Gedenkmuseum 21. Oktober in Kragujevac

Ein Baustein der Niederlage am Balkan (Reblog)

Am Dienstag jährt sich das Massaker der deutschen Wehrmacht an der Zivilbevölkerung von Kragujevac im Jahr 1941. Der Mord an knapp 2.800 Menschen, einschließlich 300 Schülern, ist bis heute trauriges Symbol der deutschen Kriegsverbrechen am Balkan. Und war gleichzeitig ein Baustein der deutschen Niederlage in Südosteuropa.

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Srebrenica Rose, Beograd

Lichtblick im Meer des Leugnens

Heute vor 30 Jahren begannen Soldaten der Armee der Republika Srpska, 8.372 muslimische Buben und Männer in Srebrenica zu ermorden. In der Republika Srpska und in Serbien wird der Völkermord bis heute geleugnet oder verharmlost.

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Der König schlägt zurück

In Serbien versucht die Polizei, die seit acht Monaten andauernden Massenproteste niederzuschlagen. Unter Kontrolle zu bringen scheint die Situation nicht.

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So schnell stirbt Bosnien

Jeder kennt Bosniens größtes Problem. Keiner redet darüber. Die Einwohnerzahl wird um knapp ein Drittel überschätzt, wie dieser exklusive Bericht von Balkan Stories zeigt. Die potentiellen Folgen sind desaströs.

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Der König will sein Reich zurück

Mit einer mehrtägigen Großveranstaltung in Beograd hat die serbische Regierungspartei SNS versucht, nach den monatelangen Massenprotesten im Land wieder die Kontrolle über die Situation zu erlangen. Geglückt sein dürfte das allenfalls teilweise.

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Revolution? Ist uns wurscht.

Linke und liberale Bewegungen und Medien zeigen sich ausnehmend wortkarg zu den Massenprotesten in Serbien. Balkan Stories ist dem auf den Grund gegangen.

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Natalija Jovanović

Worte, denen Taten folgen

Das Messerattentat auf die Dekanin der Philosophischen Fakultät in Niš bei einer Demonstration am Sonntag lässt deutlich werden, wie verroht der öffentliche Diskurs in Serbien ist. Von Serbiens Präsident Aleksandar Vučić abwärts hatten führende Funktionäre der Regierungspartei SNS und der serbische Boulevard monatelang gegen Natalija Jovanović gehetzt.

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Welcher Funke überspringt

Die Brandkatastrophe von Kočani mit 59 Toten treibt in (Nord-)Mazedonien zehntausende auf die Straße. Massenproteste wie in Serbien nach der Tragödie von Novi Sad mit 16 Toten zeichnen sich. Ob es dazu kommt, ist freilich nicht abzusehen.

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Die Stunde der Dilettanten

Die Massenproteste in Serbien haben ein Ausmaß erreicht, das auch im Westen nicht mehr ignoriert werden kann. Allerlei Experten und solche, die sich dafür halten, melden sich zu Wort und stiften Verwirrung. Balkan Stories nimmt zwei dieser entbehrlichen Wortmeldungen auseinander.

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Kiosk Rožaje Montenegro

Der langsame Tod einer Lebensart

Die kapitalistische Transformation im ehemaligen Jugoslawien krempelt die balkanische Lebensart gründlich um. Sichtbar wird das am langsamen Tod einer Tradition: Es gibt immer weniger Kioske.

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Jesus-Fahnen und serbische Fahnen

Die Sache mit der Fahne

Bei den Massenprotesten in Serbien sorgt eine orthodoxe Fahne für Aufregung. Eine kleine Gruppe der Beograder Studenten führte sie auf ihrem Fußmarsch nach Kragujevac mit. Kritiker versuchen, sie mit Neonazis in Verbindung zu bringen.

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Protestschild: Korupcija ubija

Der Auftritt der Bauernopfer

In Serbien sind am Mittwoch 15 Verdächtige in einem Korruptionsfall um den staatlichen Energieversorger EPS verhaftet worden. Das soll der Auftakt einer Korruptionsbekämpfungswelle sein – und die laufenden Massenproteste beruhigen. Die Sache hat nur einen Haken: Serbiens Präsident Aleksandar Vučić.

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