Serbien: Die verdrängten Mithelfer

SS, deutsche Wehrmacht und örtliche Kollaborateure ermordeten bis zu 80 Prozent der jüdischen Jugoslawen. Und zehntausende jugoslawische Roma. Vor allem die örtliche Mittäter- und Mithelferschaft wird gerne verdrängt oder schöngeredet. Das ist auch Fehlern in der jugoslawischen Erinnerungspolitik geschuldet. Ein Beitrag von Max Bitter.

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Zwei unbedingte Reisetipps

Der Frühsommer 2020 bringt zwei Studienreisen, die niemand auslassen sollte, der am Balkan interessiert ist. Mara Puškarević, Gründerin der Berliner Praxis Reisen, führt durch Geschichte und Gegenwart (Ex-)Jugoslawiens und bringt in einer zweiten Reise den Teilnehmenden die revolutionäre Ästhetik des Partisanenkampfes kritisch näher.

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Nišer Straßenszene. 2019.

Dinge, die man in Europa nicht sehen möchte. Ein Nachmittag in Niš. Der Kampf zwischen einem Kellner und drei Brüdern, im Hinter- und machmal im Vordergrund Straßenhunde. Für die Brüder geht’s ums Überleben.

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verdrängt verachtet diskriminiert

In den Nachfolgestaaten Jugoslawiens sind Roma die am meisten und am brutalsten diskriminierte Minderheit. In meinem neuen Vlog zeige ich die Folgen der Ausgrenzung auf und analysiere einige der Ursachen.

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Der Wahnsinn tötet ein Kind

Im Kanton Sarajevo ist vor wenigen Tagen ein Baby an Masern gestorben. Es ist das erste Opfer einer Masernepidemie, bei der mindestens 113 Menschen infiziert wurden. Verantwortlich sind Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen. Dieses Problem wächst in allen Ländern Ex-Jugoslawiens.

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Berlin Balkanizacija

Robert Rigney, Balkan traveller, music aficionado, part time American James Bond in the eyes of many Serbs and others, and most of all writer and journalist makes his comeback in Balkan Stories. It wouldn’t be Robert if it wasn’t with a story full of craziness, ups and downs and lots of Balkan music.

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Kind für einen Augenblick

Ein etwa zehnjähriges Roma-Mädchen arbeitet an einem Sonntagvormittag auf den Straßen Beograds für seinen Lebensunterhalt. Und ernährt vermutlich die Familie mit. Für einen Augenblick wenigstens darf es Kind sein.

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Halbbalkanische Stadtnotiz

Ein graues Haus in Ottakring, am Gürtel. Wo für viele der Balkan beginnt. Eine jung wirkende Frau sitzt davor. Sie zählt nicht zu den Gewinnerinnen unserer Gesellschaft. Sie ist am falschen Ort geboren. Eine wilde Notiz aus sich langsam ordnenden Gedanken.

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Senada, Šemsa, Sandra, Danis und Mirela brauchen Euch

Senada, Šemsa, Sandra, Danis und Mirela brauchen Euch. Sie sind die Familie von Nazif Mujić aus Bosnien. Der Gewinner des Silbernen Bären der Berlinale 2013 ist im Februar plötzlich verstorben. Seine Familie steht vor dem finanziellen Nichts. Regisseur Zoran Solomun hat ein Spendenkonto eingerichtet, das Nazifs Frau und Kindern zugute kommen soll.

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Die Hochzeit in der ewigen Baustelle

Er gilt als Traumlocation für Hochzeiten in Serbien. Und als Beograds ewige Baustelle. Der Hram Svetog Save, der Dom des Heiligen Sava. An ihm wird mit Unterbrechungen seit 1935 gebaut.

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Nazif Mujić Foto :Richard Hübner (c) Berlinale 2013

Bosna mora bolje!

Nazif Mujić ist tot. Der Gewinner des Silbernen Bären der Berlinale 2013 starb verarmt in seiner Heimatgemeinde Svatovac in Nordbosnien. Sein Tod zeigt die katastrophalen sozialen Zustände auf.

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Wo die Bruchlinien sichtbar werden

Die Märkte am Balkan machen die sozialen Bruchlinien in den Ländern Ex-Jugoslawiens sichtbar. Man muss nur hinsehen. Ganz unten angesiedelt sind Roma. Reportage.

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