen benannte Straßen werden umbenannt. Die klerikalnationalistische HDZ leistet keinen Widerstand.

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Zwei Handstriche gegen falsche Helden

In Novi Sad hat ein Unbekannter aus Ratko Mladić Sraćko Mladić gemacht, Scheiß-Mladić. Was die Anhänger des Völkermörders zu der Verbesserung sagen, war bislang nicht zu eruieren. Dokumentiert hat die Intervention das antifaschistische Vojdoviner Portal Autonomija.

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Kein Glück für Ratko Mladić

Der serbische Sozialdemokrat Đorđo Žujović hat am Mittwoch die serbische Polizei in Beograd blamiert. Er hat ein Wandgemälde des Völkermörders Ratko Mladić übermalt. Das Gemälde steht unter dem persönlichen Schutz von Innenminister Aleksandar Vulin. Er hatte gestern zwei Menschenrechtsaktivistinnen festnehmen lassen, die das Schandmal mit Eiern beworfen hatten. Das hat die Diskussion um das Wandgemälde erst recht befeuert.

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