Dass man in Bosnien, Serbien, Kroatien und Montenegro viele deutsche Lehnwörter verwendet, ist bekannt. Auffällig viele beginnen interessanterweise mit Š. Eine kleine Auflistung und ein Erklärungsansatz für diese bemerkenswerte Häufung.
Albanisch ist für praktisch alle Europäer eine besonders exotisch anmutende Sprache. Sie ist indoeuropäisch, aber mit keiner anderen Sprache näher verwandt. Das gilt auch für eine Nachbarsprache – die uns gar nicht exotisch vorkommt. Warum ist das so?
Zeit messen ist langweilig. Auf den ersten Blick. Immerhin tun das ja die Uhr und der Kalendar ganz prima. Wenn man sich mit den Details beschäftigt, kann es sehr schnell sehr interessant werden. Etwa, wenn man die Entwicklung im deutschen Sprachraum mit der Entwicklung im ehemaligen Jugoslawien vergleicht. Leider fördert der Vergleich auch reichlich Bizarres zutage.
Am Internationalen Tag der Muttersprache möchte Balkan Stories einen kritischen Blick auf das Sprachregime in (Ex-)Jugoslawien richten. Der renommierte Übersetzer Will Firth analysiert in einem Artikel für den Verlag Lavender Ink, der auch im anarchistischen zweisprachigen Magazin Antipolitika erschienen ist, das komplexe Spiel zwischen Sprache und Macht in Jugoslawien nach 1945 und in seinen Nachfolgestaaten. Balkan Stories bringt den Artikel mit freundlicher Genehmigung von Lavender Ink.
Kärntens Sozialdemokraten und Grüne haben die Kärntner Slowenen im Stich gelassen. In der neuen Kärntner Landesverfassung sollen sie auf Druck der ÖVP de facto zum Verschwinden gebracht werden. Bei der missglückten Schmierenkomödie ballt sich mir die Faust in der Tasche zusammen. Ein persönlicher Kommentar.
Part V of a series on observations on those minor linguistic differences in the language formerly known as Serbocroatian. And how a language is being inventend for political purposes.