Den Arabern das Schwert

Eine Statute des serbischen Nationalheiligen Stefan Nemanja soll die Beograder dafür entschädigen, dass ein ganzes Stadtviertel rund um den ehemaligen Hauptbahnhof einem Milliardenspekulationsgeschäft mit Immobilien geopfert wurde. Die Entstehungsgeschichte des offenkundig sündhaft teuren Projekts scheint freilich eine nahtlose Fortsetzung des korruptionsverdächtigen Projekts „Belgrade Waterfront“ zu sein.

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Regierung schuldet auch Zugewanderten Dank

Die Bundesregierung bedankt sich regelmäßig bei den Österreicherinnen und Österreichern, wie gut sie die Corona-Krise bisher bewältigt haben. Die vielen Menschen, die zugewandert sind, und ebenfalls ihre Arbeit leisten, sind bei diesen salbungsvollen Worten bestenfalls mitgemeint. In einem Gastkommentar erinnert Dženita Memić an die Leistungen Zugewanderter. Und fordert ein eindeutiges Danke an alle Menschen, die hier leben.

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Es ist der gleiche Kampf

Sarajevo Pride, das Projekt einer Künstlerin gegen die Blut- und Boden-Rhetorik der politischen Eliten nicht nur am Balkan, das Leugnen des Völkermords von Srebrenica, ein Industrieunfall in Banja Luka und der Kampf eines Vaters, dass der Mord an seinem Sohn aufgeklärt wird. Facetten eines Kampfes, der nur gemeinsam geführt werden kann. Die Performance „Pure Blood“ der bosnischen Künstlerin Smirna Kulenović führt die Stränge zusammen.

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Bleiburger Gedanken

Was man aus der Massenveranstaltung kroatischer Neofaschisten und Nationalisten in Bleiburg lernen kann. Und was sonst dazu gesagt werden muss. „Bleiburger Gedanken“ weiterlesen

Herr Kardinal, sind Sie noch bei Trost?

Christoph Schönborn, Kardinal von Wien, hat heute in Sarajevo bei einer Sitzung der Bischofskonferenz das Kreuz wörtlich als Friedenszeichen bezeichnet. Angesichts der religiös-nationalistischen Spannungen im Land fragt sich vermutlich nicht nur dieser Autor, ob der Herr Kardinal bei Trost ist.

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Machen wir’s wie die Griechen

Die Griechen machen’s vor: In Athen sind Zehntausende auf die Straße gegangen, um zu verhindern, dass Mazedonien einen Namen haben darf, in dem das Wort Mazedonien vorkommt. Das sollten wir als Aufruf verstehen, uns über die wichtigen Dinge zu streiten. Eine kleine Auswahl.

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Rutscht mir doch den Buckel runter

Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) will nicht für den Inhalt des Sammelbandes „Islam europäischer Prägung“ verantwortlich sein. Das sagt die Einrichtung sehr deutlich in einer Antwort auf deutliche Kritik an massiven Fehlern und Irrtümern im Kapitel der Schweizer Romanistin Saïda Keller-Messahli. Der Fall schlägt mittlerweile auch in der Schweiz Wellen.

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Die Schweiz, das neue Herz des Balkan

Die Debatte um den Beitrag einer Schweizer Autorin für einen Sammelband des Österreichischen Integrationsfonds eröffnet ganz neue Perspektiven auf die Schweiz. Wer die Eidgenossenschaft einmal durchschaut hat, kann den ganzen Balkan überblicken.

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Die Ausstellung

Was mich im Jahr 2017 am meisten irritiert hat, war überraschenderweise nicht einmal das österreichische Wahlergebnis. Dass es schlimm kommen würde, war abzusehen. Es war eine kleine deutsche Sonderausstellung im Historischen Museum in Sarajevo.

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Christoph Baumgarten

Traum und Wirklichkeit des Viktor O.

Viktor Orban hat am Montag Ost-Mitteleuropa in einer Rede zur migrantenfreien Zone erklärt. Balkan Stories antwortet mit einem Offenen Brief.

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Lasst sie reisen!

Dass Kosovaren Visa für die EU benötigen, ist schikanös. Gründe gibt es längst keine mehr. Schafft die Visumspflicht ab.

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Die Revisionisten vom Dienst

Dass die Gemeinde Zagreb den Trg maršala Tita, den Marschall-Tito-Platz, umbenennt, stößt in deutschsprachigen Ländern auf Beifall. Eine revisionistische Sichtweise der jugoslawischen Geschichte ist hier weit verbreitet. Samt der Bereitschaft, faschistische Regime per Gleichsetzung mit dem Kommunismus zu relativieren.

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