An sich selbst gescheitert

In Serbien und Ungarn bleiben die autoritären Regime an der Macht. Der Opposition ist es in beiden Ländern nicht gelungen, die Machthaber bei den Wahlen am Sonntag zu entthronen. Das lag auch an Fehlern der Oppositionsparteien. Ein Kommentar.

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„No Room for the Left in Serbia“

The upcoming general elections in Serbia on April 3 do not seem to pose a threat for the regime of President Aleksandar Vučić. Even with a green-liberal opposition alliance born out of ecological protests, there is no credible challenge to the liberal-conservative business friendly politics that have dominated Serbia for decades. As Nationalism reaches ever uglier heights in the election campaign, the absence of a credible Left in Serbia becomes ever more transparent. Balkan Stories has asked the political sociologist Jovo Bakić why that is the case.

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Das Rätsel um eine Raubkopie

In Serbien versucht sich die ehemalige Konservative Partei als Raubkopie der deutschen Grünen. Andere grünnahe Parteien wie Ne Davimo Beograd sehen sie als Fünfte Kolonne des Regimes von Präsident Aleksandar Vučić. Das Büro der deutschen grünen Heinrich Böll-Stiftung in Beograd distanziert sich von der neuen Partei. Die deutschen Grünen reagieren behäbig.

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Šta kaže onaj drugi Beograd

Nicht nur in Bosnien lässt der Vorschlag von Beograds Vizebürgermeister Goran Vesić die Wogen hochgehen, die Sarajevoer Straße in der serbischen Hauptstadt umzubenennen. Der Politiker der serbischen Regierungspartei SNS will alle topographischen Spuren des ehemaligen Jugoslawien aus dem Stadtplan tilgen. Auch bei den Einwohnern Beograds stößt das auf unerwartet heftigen Widerstand. Balkan Stories hat einige dieser Stimmen zusammengetragen.

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Serbien: Was hinter den Protesten steckt

In Serbien scheinen die Abstände zwischen Massenprotesten immer kürzer zu werden. Vor drei Wochen erst hat die gesundheitsgefährdende Hü-Hott-Politik der Regierung zu Corona in fast allen größeren Städten Zehntausende tagelang auf die Straße getrieben. Was es damit auf sich hat, versucht der Podcast Standpunkt zu ergründen. Er ist ein gemeinsames Projekt der Journalisten Michel Bonvalot und Ako Pire.

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Plan: Die Metropole als Provinzhauptstadt

Die serbische Regierungspartei SNS hat am Wochenende Pläne vorgestellt, die aus Beograd eine Provinzhauptstadt mit arabischen Grundstücksspekulanten machen sollen. Jede Erinnerung, dass die Stadt einst Hauptstadt Jugoslawiens war soll restlos aus dem Stadtplan verbannt werden, kündigte der Vizebürgermeister der serbischen Hauptstadt an. Neue Namen sollen etwa die Sarajevoer und die Zagreber Straße bekommen.

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Računajte na nas!

Dieser Cartoon von Midhat Kapetanović sorgt nicht nur im ehemaligen Jugoslawien für Begeisterung. Er bringt auf den Punkt, was Millionen Menschen am Balkan fühlen und wissen. Und ist ein starkes Zeichen gegen die Polizeiknüppel, die die Proteste in Serbien im Zaum halten sollen.

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Sretan 8. Mart!

Wenn man die Oberfläche betrachtet, hätten die Frauen in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens am 8. März, dem internationalen Frauentag, viel zu feiern: Frauen verdienen im Vergleich zu Männern deutlich mehr als im Westen. Erstmals seit 25 Jahren haben Frauen in der Politik wieder einflussreiche Positionen. Wenn man genauer hinsieht, sieht es düsterer aus.

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Vier von fünf Millionen

Unter dem Slogan „1od5miliona“ (Einer von fünf Millionen) hat die serbische Zivilgesellschaft die größten Proteste seit Langem organisiert. Diesmal stellt sich auch die Opposition fast geschlossen dahinter. Allein vergangenen Samstag marschierten 40.000 Menschen durch die Beograder Innenstadt. Balkan Stories hat mit mehreren Teilnehmern gesprochen.

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Das Ende der Befreiung

Der Gemeinderat von Zrenjanin in der Vojvodina möchte die Erinnerung an den antifaschistischen Kampf im Zweiten Weltkrieg tilgen. Er hat sich dafür ausgesprochen, der Stadt den Namen Petrovgrad zu geben. Bisher hatte die Gemeinde den Namen eines der führenden Partisanen getragen. Der Beschluss reiht sich ein in ein revisionistisches Muster in allen Nachfolgestaaten Jugoslawiens.

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