Aufbruch und Bruch

Kroatiens Antifaschisten haben am Sonntag mit dem größten Protestreigen seit Langem versucht, sich gegen den zunehmenden Alltagsfaschismus in der Öffentlichkeit zu stellen. Gleichzeitig markieren die Märsche in mehreren kroatischen Städten einen Bruch mit dem antifaschistischen Erbe im Land.

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Neonazis marschieren mit Fackeln im Zentrum von Beograd

Serbien: Polizisten schützen die Faschisten

In Beograd sorgt ein Aufmarsch faschistischer Jugendgruppen für Aufregung. Unter Polizeischutz gedachte eine Demo der Srbska Akcija – SA und des Klub 451 des Sturms auf die US-Botschaft im Jahr 2008, bei dem ein 21-jähriger serbischer Rechtsradikaler ums Leben kam. Eine NGO wirft Polizei und Politik vor, das Neonazi-Problem in Serbien zu ignorieren.

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Der Frühling nach dem langen Winter

Die Proteste nach zwei Amokläufen mit 18 Toten in Serbien haben für das Regime von Aleksandar Vučić bedrohliche Ausmaße erreicht. Am Freitag waren in Beograd bis zu 200.000 Menschen auf der Straße. Serbiens Regime tritt die Flucht nach vorne an. Reportage.

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Der Protest der Zehntausend

In Sarajevo haben heute bis zu 10.000 Menschen gegen die Vertuschung der Morde an Dženan Memić und David Dragičević demonstriert. Die Morde an den beiden jungen Männern sind in Bosnien zum Symbol für Korruption und Behördenversagen geworden. Menschen aus dem ganzen Land kamen zu einer der größten Demonstrationen in Bosnien seit dem Krieg.

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„Wie ein Packerl Müll“

Das Skandalflüchtlingslager von Vučjak bei Bihać in Bosnien ist weder Zu- noch Unfall. Dass Menschen in einem Lager interniert werden, ihnen die Verantwortlichen Wasser und Essen streichen, ist Ergebnis einer langen Eskalationspolitik. Begonnen hat sie mit menschenfeindlicher Rhetorik. In einer aufrüttelnden Rede hat das Aktivist Petar Rosandić (alias Kid Pex) herausgearbeitet. Hier gibt es sie zum Nachsehen.

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„Es könnte jeden von euch treffen“

In Wien haben 60 Menschen vor der bosnischen Botschaft gegen die Zustände im Flüchtlingslager Vučjak auf einer ehemaligen Mülldeponie bei Bihać protestiert. Es sei ein Lager des Todes und eine Schande – nicht nur für Bosnien.

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Gde je Davor?

Davor Dragičević, Sprecher der bosnischen Protestbewegung Pravda za Davida ist seit Sonntagnacht verschwunden. Zuletzt war er auf einer Großdemonstration der Bewegung gesehen worden, bei der es mehrere Festnahmen gab. Die Polizei dementiert, dass er festgenommen wurde.

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Chaos und Polizeigewalt in Banja Luka

Rund um den Trg Krajine in Banja Luka herrschen Chaos und Polizeigewalt, seitdem die Polizei seit dem Vormittag versucht, die Protestbewegung Pravda za Davida zu zerschlagen. Als der Platz am Nachmittag geräumt wurde, gab es Verletzte. Mehrere Demoteilnehmer wurden festgenommen. Die Aktivisten lassen sich nicht entmutigen.

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Kein Roter Teppich für Vučić

In Wien haben serbischstämmige Aktivisten eine Mahnkundgebung gegen den Staatsbesuch des serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić abgehalten. Mit der Aktion haben sie vor allem gegen die laufenden Gerichtsverfahren gegen Aktivisten von Protesten gegen Vučić aus dem Vorjahr protestieren.

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Mehr Bildung braucht das Land

Der Konflikt um das Bildungssystem spaltet die kroatische Gesellschaft. Große Teile der Zivilgesellschaft fordern, dass es wie versprochen modernisiert wird. Die Rechtsregierung unter Führung der nationalistisch-konservativen HDZ versucht offenbar, kirchennahe und konservative Inhalte in die Lehrplanreform mit einzubringen. Dagegen sind landesweit zehntausende Menschen auf die Straße gegangen. Balkan Stories hat die Proteste in Zagreb begleitet.

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„Wir brauchen jemanden, der den Brand löscht“

Dutzende Wiener Serbinnen und Serben haben am Samstag am Wiener Heldenplatz für mehr Demokratie in der alten Heimat demonstriert. Sie unterstützen die breiten Jugendproteste in Serbien gegen den neu gewählten Präsidenten Aleksandar Vučić. In einem Offenen Brief an Außenminister Sebastian Kurz forderten sie auch eine Balkanpolitik, die Demokratie statt Pseudostabilität unterstützt.

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