Sarajevo Safari: Bosnien wacht auf. Kommentar.

Nach ersten Ermittlungserfolgen der Mailänder Staatsanwaltschaft in der Causa Sarajevo Safari wachen bosnische Einrichtungen und Behörden langsam auf. Die Stadt Sarajevo will Parteienstellung in dem italienischen Strafverfahren beantragen. Bei der Sarajevo Safari zahlten reiche Ausländer Geld, um Jagd auf Menschen im belagerten Sarajevo zu machen.

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Mural Sarajevo Olympics

Sarajevo Safari: Der MDR vergibt eine Chance

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) hat sich der Sarajevo Safari angenommen. Der Rahmen, den er seiner Mitarbeiterin zur Verfügung gestellt hat, ist leider ungenügend. Eine Rezension.

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Panoramabild von Sarajevo, aufgenommen von Vratnik.

Sarajevo Safari: Wer sich erklären muss

30 Jahre lang hat niemand ermittelt, wer die Mord-Touristen waren, die Geld zahlten um im belagerten Sarajevo Menschen zu jagen. Warum, ist unklar. Staatsanwaltschaften, Gerichte und Geheimdienste werden sich erklären müssen.

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Mural Sarajevo Olympics

Sarajevo Safari: Neue Belege für Mord-Touristen

In der Causa Sarajevo Safari sind neue Belege öffentlich geworden, dass ausländische Touristen Jagd auf Zivilisten im belagerten Sarajevo gemacht haben: Die Zeugenaussage eines US-amerikanischen Feuerwehrmanns vor dem ICTY, die bislang unbeachtet geblieben war.

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Zemaljski Muzej Bosne in Hercegovine, Sarajevo

Alles wird besser. Oder auch nicht.

Bosniens wichtigste Kultureinrichtungen wie Nationalbibliothek und Nationalmuseum sollen endlich staatliche Finanzierung erhalten. Ein Gesetz ist in Vorbereitung. Nach dem befürchteten Aus für USAID macht das manchen Hoffnung, weiterarbeiten zu können. Andere sind skeptisch, ob sie nicht vom Regen in die Traufe kommen könnten.

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Ein Plakat mit Vučko, dem Maskottschen der Olympischen Winterspiele in Sarajevo 1984

Was vom Wintermärchen blieb

Sarajevo erinnert heute an den vielleicht schönsten Moment seiner Geschichte. Am 8. Februar 1984 wurden dort die Olympischen Winterspiele eröffnet. In keiner anderen Stadt würde ein solcher Jahrestag derart gefeiert. Die Feiern sind der einzig intakte Teil des Erbes des Wintermärchens.

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Die Erben des Švabo

Die Stadt Sarajevo hat ein Denkmal für die Fußballlegende Ivica Osim enthüllt. Die Spieler seines alten Vereins Željezničar Sarajevo ehren den im Vorjahr verstorbenen Osim auf ihre Weise: Sie engagieren sich für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien.

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Wer nichts hat, gibt am meisten.

Die Solidarität der Menschen am Balkan für die Erdbebenopfer in der Türkei und in Syrien ist im übertragenen und im wörtlichen Sinn überwältigend. Nach dem massiven Aufgebot an Rettungsteams rollt eine Spendenlawine an. Getragen wird sie von den Arbeitern, den Pensionisten, den Arbeitslosen der Region. Vor allem in Bosnien.

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