Was Bleiburg und Višegrad verbindet

Bleiburg/Pliberk und Višegrad sind in den vergangenen Tagen wegen nationalistischer bzw. neofaschistischer Umtriebe in die Schlagzeilen geraten. In Bleiburg wird die Gedenkmesse für kroatische Faschisten verboten. In Višegrad sind Neo-Četniks aufmarschiert. Die beiden Ereignisse verbindet mehr, als man denkt.

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Sretan 8. Mart!

Wenn man die Oberfläche betrachtet, hätten die Frauen in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens am 8. März, dem internationalen Frauentag, viel zu feiern: Frauen verdienen im Vergleich zu Männern deutlich mehr als im Westen. Erstmals seit 25 Jahren haben Frauen in der Politik wieder einflussreiche Positionen. Wenn man genauer hinsieht, sieht es düsterer aus.

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Doppelt so lustig wie Venedig

Er ist wahrscheinlich doppelt so lustig wie in Venedig: Der Karneval von Rijeka. Er gilt als Höhepunkt des Fasching in Kroatien. Die Tourismuswerbung bemüht sich eifrig, die im Westen fast unbekannte Faschingstradition in Kroatien an seinem Beispiel bekannter zu machen. Andernorts freilich hat das närrische Treiben mehr dunkle als lustige Seiten.

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Niemals wieder. Diesmal wirklich.

Heute gedenkt die Welt der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz und der sechs Millionen Opfer des Holocaust. am Jüdischen Friedhof in Sarajevo wird deutlich, dass die Botschaft „Niemals wieder“ nicht beherzigt wurde. Diesmal müssen wir es besser machen.

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Suzanas und Dženitas Kampf

Sie kämpfen auch in der neuen Heimat um Gerechtigkeit für ihre ermordeten Angehörigen in Bosnien: Suzana Radanović und Dženita Memić. In Wien haben sie mit einer Kundgebung der Bewegungen Pravda za Davida (Gerechtigkeit für David) und Pravda za Dženana (Gerechtigkeit für Dženan) auf Korruption und die Unfähigkeit der Behörden in ihrem Geburtsland aufmerksam gemacht.

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Der Kult des Leidens und der Boshaftigkeit

Am Balkan ist ein bizarrer Kult um Anjezë Gonxhe Bojaxhiu entstanden, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Mutter Teresa. Allerdings können selbst ihre größten Verehrer die problematischen Seiten der katholischen Heiligen nicht verstecken.

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„Der größte Fehler meines Lebens“

Die Wahlen in Bosnien haben der Bevölkerung des Balkanstaates vier Jahre weitere Stagnation gebracht. Für die Jugend war der weitgehende Sieg der Nationalisten sie ein Signal, weiter in Massen das Land zu verlassen. In der allgemeinen Perspektivenlosigkeit macht ausgerechnet die Forderung, einen dubiosen Mordfall aufzuklären, Hoffnung.

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Das zweitgrößte Geheimnis des Balkan

Diesmal versucht Balkan Stories, das zweitgrößte Geheimnis des Balkan zu lösen. Es wäre nicht der Balkan, würde es nicht die Nationalisten seiner Staaten und Völker entzweien. Und die normalen Menschen zum Schmunzeln bringen.

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„Ich bin lieber naiv als paranoid“

Seit Tagen ist der kritische Deutsche Welle-Journalist Nemanja Rujević wegen eines griffigen Titels einem Shitstorm in sozialen Medien und der Hetze durch bosnjakisch-nationalistische Nachrichtenseiten ausgesetzt. Eine Verbindung zu regierungsnahen türkischen Kreisen erscheint wahrscheinlich. Balkan Stories hat ihn zu dem Vorfall interviewt. Und Einblick erhalten in die ständigen Anfeindungen, denen kritische Journalisten am Balkan ständig ausgesetzt sind.

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Jenseits der Vernunft

Ein griffiger Titel hat einen Redakteur der BHS-Ausgabe der Deutschen Welle in Bedrängnis gebracht. Ein nationalistisches bosnjakisches Portal hat gegen ihn zum Halali geblasen – und einen Shitstorm ausgelöst. Mit seriöser Kritik hat das nichts mehr zu tun.

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Kriegspropaganda aus Deutschland

Das in Deutschland herausgegebene serbischsprachige Boulevardblatt Vesti schürt dieses Wochenende Angst vor Flüchtlingen in Bosnien – mit einem Artikel, der an Absurdität kaum zu überbieten ist. Man wähnt sich beinahe im Krieg des heldenhaften Serbentums gegen eine muslimische Invasion.

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Prokleti lešinari. Verdammte Geier.

Igor Premužić, Antifaschist aus Zagreb, zeichnet zum Tod von Oliver Dragojević eine unbekannte Seite des Sängers. Die des freundlichen, aufrechten Mitmenschen, der seiner Überzeugung treu blieb. Nach seinem Tod würden sich die klerikal-nationalistischen Machthaber und die „patriotischen“ Medien in Kroatien auf seinen Leichnam stürzen und ihn für ihre politische Agenda vereinnahmen.

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