Kein Glück für Ratko Mladić

Der serbische Sozialdemokrat Đorđo Žujović hat am Mittwoch die serbische Polizei in Beograd blamiert. Er hat ein Wandgemälde des Völkermörders Ratko Mladić übermalt. Das Gemälde steht unter dem persönlichen Schutz von Innenminister Aleksandar Vulin. Er hatte gestern zwei Menschenrechtsaktivistinnen festnehmen lassen, die das Schandmal mit Eiern beworfen hatten. Das hat die Diskussion um das Wandgemälde erst recht befeuert.

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Freiheit für Aida!

Die serbische Menschenrechtsaktivistin Aida Ćorović ist heute in Beograd festgenommen worden, als sie das Wandgemälde des Völkermörders Ratko Mladić im Stadtzentrum mit Eiern beworfen hat. Der serbische Innenminister Aleksandar Vulin begründet die Festnahme mit Antifaschismus. Die Aktivistin ist mittlerweile auf freiem Fuß, muss aber mit einem Verfahren rechnen.

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Revolution ohne Bahnsteigkarte

In Beograd spielt sich eine Groteske um ein Wandgemälde ab, das den verurteilten Völkermorder Ratko Mladić zeigt. Eine Menschenrechtsorganisation hat bei der Polizei um Genehmigung gebeten, es übermalen zu dürfen. Die Polizei untersagte. Antifaschisten nahmen derweil die Sache in die eigene Hand.

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Bosniens Großmutter siegt für uns alle

Heute ist der Tag, auf den Fata Orlović 26 Jahre lang gewartet hat. Die serbisch-orthodoxe Kirche, die nach dem Krieg illegal auf ihrem Grundstück bei Bratunac bei Srebrenica errichtet wurde, ist abgerissen worden. Nach einem jahrzehntelangen Rechtsstaat mit dem serbisch dominierten bonischen Teilstaat Republika Srpska. Dieser späte Sieg ist ein Symbol für eine bessere Zukunft für viele Bosnier gleich welcher Religion.

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Eine gegen die Klischees

In ihrer Heimat Montenegro ist Mirela Salihović mit ihren Texten zum Star geworden. In Bosnien gilt die 21-Jährige als Nachwuchshoffnung des regionalen Film. Ihr Kurzfilm Šljive hat den Hauptpreis des Jugendfilmfestivals in Zenica gewonnen. Das nächste Projekt wird gerade gedreht. Birgit Schmunk portraitiert die außergewöhnliche Nachwuchskünstlerin in einem Gastbeitrag.

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Die Wunde, die nicht verheilt

Es ist das schlimmste Verbrechen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Der Völkermord in Srebrenica. Im Juli 1995 ermordeten Soldaten der Armee der Republika Srpska 8.372 Muslime. Der Opfer haben am Jahrestag des Völkermords weltweit zahlreiche Menschen gedacht. Auch in Wien. (Video)

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Das Schweigen der Hetzer

Heute jährt sich der Völkermord von Srebrenica. Das offizielle Serbien versucht, das Gedenken an mehr als 8.000 bosnjakischen Mordopfer zu umgehen. Die größte Zeitung für Auslandsserben, Vesti, verschweigt den Jahrestag. Und gibt Hetzern eine Plattform.

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Radovan ‪Karadžić and Ratko Mladić, who is also indicted for war crimes and genocide, during the Yugoslav war. Photo: AP, obtained at flickr.com by The Advocacy Project under CC license CC BY-NC-ND 2.0

Justice, After All

The Mechanism for Criminal Tribunals (MICT) has set right the injustice its predecessor, the International Criminal Tribunal for Former Yugoslavia (ICTY) created with its original verdict against Radovan ‪Karadžić. Upholding the verdict of Guilty, it extended the sentence against the former President of Republika Srpska in Bosnia to Life in Prison.

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Niemals wieder. Diesmal wirklich.

Heute gedenkt die Welt der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz und der sechs Millionen Opfer des Holocaust. am Jüdischen Friedhof in Sarajevo wird deutlich, dass die Botschaft „Niemals wieder“ nicht beherzigt wurde. Diesmal müssen wir es besser machen.

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Avas Töchter

Eine Deutsch-Iranerin will ihre Töchter aus dem Iran nach Deutschland bringen. Sarajevo ist für sie Zwischenstation und erste und letzte Hoffnung. Laut österreichischer Regierung dürfte das gar nicht sein. Sie hat angeblich die Balkanroute geschlossen. Eine persönliche Reportage.

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Kaffee gegen das Vergessen

Am 11. Juli jährt sich der Völkermord von Srebrenica. 1995 ermordete die Armee der Republika Srpska unter dem Kommando von Ratko Mladić mehr als 8.000 Bosnjaken. Mit ihrem nomadischen Denkmal ŠTO TE NEMA will die bosnisch-amerikanische Künstlerin Aida Šehović am Jahrestag des Massakers die Bevölkerung von Zürich einladen, der Opfer zu gedenken. Für die Aktion sucht sie Freiwillige.

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Herr Kardinal, sind Sie noch bei Trost?

Christoph Schönborn, Kardinal von Wien, hat heute in Sarajevo bei einer Sitzung der Bischofskonferenz das Kreuz wörtlich als Friedenszeichen bezeichnet. Angesichts der religiös-nationalistischen Spannungen im Land fragt sich vermutlich nicht nur dieser Autor, ob der Herr Kardinal bei Trost ist.

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