Was Bleiburg und Višegrad verbindet

Bleiburg/Pliberk und Višegrad sind in den vergangenen Tagen wegen nationalistischer bzw. neofaschistischer Umtriebe in die Schlagzeilen geraten. In Bleiburg wird die Gedenkmesse für kroatische Faschisten verboten. In Višegrad sind Neo-Četniks aufmarschiert. Die beiden Ereignisse verbindet mehr, als man denkt.

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Bleiburg: Kirche verbietet Ustaša-Messe

Die Diözese Gurk verbietet ab sofort die traditionelle Messe von (Neo-)Ustaša und kroatischen Nationalisten am Loibacher Feld in Bleiburg/Pliberk. Das Verbot ist eine Reaktion auf die Kritik an den offenen neofaschistischen Umtrieben in der und um die Messe herum.

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Das zweitgrößte Geheimnis des Balkan

Diesmal versucht Balkan Stories, das zweitgrößte Geheimnis des Balkan zu lösen. Es wäre nicht der Balkan, würde es nicht die Nationalisten seiner Staaten und Völker entzweien. Und die normalen Menschen zum Schmunzeln bringen.

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Quergelogen

Österreichs Konservative werden nicht müde, die Verbrechen der Ustaša im Zweiten Weltkrieg zu verharmlosen. Ein besonders übles Beispiel ist der Journalist Karl-Peter Schwarz, dem die konservative Tageszeitung „Die Presse“ mit einem Gastkommentar zu Bleiburg eine Plattform für seinen Revisionismus gibt.

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Bleiburger Gedanken

Was man aus der Massenveranstaltung kroatischer Neofaschisten und Nationalisten in Bleiburg lernen kann. Und was sonst dazu gesagt werden muss. „Bleiburger Gedanken“ weiterlesen

Eine Messe für Faschisten

In Bleiburg in Kärnten haben die diözese Klagenfurt und etwa 10.000 kroatische Nationalisten eine Gedenkmesse für die 1945 ermordeten Ustaša gefeiert. Auch wenn sich die Teilnehmer zurückgehalten haben, waren auch diesmal wieder zahlreiche faschistische Abzeichen und Fahnen zu sehen. Mindestens sieben Menschen sind angezeigt worden.

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Das Ende der Befreiung

Der Gemeinderat von Zrenjanin in der Vojvodina möchte die Erinnerung an den antifaschistischen Kampf im Zweiten Weltkrieg tilgen. Er hat sich dafür ausgesprochen, der Stadt den Namen Petrovgrad zu geben. Bisher hatte die Gemeinde den Namen eines der führenden Partisanen getragen. Der Beschluss reiht sich ein in ein revisionistisches Muster in allen Nachfolgestaaten Jugoslawiens.

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Im Namen des Geldes und der Größe

Die „Pyramiden“ von Visoko in Bosnien sind laut ihren Fans die ältesten der Welt. Wissenschaftliche Belege, dass die kantigen Bergspitzen von Menschenhand gemacht sind, gibt es nicht. Das verhindert nicht, dass sich um die angebliche Sensation ein bizarrer Eso-Kult entwickelt. Im Namen des Geldes. Und im Namen der Größe des Landes.

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Vreme je za drugu Srbiju!

Die offiziellen Vertreter des serbischen Volkes bagatellisieren das Urteil des ICTY gegen Ratko Mladić. Sie verbreiten Verschwörungstheorien und verharmlosen die serbischen Kriegsverbrechen im Jugoslawienkrieg. Mit ihren Aussagen nehmen sie die Serbinnen und Serben in Geiselhaft des nationalistischen Revisionismus. Es ist Zeit, dass das Andere Serbien dagegen aufbegehrt.

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Späte Gerechtigkeit

Schuldig des Völkermords von Srebrenica und Kriegsverbrechen in anderen Teilen Bosniens. So lautet das Urteil des Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) am Mittwoch gegen Ratko Mladić. Mladić war Befehlshaber der Streitkräfte der Republika Srpska während des Bürgerkriegs in Bosnien. Das Schlachten von Srebrenica, dem 8.000 Bosnjaken zum Opfer fielen, hat er selbst angekündigt.

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Die Revisionisten vom Dienst

Dass die Gemeinde Zagreb den Trg maršala Tita, den Marschall-Tito-Platz, umbenennt, stößt in deutschsprachigen Ländern auf Beifall. Eine revisionistische Sichtweise der jugoslawischen Geschichte ist hier weit verbreitet. Samt der Bereitschaft, faschistische Regime per Gleichsetzung mit dem Kommunismus zu relativieren.

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Der Triumph der Neofaschisten

Der Zagreber Gemeinderat hat den Trg maršala Tita, den Marschall-Tito-Platz, umbenannt. Das geschah vor allem auf Druck neofaschistischer Aktivisten und Politiker. Die Umbenennung ist Ausdruck der revisionistischen Staatsdoktrin der regierenden konservativen HDZ.

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