Endstation Vučjak

Bosnische Behörden haben 800 Flüchtlinge auf einer ehemaligen Mülldeponie in Vučjak bei Bihać entsorgt. Es gibt im Camp kein Wasser, keine Toiletten, keine medizinische Versorgung. Balkan Stories brachte vor wenigen Tagen eine Reportage von Dirk Planert. Der Fotograf Dino Rekanović hat Dirk begleitet und die katastrophalen Zustände dokumentiert.

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800 Menschen auf ehemaliger Mülldeponie entsorgt

Die Lage im bosnischen Bihać nahe der EU-Grenze ist im Juni dramatisch eskaliert. Vor zwei Wochen ist es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Migrantengruppen auf den Straßen der Stadt gekommen. Die Behörden zwangen daraufhin 800 Flüchtlinge, auf einer Mülldeponie zu campieren.

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„Flüchtlinge schlafen auf gefrorenem Boden“

Mehr als 2.000 Flüchtlinge hausen in informellen Lagern in Nordbosnien. Ihre Lage ist alles andere als gut, wie der deutsch-schweizerische Flüchtlingshelfer Stefan Dietrich in einem Interview mit deutschen Sender DW schildert. Der BHS-Dienst von DW hat Balkan Stories die deutsche Übersetzung des Interviews freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

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Warum Nermina #jersmoljudi unterstützt

Die deutsche Schauspielerin Nermina Kukić war eine der ersten Unterzeichnerinnen von #jersmoljudi. Bei der Kampagne fordern ehemalige Flüchtlinge des Bosnienkriegs und Mitglieder der bosnischen Dijaspora in der westlichen Welt die bosnische Regierung auf, Flüchtlinge in Bosnien menschenwürdig zu behandeln und protestieren gegen die Hetze gegen Flüchtlinge in ihrer alten Heimat. In einem persönlichen Text erklärt Nermina, warum sie #jermsoljudi unterstützt.

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„Sie haben gebettelt, dass die Schläge aufhören“

Nach dem Start der Initiative #jersmoljudi mit dem Offenen Brief ehemaliger bosnischer Flüchtlinge hat eine Unterstützerin Initiatorin Fuada Haktić eine Besorgnis erregende Nachricht aus Velika Kladuša geschickt. Velika Kladuša ist an der Grenze zu Kroatien. Dort campieren 500 Flüchtlinge in einem „wilden Lager“ und versuchen, von Bosnien nach Kroatien zu gelangen.

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Kriegspropaganda aus Deutschland

Das in Deutschland herausgegebene serbischsprachige Boulevardblatt Vesti schürt dieses Wochenende Angst vor Flüchtlingen in Bosnien – mit einem Artikel, der an Absurdität kaum zu überbieten ist. Man wähnt sich beinahe im Krieg des heldenhaften Serbentums gegen eine muslimische Invasion.

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#Jersmoljudi. #WeilwirMenschensind

Ehemalige Flüchtlinge des Bosnienkriegs protestieren dagegen, wie schlecht Flüchtlinge aus Syrien und anderen Ländern in ihrer alten Heimat behandelt werden. Sie haben einen Offenen Brief geschrieben, in dem sie an ihr eigenes Schicksal erinnern und fordern, dass Flüchtlinge in Bosnien menschenwürdig behandelt werden. „#Jersmoljudi. #WeilwirMenschensind“ weiterlesen

Avas Töchter

Eine Deutsch-Iranerin will ihre Töchter aus dem Iran nach Deutschland bringen. Sarajevo ist für sie Zwischenstation und erste und letzte Hoffnung. Laut österreichischer Regierung dürfte das gar nicht sein. Sie hat angeblich die Balkanroute geschlossen. Eine persönliche Reportage.

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Grenzerfahrung

Wie mein Gepäck am gleichen Tag zweimal kontrolliert wird. Und ich keine Ahnung habe, warum.

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Jugoslawien hat eine Hauptstadt. Das ist Wien.

Das Wien Museum beschäftigt sich mit den Erinnerungen der Gastarbeiter. Die Schau „Geteilte Stadt“ widmet sich vor allem dem Blick der Menschen, die ab den 60-ern nach Österreich gekommen sind. Ergänzt wird sie mit einer Veranstaltungsreihe. Mittwochabend stand eine interessante Diskussion über die (ex-)jugoslawische Dijaspora am Programm.

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Reich werden mit Tito

Tito und die Symbole des untergegangen Jugoslawiens steht in unterschiedlichem Maß für Millionen Einwohner der Nachfolgestaaten für bessere Zeiten oder den Traum einer besseren Welt. Geschäftemacher haben bei der YU-Nostalgie auch gerne den schnellen garantierten Euro im Auge.

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Three Frozen to Death. And It’s Getting Even Worse

At least three refugees have frozen to death in Bulgaria. And the situation is getting worse for thousands on the run from war, persecution and misery as it remains freezing all over the Balkans. This is mainly owed to authorities in Bulgaria and Serbia.

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