Historische Ausgabe der Zeitschrift Nova žena der Antifašistički front žena (AFŽ) zum 8. März, ausgestellt im Historischen Museum Bosniens und der Hercegovina

Ein Licht auf die vergessene Revolution

Das Historische Museum von Bosnien und der Hercegovina wirft mit einer interessanten Ausstellung Licht auf ein vergessenes Kapitel des jugoslawischen Befreiungskampfes gegen den Faschismus: Die Antifašistički front žena (AFŽ), die Antifaschistische Frauenfront. Sie organisierte zwischen 1942 und 1945 zwei Millionen Frauen.

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Einwohner von Novi Beograd und Antifaschisten gedenken Tomo Buzovs in Novi Beograd

Zug 671, Beograd – Bar

Einwohner von Novi Beograd haben diese Woche Tomo Buzovs gedacht. Vor 21 Jahren war der pensionierte Hauptmann der JNA zusammen mit 19 Bosnjaken in Štrpic in Bosnien aus einem Zug von Beograd nach Bar entführt worden. Er kam nie an seinem Ziel Podgorica an. Eine Geschichte von Verrat, Heldentum, Vergessen und ein paar anständigen Menschen.

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Ein Plakat mit Vučko, dem Maskottschen der Olympischen Winterspiele in Sarajevo 1984

Was vom Wintermärchen blieb

Sarajevo erinnert heute an den vielleicht schönsten Moment seiner Geschichte. Am 8. Februar 1984 wurden dort die Olympischen Winterspiele eröffnet. In keiner anderen Stadt würde ein solcher Jahrestag derart gefeiert. Die Feiern sind der einzig intakte Teil des Erbes des Wintermärchens.

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Der Kampf für die Stadt der toten Helden

Das Partisanendenkmal von Mostar gilt als eine der bedeutendsten Gedenkstätten im ehemaligen Jugoslawien – und nicht erst seit der großen Zerstörungsaktion vor eineinhalb Jahren als die wohl gefährdetste. Der schottische Filmemacher Chris Leslie widmet dem Kampf um den Erhalt des Friedhofs eine Doku. Dafür braucht er Unterstützung.

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Četnik-Mützen und Kappen der JNA auf einem Stand am Kalemegdan in Belgrad

Duden verharmlost Četniks

Der Duden verharmlost mit einer seiner Definitionen erneut ein blutiges Kapitel des Zweiten Weltkriegs. Wie ein Social Media-User aufzeigt, verwendet er eine höchst problematische Definition des Begriffs Četnik. Nicht das erste Mal, dass das Wörterbuch einschlägig auffällt.

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Ausstellungsstücke der Band Idoli im Ex YU Rock Centar Sarajevo

Die Bewahrer des Erbes

Heute ist Dan Republike – vor genau 80 Jahren wurde Jugoslawien in Jajce neu gegründet. Seit seinem blutigen Zerfall wird es häufig diskreditiert. Die Erinnerungen an seine Errungenschaften verblassen. Ein Teil seines kulturellen Erbes wird freilich immer noch hochgehalten. Bewahrt wird es in Sarajevo.

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Kleine Büste von Draža Mihailović auf einem Souvenirstand am Kalemegdan in Belgrad

Ein Museum für einen Verräter

In Beograd ist vergangene Woche ein Museum für Draža Mihailović eröffnet worden, den Četnik-Führer im Zweiten Weltkrieg. Mit der Huldigungsstätte für den Nazi-Kollaborateur und Kriegsverbrecher erreicht der nationalistische Geschichtsrevisionismus in Serbien einen neuen Höhepunkt.

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Gymnasium in Kargujevac

Als die Deutschen die Kinder holten

Der 21. Oktober ist der Jahrestag eines der grausamsten Massaker der Wehrmacht am Balkan im Zweiten Weltkrieg. Allein in der zentralserbischen Stadt Kragujevac erschossen deutsche Soldaten 2.800 Männer und Jungen und 16 Frauen.

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E le genti che passeranno

Kaum eine europäische Gesellschaft ist so zerrissen vom blutigen Erbe des Zweiten Weltkriegs wie die kroatische. Wie sehr zeigt sich an zwei Denkmälern in Zagreb. Eines gedenkt einiger Opfer. Das zweite ehrt einen Kollaborateur des Ustaša-Regimes. Video.

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Die unvollendete Wissenschaftlerin

Das Stadtmuseum Novi Sad nähert sich mit einer sehenswerten Ausstellung einer vergessenen Frau der Wissenschaftsgeschichte an: Mileva Marić Einstein. Sie hat für Albert ihre Karriere geopfert.

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Sarajevos Romeo und Julia bekommen ein Denkmal

Boško und Admira bekommen ein Denkmal in ihrer Heimatstadt. Ein serbischer Scharfschütze hatte das Paar 1993 erschossen, als die beiden versuchten, das belagerte Sarajevo zu verlassen. Nach ihrem Tod wurden sie als Sarajevos Romeo und Julia weltbekannt.

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Was man zu Srebenica sagen muss

Am Dienstag ist der internationale Gedenktag für die Opfer des Völkermords von Srebenica. Soldaten der Armee der Republika Srpska unter Ratko Mladić ermordeten im Juli 1995 unter den Augen von UN-Soldaten 8.372 muslimische Buben und Männer in der ostbosnischen Stadt. Zum Gedenken – und Nicht-Gedenken an dieses Verbrechen gibt es viel zu sagen.

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