Eine Geschichte von Tod und Würde
In Bihać ist der 30-jährige Alimamy Jalloh aus Sierra Leone beigesetzt worden. Er wurde eines der Opfer der Balkanroute. Das Begräbnis wurde zu einer Manifestation menschlicher Würde.
In Bihać ist der 30-jährige Alimamy Jalloh aus Sierra Leone beigesetzt worden. Er wurde eines der Opfer der Balkanroute. Das Begräbnis wurde zu einer Manifestation menschlicher Würde.
Die Temperaturen im einsetzenden Winter sind für tausende Flüchtlinge entlang der Balkanroute lebensgefährlich. Die Wiener Hilfsorganisation SOS Balkanroute appelliert an die Menschen, Lebensnotwendiges wie Decken und warme Kleidung zu spenden – und hat eine österreichweite Sammelaktion organisiert.
„Hilfe wird jetzt gebraucht“ weiterlesen
Die Stadt Wien greift der Stadt Bihać unter die Arme. Ein Wiener Müllabfuhrwagen soll den Kollegen in Nordbosnien die Abfallentsorgung erleichtern. Eingefädelt hat diese Geste der praktischen Solidarität der Wiener Musiker und Flüchtlingshelfer Petar Rosandić von SOS Balkanroute.
„Freunde schauen nicht weg“ weiterlesen
Tuzla trauert um einen seiner Helden. Der Polizist Samir Mustafić ist ertrunken, als er einen flüchtigen Verdächtigen aus den Fluten des Flusses Jabla retten wollte. Auch die Flüchtlingshelfer von SOS Balkanroute würdigen den Verstorbenen als „wahren Helden unserer Zeit“.
„Tuzla trauert um einen Helden“ weiterlesen
In Bihać haben Einheimische und die Flüchtlingshilfsorganisationen SOS Balkanroute und LeaveNoOneBehind die Grabsteine für 18 teils unbekannte Flüchtlinge eingeweiht. Sie sind stellvertretend für knapp 700 Flüchtlinge, die in den vergangenen zehn Jahren auf der Balkanroute ums Leben gekommen sind.
„Gedenken für Hunderte, die noch leben könnten“ weiterlesen
Seitdem die ersten Flüchtlinge versuchen, über Bosnien in die EU zu kommen, hilft ihnen Azra aus Sarajevo so gut sie kann. Ihr Haus in Dobrinja ist zu einem Magazin für Lebensnotwendiges geworden – gegen massiven Widerstand der und Schikanen durch bosnische Behörden. Balkan Stories hat sie besucht.
„„Ich weiß nicht, wie man sich entspannt““ weiterlesen
Die Situation für tausende Flüchtlinge entlang der Balkanroute hat sich durch die Witterung massiv verschlechtert. Die Hilfsorganisation SOS Balkanroute versucht, Betroffene in Bosnien und Serbien mit dem Nötigsten wie Schlafsäcken und Jacken zu versorgen. Um ausreichend Material zusammenzubekommen, steigt am 12. Februar im Wiener WUK die bisher größte Sammelaktion der Organisation – mit breiter zivilgesellschaftlicher Beteiligung.
„Die humane Balkanroute beginnt in Wien“ weiterlesen
Nicht nur in Moria auf der griechischen Insel Lesvos sind die EU und ihre Mitgliedsstaaten für Massenelend verantwortlich. Auch in Bosnien sitzen tausende Flüchtlinge fest. Die meisten leben in menschenunwürdigen Umständen. Viele überleben nur dank örtlicher und internationaler Helfer. Balkan Stories hat sie besucht.
„Die Elenden von Bihać“ weiterlesen
SOS Balkanroute ist Ute Bock-Preisträger 2020. Das ist die höchste Auszeichnung für Flüchtlingshelferinnen- und helfer in Österreich. Geehrt wird die Organisation für ihre zahlreichen Hilfstransporte, mit denen sie Flüchtlinge unterstützt, die auf dem Weg in die EU in Bosnien gestrandet sind. Und dafür, dass sie auch nach der Schließung der Grenzen in Corona die Flüchtlinge und ihre örtlichen Helfer nicht im Stich lässt.
„SOS Balkanroute: Höchste Ehrung für Flüchtlingshilfe“ weiterlesen
Mitten in der Covid-19-Krise ist es am Dienstag im Krankenhaus von Bihać in Bosnien zu einer Explosion gekommen. Sie zerstörte zumindest Teile der mikrobiologischen Abteilung. Das Krankenhaus spielt die Explosion herunter. Die Bevölkerung reagiert mit schwarzem Humor.
„Bihać: Explosion im Krankenhaus“ weiterlesen
Auch in Bosnien reagieren die Behörden mit harten und zuweils autoritär anmutenden Maßnahmen auf Covid-19. Hier ist es besonders wichtig, zu verhindern, dass Menschen erkranken. Im Land gibt es fast keine Beatmungsgeräte.
„Bosnien: Online-Pranger, zu wenig Beatmungsgeräte“ weiterlesen
Nicht nur an der griechisch-türkischen Grenze verursacht die Untätigkeit von Behörden und Politik eine humanitäre Katastrophe. In Tuzla in Bosnien sehen sich freiwillige Helferinnen und Helfer gezwungen, jede koordinierte Hilfe für die gut 400 Flüchtlinge am Busbahnhof einzustellen. Ohne staatliche Hilfe schaffen sie den Ansturm nicht mehr.
„Tuzla: Koordinierte Hilfe eingestellt“ weiterlesen