Ein Plakat mit Vučko, dem Maskottschen der Olympischen Winterspiele in Sarajevo 1984

Was vom Wintermärchen blieb

Sarajevo erinnert heute an den vielleicht schönsten Moment seiner Geschichte. Am 8. Februar 1984 wurden dort die Olympischen Winterspiele eröffnet. In keiner anderen Stadt würde ein solcher Jahrestag derart gefeiert. Die Feiern sind der einzig intakte Teil des Erbes des Wintermärchens.

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Der Kampf für die Stadt der toten Helden

Das Partisanendenkmal von Mostar gilt als eine der bedeutendsten Gedenkstätten im ehemaligen Jugoslawien – und nicht erst seit der großen Zerstörungsaktion vor eineinhalb Jahren als die wohl gefährdetste. Der schottische Filmemacher Chris Leslie widmet dem Kampf um den Erhalt des Friedhofs eine Doku. Dafür braucht er Unterstützung.

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Četnik-Mützen und Kappen der JNA auf einem Stand am Kalemegdan in Belgrad

Duden verharmlost Četniks

Der Duden verharmlost mit einer seiner Definitionen erneut ein blutiges Kapitel des Zweiten Weltkriegs. Wie ein Social Media-User aufzeigt, verwendet er eine höchst problematische Definition des Begriffs Četnik. Nicht das erste Mal, dass das Wörterbuch einschlägig auffällt.

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Ausstellungsstücke der Band Idoli im Ex YU Rock Centar Sarajevo

Die Bewahrer des Erbes

Heute ist Dan Republike – vor genau 80 Jahren wurde Jugoslawien in Jajce neu gegründet. Seit seinem blutigen Zerfall wird es häufig diskreditiert. Die Erinnerungen an seine Errungenschaften verblassen. Ein Teil seines kulturellen Erbes wird freilich immer noch hochgehalten. Bewahrt wird es in Sarajevo.

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Kleine Büste von Draža Mihailović auf einem Souvenirstand am Kalemegdan in Belgrad

Ein Museum für einen Verräter

In Beograd ist vergangene Woche ein Museum für Draža Mihailović eröffnet worden, den Četnik-Führer im Zweiten Weltkrieg. Mit der Huldigungsstätte für den Nazi-Kollaborateur und Kriegsverbrecher erreicht der nationalistische Geschichtsrevisionismus in Serbien einen neuen Höhepunkt.

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Gymnasium in Kargujevac

Als die Deutschen die Kinder holten

Der 21. Oktober ist der Jahrestag eines der grausamsten Massaker der Wehrmacht am Balkan im Zweiten Weltkrieg. Allein in der zentralserbischen Stadt Kragujevac erschossen deutsche Soldaten 2.800 Männer und Jungen und 16 Frauen.

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E le genti che passeranno

Kaum eine europäische Gesellschaft ist so zerrissen vom blutigen Erbe des Zweiten Weltkriegs wie die kroatische. Wie sehr zeigt sich an zwei Denkmälern in Zagreb. Eines gedenkt einiger Opfer. Das zweite ehrt einen Kollaborateur des Ustaša-Regimes. Video.

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Die unvollendete Wissenschaftlerin

Das Stadtmuseum Novi Sad nähert sich mit einer sehenswerten Ausstellung einer vergessenen Frau der Wissenschaftsgeschichte an: Mileva Marić Einstein. Sie hat für Albert ihre Karriere geopfert.

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Sarajevos Romeo und Julia bekommen ein Denkmal

Boško und Admira bekommen ein Denkmal in ihrer Heimatstadt. Ein serbischer Scharfschütze hatte das Paar 1993 erschossen, als die beiden versuchten, das belagerte Sarajevo zu verlassen. Nach ihrem Tod wurden sie als Sarajevos Romeo und Julia weltbekannt.

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Was man zu Srebenica sagen muss

Am Dienstag ist der internationale Gedenktag für die Opfer des Völkermords von Srebenica. Soldaten der Armee der Republika Srpska unter Ratko Mladić ermordeten im Juli 1995 unter den Augen von UN-Soldaten 8.372 muslimische Buben und Männer in der ostbosnischen Stadt. Zum Gedenken – und Nicht-Gedenken an dieses Verbrechen gibt es viel zu sagen.

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Sretan Osmi Mart

Zum Internationalen Frauentag möchte Balkan Stories an eine Frau erinnern, die in mehr als einer Hinsicht geschrieben hat. Auch wenn ihre Leistungen von einer breiten Öffentlichkeit langsam vergessen werden, inspiriert sie bis heute künstlerische Arbeit: Roza Papo, erste Generalin Jugoslawiens.

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Die Blockfreien: Weder Westen noch Osten

Ihre Heimatstaaten mögen eine noch so unterschiedliche geopolitische Ausrichtung haben – im ehemaligen Jugoslawien beziehen sich immer noch viele Menschen positiv auf die Bewegung der Blockfreien. Im neuen Konflikt zwischen zwei Blöcken kommt der Erinnerung an sie vielleicht auch neue Relevanz zu. In einem Gastbeitrag gibt die Soziologin Katharina Hrvacanin einen spannenden Überblick über die Geschichte der Bewegung der Blockfreien, die untrennbar mit Jugoslawien verbunden ist.

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