Sarajevo Safari: Bosnien wacht auf. Kommentar.

Nach ersten Ermittlungserfolgen der Mailänder Staatsanwaltschaft in der Causa Sarajevo Safari wachen bosnische Einrichtungen und Behörden langsam auf. Die Stadt Sarajevo will Parteienstellung in dem italienischen Strafverfahren beantragen. Bei der Sarajevo Safari zahlten reiche Ausländer Geld, um Jagd auf Menschen im belagerten Sarajevo zu machen.

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Zwei Faschisten müssen sich verantworten

Am Montag mussten sich unabhängig voneinander zwei Faschisten aus Österreich und Italien vor dem Gericht bzw. Staatsanwalt verantworten. Beide stehen in enger Verbindung zum Jugoslawienkrieg in den 1990-ern. Einem werden Kriegsverbrechen vorgeworfen.

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Sarajevo Safari: Erster Verdächtiger gefunden?

Dass die Mailänder Staatsanwaltschaft einen ersten Verdächtigen bei der Sarajevo Safari zum Verhör vorlädt, sorgt auch international für großes Medieninteresse. Die vielleicht wichtigsten Details lassen Medien außerhalb Italiens unter den Tisch fallen.

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Stoppschild mit der nationalistischen Botschaft Srpsko Sarajevo in Istočno Sarajevo.

Vučić und Sarajevo Safari: Die Suppe ist dünn

Die Rolle des heutigen serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić im Bosnien-Krieg ist höchst aufklärungsbedürftig. Die Anzeige aus Kroatien in der Causa Sarajevo Safari wird das nicht vorantreiben. Eine Analyse.

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Panoramabild von Sarajevo, aufgenommen von Vratnik.

Sarajevo Safari: Wer sich erklären muss

30 Jahre lang hat niemand ermittelt, wer die Mord-Touristen waren, die Geld zahlten um im belagerten Sarajevo Menschen zu jagen. Warum, ist unklar. Staatsanwaltschaften, Gerichte und Geheimdienste werden sich erklären müssen.

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Mural Sarajevo Olympics

Sarajevo Safari: Neue Belege für Mord-Touristen

In der Causa Sarajevo Safari sind neue Belege öffentlich geworden, dass ausländische Touristen Jagd auf Zivilisten im belagerten Sarajevo gemacht haben: Die Zeugenaussage eines US-amerikanischen Feuerwehrmanns vor dem ICTY, die bislang unbeachtet geblieben war.

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UN-Soldaten mit blauen Helmen in Sarajevo während des Krieges.

Wird Irinas Mörder vor Gericht stehen?

30 Jahre nach dem Ende des Kriegs in Bosnien könnte ein Gericht das vielleicht widerwärtstigste Kapitel des blutigen Konflikts mit 100.000 Toten klären. Die Staatsanwaltschaft Mailand ermittelt in der Causa Sarajevo Safari.

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Gedenkmuseum 21. Oktober in Kragujevac

Ein Baustein der Niederlage am Balkan (Reblog)

Am Dienstag jährt sich das Massaker der deutschen Wehrmacht an der Zivilbevölkerung von Kragujevac im Jahr 1941. Der Mord an knapp 2.800 Menschen, einschließlich 300 Schülern, ist bis heute trauriges Symbol der deutschen Kriegsverbrechen am Balkan. Und war gleichzeitig ein Baustein der deutschen Niederlage in Südosteuropa.

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Gymnasium in Kargujevac

Als die Deutschen die Kinder holten. (Reblog)

Der 21. Oktober ist der Jahrestag eines der grausamsten Massaker der Wehrmacht am Balkan im Zweiten Weltkrieg. Allein in der zentralserbischen Stadt Kragujevac erschossen deutsche Soldaten 2.800 Männer und Jungen und 16 Frauen.

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Der Mann, der nicht schweigen konnte

Kein Oscar für kroatisches Meisterwerk

Der Kurzfilm „Čovjek koji nije mogao šutjeti“/“Der Mann, der nicht schweigen konnte“ des Zagreber Regisseurs Nebojša Slijepčević ist bei der diesjährigen Oscar-Verleihung wider Erwarten leer ausgegangen. Der Film behandelt die letzten Minuten im Leben des Tomo Buzov.

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Der Mann, der nicht schweigen konnte

„Der Mann, der nicht schweigen konnte“ für Oscar nominiert

Nebojša Slijepčevićs minimalistisches Meisterwerk „Čovjek koji nije mogao šutjeti“/“Der Mann, der nicht schweigen konnte“ ist für den diesjährigen Kurzfilm-Oscar nominiert worden. Der Streifen des Zagreber Regisseurs behandelt die Entführung und Ermordung von Tomo Buzov durch serbische Paramilitärs im Februar 1993. Hier könnt ihr den Film sehen.

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Spomenik in Kozara

Koliko je na Kozari grana


Am Freitag ist Dan Republike, der höchste Feiertag des untergegangenen Jugoslawien. Dass der Staat 1943 überhaupt neu gegründet werden konnte, entschied sich unter anderem im Kozara-Gebirge. Die Gedenkstätte für die Schlacht ist heute weitgehend unbeachtet.

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