Die humane Balkanroute beginnt in Wien

Die Situation für tausende Flüchtlinge entlang der Balkanroute hat sich durch die Witterung massiv verschlechtert. Die Hilfsorganisation SOS Balkanroute versucht, Betroffene in Bosnien und Serbien mit dem Nötigsten wie Schlafsäcken und Jacken zu versorgen. Um ausreichend Material zusammenzubekommen, steigt am 12. Februar im Wiener WUK die bisher größte Sammelaktion der Organisation – mit breiter zivilgesellschaftlicher Beteiligung.

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Die Elenden von Bihać

Nicht nur in Moria auf der griechischen Insel Lesvos sind die EU und ihre Mitgliedsstaaten für Massenelend verantwortlich. Auch in Bosnien sitzen tausende Flüchtlinge fest. Die meisten leben in menschenunwürdigen Umständen. Viele überleben nur dank örtlicher und internationaler Helfer. Balkan Stories hat sie besucht.

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SOS Balkanroute: Höchste Ehrung für Flüchtlingshilfe

SOS Balkanroute ist Ute Bock-Preisträger 2020. Das ist die höchste Auszeichnung für Flüchtlingshelferinnen- und helfer in Österreich. Geehrt wird die Organisation für ihre zahlreichen Hilfstransporte, mit denen sie Flüchtlinge unterstützt, die auf dem Weg in die EU in Bosnien gestrandet sind. Und dafür, dass sie auch nach der Schließung der Grenzen in Corona die Flüchtlinge und ihre örtlichen Helfer nicht im Stich lässt.

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Bihać: Explosion im Krankenhaus

Mitten in der Covid-19-Krise ist es am Dienstag im Krankenhaus von Bihać in Bosnien zu einer Explosion gekommen. Sie zerstörte zumindest Teile der mikrobiologischen Abteilung. Das Krankenhaus spielt die Explosion herunter. Die Bevölkerung reagiert mit schwarzem Humor.

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Bosnien: Online-Pranger, zu wenig Beatmungsgeräte

Auch in Bosnien reagieren die Behörden mit harten und zuweils autoritär anmutenden Maßnahmen auf Covid-19. Hier ist es besonders wichtig, zu verhindern, dass Menschen erkranken. Im Land gibt es fast keine Beatmungsgeräte.

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Tuzla: Koordinierte Hilfe eingestellt

Nicht nur an der griechisch-türkischen Grenze verursacht die Untätigkeit von Behörden und Politik eine humanitäre Katastrophe. In Tuzla in Bosnien sehen sich freiwillige Helferinnen und Helfer gezwungen, jede koordinierte Hilfe für die gut 400 Flüchtlinge am Busbahnhof einzustellen. Ohne staatliche Hilfe schaffen sie den Ansturm nicht mehr.

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