Die Angst vor dem Winter

Im illegalen Flüchtlingslager Vučjak auf einer ehemaligen Mülldeponie bei Bihać in Bosnien wächst die Angst vor dem nahenden Winter. Ohne Lösung werde man Leichensäcke brauchen, sagt Flüchtlingshelfer und Journalist Dirk Planert. Aus Österreich traf in den vergangenen Tagen Hilfsmaterial für die knapp 1.000 Bewohner des Lagers ein.

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Bosniens Schande. Die Schande der EU.

Die Flucht in die EU ist für die Betroffenen die Hölle. EU-Regierungen und die der Anrainerstaaten bemühen sich, die Situation so bedrohlich wie möglich zu machen. Im inoffiziellen Camp Vučjak auf der ehemaligen Mülldeponie von Bihać in Bosnien etwa hängt die grundlegende medizinische Versorgung an einer Handvoll Freiwilliger aus Deutschland und Österreich.

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Der Weg in die EU: Über die Müllhalde am Minenfeld vorbei.

Die Situation für Flüchtlinge im inoffiziellen Camp Vučjak auf der ehemaligen Mülldeponie von Bihać in Bosnien ist nach wie vor katastrophal, wie der deutsche Journalist und humanitäre Helfer Dirk Planert schildert. Er ist seit zwei Wochen im Camp und versorgt die Campbewohner medizinisch.

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800 People Dumped on Former Landfill

Bosnian authorities have dumped 800 refugees atop a former landfill in Vučjak near Bihać. This is the latest escalation in the country’s ongoing refugee crisis, caused by the EU trying to keep refugees out at all costs and the apparent unwillingness of Bosnian government(s) to deal with the situation.

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„Es ist logisch, dass das eskalieren musste“

Die verstörende Reportage von Dirk Planert aus Vučjak bei Bihać hat die Situation von Flüchtlingen in Bosnien wieder zum Thema gemacht. Auf der ehemaligen Mülldeponie hausen auf Anweisung bosnischer Behörden 800 Flüchtlinge. Die Zustände sind katastrophal, die Verantwortlichen überfordert. Mit persönlichem Engagement versucht Dirk Planert, die Situation zu lindern. Balkan Stories hat mit dem erfahrenen Reporter und Krisenhelfer gesprochen.

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Endstation Vučjak

Bosnische Behörden haben 800 Flüchtlinge auf einer ehemaligen Mülldeponie in Vučjak bei Bihać entsorgt. Es gibt im Camp kein Wasser, keine Toiletten, keine medizinische Versorgung. Balkan Stories brachte vor wenigen Tagen eine Reportage von Dirk Planert. Der Fotograf Dino Rekanović hat Dirk begleitet und die katastrophalen Zustände dokumentiert.

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800 Menschen auf ehemaliger Mülldeponie entsorgt

Die Lage im bosnischen Bihać nahe der EU-Grenze ist im Juni dramatisch eskaliert. Vor zwei Wochen ist es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Migrantengruppen auf den Straßen der Stadt gekommen. Die Behörden zwangen daraufhin 800 Flüchtlinge, auf einer Mülldeponie zu campieren.

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„Flüchtlinge schlafen auf gefrorenem Boden“

Mehr als 2.000 Flüchtlinge hausen in informellen Lagern in Nordbosnien. Ihre Lage ist alles andere als gut, wie der deutsch-schweizerische Flüchtlingshelfer Stefan Dietrich in einem Interview mit deutschen Sender DW schildert. Der BHS-Dienst von DW hat Balkan Stories die deutsche Übersetzung des Interviews freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

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„Das Schlimme haben immer die Anderen erlebt“

Mit ihrem Buch „Über/Leben im Krieg“ hat die Wiener Journalistin Adisa Begić sieben Menschen eine Stimme gegeben, die sonst nicht gehört werden. Sieben Menschen, die aus dem Krieg in Bosnien nach Österreich geflüchtet sind. Vergleichbare Werke auf Deutsch gibt es wenige. Balkan Stories hat die Autorin getroffen.

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