Endlich wieder Rotes Wien

Die WIENWOCHE hat eine neue Leitung – und die hat sich vorgenommen, dass sich Kunst und Kultur wieder mit den sozialen und wirtschaftlichen Wurzeln der Weltstadt beschäftigen. Und damit, wie die Lektionen des Roten Wien im Klimawandel anzuwenden sind. Entscheidenden Einfluss haben zwei junge Künstlerinnen aus dem ehemaligen Jugoslawien.

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Die Heimat, die sie meinen

Nachdem türkischstämmige Faschisten von den Grauen Wölfen mehrere friedliche Demonstrationen in Wien angegriffen haben, macht sich die FPÖ wichtig. Die Blauen wollen alle möglichen Leute „in ihre Heimat“ zurückschicken – vor allem die Kurdinnen, Türken, Alevitinnen, Antifaschisten, die für die Freiheit und gegen die Faschisten auf die Straße gegangen sind – oder sich sonstwie gegen Faschismus betätigen. Die Pöbeleien der FPÖ verlangen eine Antwort.

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Jenseits der Vernunft

Ein griffiger Titel hat einen Redakteur der BHS-Ausgabe der Deutschen Welle in Bedrängnis gebracht. Ein nationalistisches bosnjakisches Portal hat gegen ihn zum Halali geblasen – und einen Shitstorm ausgelöst. Mit seriöser Kritik hat das nichts mehr zu tun.

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Halbbalkanische Stadtnotiz

Ein graues Haus in Ottakring, am Gürtel. Wo für viele der Balkan beginnt. Eine jung wirkende Frau sitzt davor. Sie zählt nicht zu den Gewinnerinnen unserer Gesellschaft. Sie ist am falschen Ort geboren. Eine wilde Notiz aus sich langsam ordnenden Gedanken.

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Gastarbajteri pričaju

Unter dem Titel Geteilte Geschichte versucht das Wien Museum, den Gastarbeitern der 60-er bis 80-er eine Stimme zu geben. Und zu vermitteln, dass diese Menschen die Stadt entscheidend geprägt haben. Balkan Stories hat eine Migrantin und einen Migranten aus Ex-Jugoslawien begleitet, als sie die Ausstellung besucht haben.

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Der entschleierte Herr Kurz

Saudi Arabien bezahlt Kosovarinnen und Bosnjakinnen, um in Sarajevo und Prishtina vollverschleiert auf die Straße zu gehen, sagt Österreichs Außenminister Sebastian Kurz. Die bosnische und die kosovarische Regierung protestieren. Der erfahrene Bosnienreisende empfiehlt dem Herrn Kurz eine Brille. Und ein Hörgerät.

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„Für 1.000 Euro bist du sicher“

Yildirim ist österreichisch-türkischer Doppelstaatsbürger wider Willen. Damit der Kurde seine alte Staatsbürgerschaft los wird, verlangen Beamte am türkischen Konsulat viel Geld. Dass jetzt Listen mit angeblichen Doppelstaatsvürgern kursieren, verschärft sein Problem zusätzlich. Balkan Stories hat mit ihm gesprochen.

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Bahtalo Herdelezi! Srećan Đurđevdan!

Heute abend beginnt das wichtigste Fest der Roma am Balkan. Đurđevdan/(H)Erdelezi. Bis morgen abend bringt es Millionen in einem rauschenden Fest zusammen, die unterschiedliche Staatsangehörigkeiten haben, unterschiedliche Religionsbekenntnisse, und häufig genug auch unterschiedlichen Ethnien angehören.

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Wie die Türken so sind

Etwa 38.000 Türken, die in Österreich leben, haben beim gestrigen Referendum für den autoritären Verfassungsentwurf in ihrer Heimat gestimmt. Das sind mehr als 70 Prozent derer, die zur Wahl gegangen sind. Für die heimischen Experten für eh alles ein klarer Beweis, „wie die Türken so sind“. Weder das Wahlverhalten noch die gehässigen Kommentare kommen aus dem luftleeren Raum. Beides hat gemeinsame Wurzeln.

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Frau Gastarbeiterin

Sie standen jahrzehntelang im Schatten der Männer. Die Gastarbeiterinnen, die in den 60-ern und 70-ern nach Österreich gekommen sind. Wie sie die Migration bewältigt haben, welche Arbeiten sie gemacht haben, wie sie Beruf und Familie unter einen Hut bringen konnten und ob man sie bei der Integration in der neuen Heimat unterstützt hat, hat bislang fast nur Migrationsforscherinnen- und forscher interessiert.

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